Review: Steins;Gate (VN)

Eine Kult-Visual Novel auf dem Prüfstand

Zeitreisen waren schon immer eine Unmöglichkeit, die die Menschen faszinierte. Seit H.G. Wells 1895 seinen Roman Die Zeitmaschine verfasste, träumt die Menschheit davon, vergangene Fehler zu berichtigen und eine Zukunft zu erfahren, die nach dem eigenen Vergehen das Licht der Welt erblickt. In den vergangenen Dekaden sah man jedoch einen wesentlicheren weniger fantastischen Ansatz, mit dem an das Thema herangegangen wurde. Nicht nur wurde die entsprechende Fiktion weitaus theoretischer in ihrer Anwendung von Quantenphysik, auch renommierte Wissenschaftler in der echten Welt investierten ihre Zeit in die Thematik. War es tatsächlich möglich, die vierte Dimension zu durchbrechen? Von ernsthafter Forschung bis zu kleinen Scherzen wie Stephen Hawkings Zeitreiseparty wurde das Reisen durch die Zeit in mannigfaltiger Form auf allen möglichen Ebenen besprochen.

 

Im Jahre 2009 nun veröffentlichten Visual Novel-Entwickler und Publisher 5pb. und Nitroplus einen (geistigen) Nachfolger zu ihrem Erfolgstitel Chäos;Head exklusiv für die Xbox 360. Unter dem Namen Steins;Gate schuf man eine Geschichte, die japanweit zelebriert wurde und im Jahre 2011 durch ihre Animeadaption weltweit ihre Fans fand. Im letzten Jahr veröffentlichte der nordamerikanische Publisher bereits eine englische Fassung der Visual Novel für PCs in den USA, doch nun fand die Sci-Fi Erzählung ihren Weg zu uns. pQube veröffentlichte vor wenigen Wochen auf dem europäischen Markt eine Adaption sowohl für die Playstation 3 als auch die Playstation Vita. Wir haben uns die portable Fassung angeguckt und sagen euch, wieso auch ihr bald eure zeitlichen Ketten abwerfen solltet.

 

Story & Charaktere

 

Steins;Gate setzt im Jahre 2010 in Akibahara ein, wo der junge Student Rintaro Okabe auf dem Weg zu einer Vorlesung ist, die sich genauer mit den Theorien der Zeitreise beschäftigt. Doch der junge Mann birgt ein dunkles Geheimnis: In Wirklichkeit ist er der berüchtigte Mad Scientist Hououin Kyouma, welcher einen ewig währenden Kampf gegen die finstre Organisation führt…. dies versucht er zumindest seinen Freunden einzureden, welche für seine Spielereien wenig Nerven übrig haben. Doch bald schon wird aus Spiel Realität: Ein Mord geschieht im Vorlesungsgebäude, doch schon kurze Zeit nachdem Okabe die Leiche findet, scheint niemand anderes sich an den Vorfall zu erinnern. Schlimmer noch, die Vorlesung selbst solle nie stattgefunden haben, da ein Satellit in den Hörsaal kurz zuvor eingeschlagen ist. Als Okabe mit seinen Freunden das Phänomen untersucht, entdeckt er schon bald eine Möglichkeit, selbst Nachrichten durch die Zeit zu schicken und so die Vergangenheit zu verändern. Doch er ist nicht der Einzige, der Interesse an diesen Vorgängen hat, denn seine Fantasien einer bedrohlichen Organisation sollen sich bald mehr als wahr behaupten…

 

 

Rintaro Okabe

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Der junge Student liebt es, sich in seine erfundene Persönlichkeit des Hououin Kyouma zu flüchten und erfundene Telefonate mit imaginären Informanten zu führen. Trotz seiner Wahnvorstellungen hat er dennoch ein hohes Wissen in der theoretischen Physik und liebt es, nutzlose Erfindungen zu kreieren. Seine Freunde liegen ihm sehr am Herzen, auch wenn deren Nerven zuweilen sehr unter seinen „Mad Scientist“-Anfällen leiden. Seine Stimme wird ihm von Mamoru Miyano (u.a. Light aus Death Note) verliehen.

 

Itaru Hashida

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„Super Hacker“ Daru liebt es, sich in der Welt hinter der Mattscheibe aufzuhalten. Sei es das Erweitern seines 2D-Harems oder das Durchforsten des Netzes nach „ansprechenden“ Bildern – solange es nicht Teil der Realität ist, steht Daru voll dahinter. Er ist schon seit der Oberschule mit Okabe befreundet und fester Teil ihres Labors. Auch wenn seine Gedankengänge meist eher von niederen Gelüsten geleitet werden, ist er dank seiner IT-Kenntnisse unverzichtbar für ihre Erfindungen. Seiner Perversion wird dabei von Tomokazu Seki (u.a. Kanji aus Persona 4) Leben eingehaucht.

 

Mayuri Shiina

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Das dritte und anfangs letzte Labormitglied im Bunde. Die junge Schülerin versteht wenig von den wissenschaftlichen Vorgängen im Labor, sorgt jedoch für menschliche Wärme und achtet darauf, dass Okabe und Daru stets gut verpflegt sind. Sie liebt es, Cosplays  zu kreieren, trägt sie jedoch nicht selbst und versucht, ihre Freunde dazu zu bewegen (meist vergeblich). Seit Kindheitstagen ist sie wie eine kleine Schwester für Okabe und konnte ihn dank ihrer simpleren Gedankenstruktur schon oft auf Dinge aufmerksam machen, die er in ihrer Simplizität übersehen würde. Ihre Naivität wird zum Ausdruck gebracht von Kana Hanazawa (u.a. Shiemi aus Blue Exorcist).

