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Post Reply Der große Crunchyroll Adventskalender 2016 - Türchen 6
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Posted 12/6/16 , edited 12/6/16
Schöne Bescherung mit Ansgar, Lupa und Henner

Die drei Protagonisten sind geistiges Eigentum von Crunchyroll und wurden ohne
deren Einwilligung, Erlaubnis, Billigung und Kenntnisnahme in die Geschichte entführt.
Ähnlichkeiten mit real existierenden oder fiktiven Personen sind vom Autor der Geschichte voll
und ganz gewollt. Beim Schreiben dieser Geschichte wurden keinerlei Maskottchen
verletzt (über die Grenzen des guten Geschmacks wird keine Aussagen getroffen).


„Hey, wisst ihr was wir noch dringend benötigen?“
Ansgar blickte vom Fernseher auf und antwortete Henner: „Eine neue Staffel
von JoJo's Bizarre Adventure? 'nen amerikanischen VPN-Provider?“
„Nein, das war nicht worauf ich hinauswollte…“
„Oh, oh, ich gaub' ich hab's! Himouto! Umaru-chan auf Deutsch, richtig Henner,
ja? Mehr Mahou Shoujo wäre auch toll, Flip Flappers soll ja ganz toll sein, hab'
ich gehört. Oh, oder vielleicht mehr japanische Dramen, oder,
oder…“ Dieser enthusiastische Wortwasserfall fand seinen Ursprung in Lupa, doch
nichts von dem entsprach worauf Henner hinaus wollte.
„Denkt ihr denn an gar nichts anderes als an japanische Unterhaltung?“,
seufzte Henner. Ein unisones „Nein, warum?“ war die Antwort.
„Habt ihr schon mal in letzter Zeit auf den Kalender geschaut? Es ist schon
Nikolaustag, und wir haben noch keinen Christbaum! Wie soll denn da eine
weihnachtliche Stimmung in die Bude kommen?“
„Oh, stimmt ja, das sollten wir in der Tat ändern“, meinte Lupa.
„Ich hätte gar nicht gedacht, dass du auf sowas Wert legst, dachte ja eher dass
du höchstens eine gewisse Affinität zu Ostern hast“
Ansgars leicht spöttische Antwort ärgte Henner zwar etwas, aber er ging nicht
darauf ein. „Nun, ich habe jedenfalls eine Genehmigung geholt, dass wir einen
Tannenbaum im Wald fällen dürfen. Was meint ihr, sollen wir gleich gehen?“
„Unmöglich, ich muss unbedingt die aktuelle Folge fertig schauen“, warf Asgar
ein, der bereits wieder gebannt auf den Fernseher blickte.
„Aber wenn wir noch lange warten, wird es dunkel und wir sehen gar nichts mehr!
Wie sollen wir denn da einen guten Baum finden?“, klagte Henner.
Lupa grinste und schüttelte den Kopf. „Mein Magical Girl Stab kann ein Lichtfeld
erzeugen, gibt also gar kein Problem“.
Henner war noch nicht ganz überzeugt, aber Ansgars „Siehst du? Und nun sei
still, es wird gerade spannend!“ ließ ihn erkennen, dass jedwede weitere
Diskussion vergebens war.
****
„Hach, so ein abendlicher Waldsparziergang ist auch mal was Schönes! Richtig
romantisch!“
„Ja, das erinnert mich an die guten alten Zeiten, als diese grünen Marsmutanten
meinten, sich in der Vegetation verstecken zu können. Ah, denen hatte ich
gezeigt wo der Hammer hängt.“
Henner konnte weder den Enthusiasmus noch die jeweilige Bedeutung von romantisch seiner Mitbewohner teilen; ein übermäßier
Konsum von „Berserk“ hatte ihm eine ungesunde Angst vor dunklen Wäldern
eingebracht. Dass Lupas Licht ab und an ausging („Oh, ich hätte es vielleicht
