Connichi 2014 - Tag 1 Bericht

Unsere Erlebnisse auf dem ersten Tag der Kasseler Animemesse

Wie auch die letzten Jahre fand dieses Jahr erneut die Connichi in Kassel statt. Massen kostümierter Anime- und Mangafans stürmten den Kongress Palais und teilten ihre Freude an der japanischen Unterhaltung. Auf 4 Ausstellungsebenen präsentierte man wieder einmal ein mannigfaltiges Programm, welches mehrere Personen das gesamte Wochenende beschäftigt halten könnte. Selbstverständlich waren auch wir wieder vor Ort, um euch über die Ereignisse am Laufen zu halten. Bedenkt bitte jedoch, dass wir nur einen Berichterstatter auf der Messe haben und somit nicht sämtliche Ereignisse abdecken können. Wir tun jedoch unser Möglichstes, euch das Wichtigste hier zu präsentieren.

 

Der erste Tag fing bereits mit einem gigantischen Ansturm von Otaku auf den Palais an. Mehrere hundert Besucher scharten sich am Eingang und verlangten Einlass in das ‚gelobte Land‘. Um zwei Uhr war es dann soweit und der gierigen Meute wurden die Tore geöffnet.

 

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Begierige Käufer kamen bereits nach der Eingangshalle zu den Ständen der Publisher: Kazé, peppermint sowie nipponart, Filmconfect und viele andere Händler, deren schiere Anzahl unmöglich aufzuzählen wäre, offerierten den Messebesuchern ihre Produkte.

 

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Doch auch ein umfangreiches Programm wurde geboten: Neben Signierstunden mit den Ehrengästen, u.a. Mitgliedern von Studio Trigger (KILL la KILL) sowie Atsuhiro Iwakami (Produzent von Bakemonogatari, Oreimo, Sword Art Online) oder auch Asami Sanada (Sawako Yamanaka aus K-On!), wurden mehrere Workshops für Cosplayer sowie ein erneuter Synchronworkshop von Rieke Werner und Birte Baumgardt angeboten (Unseren Bericht von der Animagic über ihren Workshop findet ihr hier).

Des Weiteren im Angebot, befanden sich ein AMV-Workshop, in welchem Mitglieder von animemusikvideo.de den Prozess einer AMV-Erstellung im Detail erörterten – von der Findung der Musik bis hin zur Beachtung der Lippensynchro. Ein besonderes Schmankerl bildete jedoch das Panel über den japanischen Humor: Beginnend mit einer Erklärung über die Präferenz der Japaner über spitze Eckzähne (und Kliniken, welche das Schleifen derselbigen für solche Zwecke anbieten) fuhr man fort mit den verschiedenen Formen des japanischen Humors.

 

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So erfreuen sie sich ähnlich wie der Westen an Dialoghumor und Slapstick, dennoch gibt es auch besondere Formen: das Rakugo, bei welchem eine Einzelperson einem Publikum eine (meist bereits bekannte) Geschichte auf amüsante Weise vorträgt (Kenner der Serie Joshiraku werden mit dieser Form der Comedy bereits vertraut sein) und diese meist mit eigenen Pointen ausschmückt. Des Weiteren existiert das Manzai, bei welchem zwei Personen kurze Sketche auf einer Bühne vorspielen. Den Abschluss bildete ein Abschnitt über Parodien, unterlegt mit der Death Note Parodie Debu Note (in etwa: Fat Note), welche vom Publikum mit schallendem Gelächter begrüßt wurde.

 

Den Abschluss des ersten Tages fand man entweder mithilfe der AMV-Nacht, dem Gamescontest oder dem großen Anime-Quiz. Filmliebhaber konnten sich jedoch noch an einer Vorführung der Live Action-Hentai-Adaption Kite mit Samuel L. Jackson erfreuen. Dies bildete jedoch nur die Ereignisse des ersten Tages. Die Begebenheiten des Samstags sowie eine Aufstellung der von uns fotografierten Cosplayer werden wir euch dann in entsprechenden Artikeln präsentieren. Doch nun viel Spaß mit unseren restlichen fotografischen Eindrücken vom ersten Messetag.

 

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