häufiger unter dem Wolfsmond aufladen sollen, haha, ganz vergessen“), war auch nicht sonderlich
hilfreich. Sicher, seine Angst mochte irrational erscheinen; das Schlimmste was
in diesem Wald sein Unswesen trieb waren normalerweise glühweinselige Touristen. Aber war da nicht
doch eine Fratze im Baum? Es gab keine Berichte von Dämonen, aber vielleicht lag
das ja nur daran, dass jeder der sie gesehen hatte kurz danach verstarb. Was, wenn…
„Schaut mal da!“, kreischte Lupa.
Henner sprang fast 2 Meter in die Luft.
„Der Baum ist doch ideal, nicht wahr. Ich sehe ihn schon vor mir, schön
dekoriert mit Lametta, und Kerzen und Kugeln und mit einem Haufen Geschenke
drunter“, fuhr sie mit leuchtenden Augen fort.
Ansgar nickte: „In der Tat, solide Normantanne, nicht zu groß, nicht zu klein,
den nehmen wir.“
Henner, dessen Herzfrequenz sich langsam wieder normalisierte, nickte.
„Oh, ja, hehe, der sieht echt toll aus, genau. Ansgar, könntest du ihn mit der
Axt fällen?“
„Ehrlich gesagt habe ich noch nie eine Axt verwendet“, gab Ansgar zu.
„Ach, das liegt euch Zwergen doch im Blut.“
„Hey, ist das nicht etwas rassis– oh, toll, das geht ja wirklich einfach!“
****
Nachdem die drei den Baum nach Hause gebracht hatten, entschieden sie sich, ihn
noch am gleichen Abend zu dekorieren. Lichterkette und Lametta schmückten ihn
bereits, und Ansgar und Henner diskutierten gerade darüber, was noch alles dazu
gehören sollte.
„Nein, Ansgar, ich glaube die Godzilla-Figuren sind für einen Weihnachtsbaum
etwas zu, hm, unorthodox. Lass uns lieber bei was klassischen bleiben.“
„Ach meinst du? Haben wir denn überhaupt noch Deko?“
Die Frage überrumpelte Henner etwas. Er hatte zwar unbedingt einen Christbaum
aufstellen wollen, aber ganz vergessen, Christbaumschmuck zu kaufen.
Lichterkette und Lametta verdankten sie nur Lupas großem Fundus an Magical Girl
Outfits. Bevor Henner jedoch etwas erwiedern musste, kam Lupa ins Wohnzimmer
zurück.
„Schaut mal, ich habe Weihnachtskugeln gefunden! Sie haben keinen Aufhänger,
aber ich glaube wir können sie einfach auf den Baum legen. Sie sind so groß,
dass sie halten sollten.“
„Oh, die sehen ja schön aus mit den Sternenmustern.“
Selbst Ansgar, der immer noch der Godzillafigur nachtrauerte fand sie so schön,
dass er gleich mithalf, die Kugeln vorsichtig auf dem Baum zu platzieren.
„Sag mal Lupa, wo hast du sie eigentlich her“, fragte er nachdem er die letzte
vorsichtig abgesetzt hatte.
„Ach, die lagen im Keller in diesem altem Regal.“
Henner riß die Augen auf.
„Moment, im altem, spinnenverwebtem Regal mit dem ‚Pfoten weg‘ Schild?“
„Ja, da war außerdem noch so ein Zettel, wo ‚Bedienungsanleitung‘ drauf stand.
Darunter stand, dass man einfach…“
„Sprich das nicht aus, sonst gibt es eine…“
„‚Shenlong erscheine‘ rufen solle, verrückte Anleitung, was“, beendete Lupa
ihren Satz. Kaum war die letzte Silbe gesprochen, fingen die „Weihnachtskugeln“
an zu leuchten, und ein grünes, überdimensioniertes Wesen erschien und
zerdrückte den Weihnachtsbaum unter ihm.
„Ich bin der Drache Shenlong. Was ist Euer Wunsch? Und was piekst da eigentlich
so?“
Henner schlug die Hand vors Gesicht, und schloß seinen Satz ab:„…Schöne Bescherung!!!“



Beruhliche Festtage allerseits, und sollte ich gewinnen, hätte ich an der DVD Interesse.

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Posted 12/10/16
Bunny wollte Weihnachten mit Ihrem geliebten Mamoru verbringen. Sie tat alles dafür das Chibiusa nichts von ihren Plänen mitbekam, damit sie ihr nicht wieder in die Quere kommt. Denn eins kann sie gewiss gut: Mamoru um den Finger wickeln.

So stand sie am 24. Dezember sehr früh auf um sich im Bad frisch zu machen. Auf Zehenspitzen schlich sie durch die Wohnung um ja keinen aufzuwecken. Sie hatte extra mit Ami abgemacht, dass sie sich bei ihr umziehen konnte. Also packte sie ihre Kleidung und alles was sie benötigen würde in ihren Rucksack. In Gedanken war sie schon längst bei dem romantischen Date was sie geplant hatte.

Sie schaffte es leise aus der Wohnung zu schleichen und rannte los. Auf keinen Fall durfte sie Chibiusa begegnen. Bei Ami angekommen, klingelte sie an der Tür. Als Ami ihr aufmachte, kam ein leckerer Duft aus der Küche. Anscheinend war sie gerade am Kekse backen. Bunny freute sich, vielleicht würde sie ja mal probieren dürfen. Als sie aber in die Küche ging, konnte ihr nur die Kinnlade runterfallen. Chibiusa stand in einer Schürze dort und war am Teig umrühren.

Bunny sagte nur: Was willst du denn hier? Worauf Chibiusa antwortete, dass sie sich mit Ami zum Backen verabredet hatte.
Ami bekam schon ein schlechtes Gewissen, da sie vergessen hatte es ihr zu sagen.
Als es auf einmal wieder an der Tür klingelte, schauten sich alle fragend an.
Bis auf Chibiusa, denn sie wusste genau wen sie eingeladen hatte.

Sie wollte nach dem Backen mit Mamoru die schöne Beleuchtung in der Stadt angucken und freute sich schon riesig darauf. Sie lief freudig zur Tür und Bunny war den Tränen nahe. Es konnte doch nicht sein, dass ihr wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht wurde. Bunny und Chibiusa fingen an sich lautstark zu streiten, woraufhin sich Ami und Mamoru ihre Jacken schnappen und flüchten gehen.

Sie wissen beide, dass dieser Streit sich in die Länge ziehen wird und es das Beste ist wenn sie das alleine ausbaden. Bevor alles aus dem Ruder läuft machen sie sich lieber einen schönen ruhigen Abend und die beiden Zankhähne sollen sich mal wieder einkriegen.
Als Chibiusa und Bunny bemerken, dass sie ganz alleine sind, sind beide am Boden zerstört. Beide hatten sich so einen schönen Abend gewünscht und nun klappt gar nichts.

Da nun keine von ihnen ein Date mit Mamoru haben konnte dachten sie sich, dass sie auch die Kekse zusammen vertilgen können und sich vor dem Fernseher einen schönen Abend machen können.

Als Ami und Mamoru später wieder kamen, lagen beide zwischen Kekskrümmeln auf dem Sofa und waren eingeschlafen. Na, wenigstens hatten sie in ihren Träumen einen wunderschönen Abend ;-)


Ich wünsche mir die Blu-Ray & Manga :)

Wünsche allen eine ruhige Vorweihnachtszeit. Macht euch nicht zu viel Stress, der kommt sowieso noch ;-)
Spätestens wenn man an Weihnachten von einem Treffen zum nächsten huscht :D
5 cr points
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28 / F / Karlsruhe
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Posted 12/10/16
Narutos Weihnachtsgeschichte
Es war einmal wieder diese besondere Zeit im Jahr, wenn die Tannen von puderzuckerartigem Schnee bedeckt sind und der Duft von Gebäck, Zimt und Früchtepunsch durch die von Lichterketten geschmückten, warm leuchtenden Straßen weht.

In einem kleinen Dorf, versteckt unter den Blättern eines in Winter gekleideten Waldes, saß ein kleiner Junge auf seiner Lieblingsschaukel und schaute zu, wie andere Familien fröhlich lachend vorbeizogen und sich auf das gemeinsame Festessen an diesem Abend im Dezember freuten. Würden Narutos Eltern noch leben, dann hätte er nun seinen Platz an einem leuchtenden Kaminfeuer, so aber blieb ihm nur einsame Weihnachten in seiner leer wirkende, kleinen Wohnung .

Als der Nachmittag verblasste, klopfte es an Narutos Türe. Besuch erwartete er eigentlich keinen, und doch stand dort ein vertrautes Gesicht und lud ihn auf eine Schüssel heiße Ramen-Nudelsuppe in sein Lieblingsrestaurant ein.
Dort angekommen, erwartete Naruto eine freudige Überraschung: All seine Verwandten, Bekannten, Nachbarn und viele weitere Menschen waren anwesend. Das ganze Dorf hatte sich versammelt um Weihnachten, den Tag der Nächstenliebe, zusammen zu feiern.

Nach dem besten Festmahl aller Zeiten holte Naruto einen rießigen Sack voller Geschenke aus seinem Geheimversteck hervor.
Er hatte für jedes vergangene Jahr eines für jeden einzelnen Dorfbewohner angesammelt und verkündete glücklich:
"Ihr habt es zuvor nicht bemerkt, aber für mich seid ihr schon immer meine Familie.
Frohe Weihnachten!"

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gewünschte Version: DVD & Manga
24 cr points
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22 / F
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Posted 12/10/16
„Hey, hör auf hier rum zu träumen! Du könntest dich lieber mal nützlich machen!“, drang eine mies gelaunte Stimme in mein Ohr.
„Wie? Was?“, schrak ich aus meinen Gedanken.
Ich saß in meinem Zimmer auf dem Bett und hatte dem Schnee beim schneien zu gesehen.
„Was heißt hier “Was“? Solltest du dem Alten nicht lieber helfen?“, fragte Ryoga.
Er stand mies gelaunt in meinem Türrahmen und schaute auch dem entsprechend. Eigentlich schaute er fast immer so böse und klang auch so, aber in Wahrheit ist er es nicht so wirklich.
„Ach, halt doch den Mund, Ryoga“, erwiderte ich nur.
Ich hatte keine Lust mich mit ihm zu streiten.
„Was ist denn überhaupt schon wieder los mit dir? Du könntest wenigstens zur Weihnachtszeit mal freundlicher gucken. Oder willst du keine Geschenke? Du stehst bestimmt schon wegen deinem bösen Blick und deiner schlechten Laune auf der Unartigen Liste vom Weihnachtsmann“, scherzte ich und lächelte dabei.
„Sei doch nicht albern. Den Weihnachtsmann gibt es doch gar nicht. Und außerdem ist mir das doch egal“, gab er genervt zurück.
Jedes Jahr war es das gleiche mit ihm. So war es auch dieses Mal und davor auch schon. Er hatte beim Kekse backen nicht mit gemacht, weil es ihm zu blöd war. Oder die gestrickten Weihnachtspullis von Kasumi wollte er auch nicht tragen, weil er angeblich zu alt für so einen Kinderkram wäre. Ich schaute bedrückt wieder aus dem Fenster. Der Schwarzhaarige seufzte und kam zu mir. Er setzte sich zu mir aufs Bett.
„Alles klar bei dir?“, er klang nicht mehr so unfreundlich.
„Klar. Wieso denn nicht?“, ich sah ihn nicht an.
„Na weil du sonst immer ganz aufgeregt bist, wenn die Weihnachtszeit beginnt. Also, was ist los, Ranma?“, Ryoga klang schon irgendwie besorgt.
Ich wandte mich ihm zu und sah ihm in seine dunklen Augen.
„Jedes Jahr ist es das gleiche mit dir. Nie willst du bei irgendetwas mit machen. Ich weiß selbst, dass ich zu alt dafür bin, aber ich mache trotzdem mit. Das solltest du auch tun“, ich lächelte ihn sanft und bittend an.
Ryoga schwieg und wandte seinen Blick von mir ab. Er dachte wohl über meine Worte nach. Kurze Augenblicke später sah er mich wieder an und seufzte.
„Du bist echt unmöglich, Ranma. Aber wenn es dir so viel bedeutet, dann mach ich eben mit… Aber geh mir dann bitte nicht mehr auf die Nerven… .“
Ich konnte es erst nicht so recht glauben, was er da gesagt hatte. Aber dann fiel ich ihm in die Arme. Ryoga versteifte sich, er fühlte sich anscheinend überrumpelt.
„Danke, Ryoga“, strahlte ich ihn glücklich an.
„Hey! Wer will mir dabei helfen den Baum zu schmücken?“
Herr Tendo - stand plötzlich in der Tür und war wie immer guter Laune. Er trug eine rote Kochschürze mit einem Rentieraufdruck und seinen Weihnachtspulli von Kasumi mit dem blinkenden Tannenbaum darauf. Er war wohl grade mit den Keksen fertig. Ryoga und ich sahen ihn erschrocken und überrascht an.
„Oh, wie schön!“, ihm kamen Freudentränen, „Dann feierst du ja doch mit, Ryoga. Willst du dann auch einen Weihnachtspulli anziehen?“
„NEIN!!“, brüllte er.


DVD und Manga wären toll
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