 

Kurisu Makise

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Bereits im jungen Alter von 18 beeindruckte die Neurowissenschaftlerin die Welt mit der Veröffentlichung ihrer Thesen in renommierten Magazinen. Als sie nach mehreren Jahren in den Staaten nach Japan zurückkehrt, gerät sie mit Okabe und seiner Zeitreiseforschung aneinander und wird schließlich Teil des Labors. Während sie in wissenschaftlichen Diskussionen stets die Oberhand behält, verfällt sie leicht in Wut, sollte sie nicht ernstgenommen werden. Okabe trifft diesen wunden Punkt mit einer Vielzahl herabwürdigender Spitznamen, kann jedoch letztendlich dank ihrer Unterstützung seine Forschung einen entscheidenen Schritt voranbringen. Gesprochen wird sie von Asami Imai (u.a. Tomone aus Noragami).

 

Ruka Urushibara

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In derselben Schulklasse sitzend wie Mayuri, erobert Ruka mit graziler Weiblichkeit und Sanftheit die Herzen von Menschen beiderlei Geschlechts. Das einzige Problem: Er ist ein Kerl. Sein ganzes Leben leidet er schon unter seiner Erscheinung, welche durch die Miko-Kleidung, welche ihn sein Vater, der Priester des örtlichen Schreins, tragen lässt, nur verschlimmert wird. Okabe hat ihn bereits vor einiger Zeit als Schüler unter seine Fittiche genommen und lehrt ihn den Umgang mit dem legendären Samidare (welches im örtlichen Requisitenladen im Ausverkauf war!), damit er die Dämonen austreiben kann, die eines Schreinsohnes würdig sind. Seiner Schüchternheit wird von Yuu Kobayashi (u.a. Sascha aus Attack on Titan) Charakter verliehen.

 

Moeka Kiryu

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Okabe läuft der jungen Frau eines Tages über den Weg, als sie ungefragt ein Foto knipst. Von außen ruhig und wortkarg, kommuniziert sie am liebsten via Handy, wo sie jeden, der ihr seine Kontaktdaten gibt, mit einem Schwall an Nachrichten und Emoticons überhäuft. Sie hegt ein reges Interesse an Okabes Forschung, weigert sich jedoch ihre Motivation preiszugeben. Ihr Schweigen wird gelegentlich nur durch die Stimme von Saori Gotou (u.a. Momomi Kiyashiki aus Strawberry Panic) durchbrochen.

 

Faris NyanNyan

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Als beliebteste Angestellte im örtlichen Maid Café „May Queen Nyan²“ hat sie nicht nur die Herzen der meisten Otakus, sondern vor allem das von Daru fest m Griff. Sie ist die Einzige, die aus voller Überzeugung bei Okabes Wahnvorstellungen mitmacht und ist die talentierteste Spielerin im beliebten Rai-Net Kartenturnier. Ihr Gemaunze wird von Haruko Momoi (u.a. Maromi aus Paranoia Agent) ausgedrückt.

 

Suzuha Amane

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Frisch angestellt von Okabes Vermieter als Aushilfskraft, streunt die Teilzeitarbeiterin meist vor seinem Laden und damit auch Okabes Labor rum. Meist konzentriert sie sich weniger aufs Arbeiten, sondern putzt lieber ihr Fahrrad und belauscht die Vorgänge im Labor. Ihre sonst überschwängliche Fröhlichkeit klingt jedoch bei bestimmten Aussagen oder bei Kurisus Anwesenheit jäh ab, was Zweifel über ihren Charakter aufkommen lässt. Ihre Stimme erhält sie von Yukari Tamura (u.a. Rika aus Higurashi no Naku Koro ni).

 

 

Steins;Gate hat über die letzten Jahre viele Lorbeeren erhalten. Sowohl die Visual Novel als auch der TV-Anime wurden die letzten Jahre über den grünen Klee gelobt und gefiert – zu Recht. Nitroplus hat sich für ihre Science-Serie (leicht erkennbar an dem Semikolon im Titel) die Vorgabe gesetzt, Geschichten zu bieten, welche zu 99% aus realer Wissenschaft und 1% aus Fiktion bestehen. Auch wenn dieser Wert im Gesamtbild ein wenig hochgestochen erscheint, haben sie mit Steins;Gate jedoch eine der wohl plausibelsten und nachvollziehbarsten Erklärungen von Zeitreisen geschaffen, welche mit ausführlich recherchierten Daten zur Quantenphysik und anliegenden Feldern eine für Laien vollständig glaubwürdige Grundlage für die Überwindung der Temporalebene gegeben. Dabei stellen sich die Autoren aber nie über andere Werke: Frühere Auseinandersetzungen mit dem Thema werden respektvoll, meist aber mit einem Schmunzeln verarbeitet und dienen sogar namensgebend für wichtige Elemente der Handlung. Wer jedoch eine Abneigung gegen lange theoretische Vorträge hat, sollte gewarnt sein: Des Öfteren ist man gezwungen, über 20 Minuten lang einer Argumentationskette zu folgen, welche diverse physikalische Aspekte ausführlich bespricht. Auch wenn keine dieser Informationen irrelevant sind und auch denen, die auf dem Gebiet der Physik eher unerfahren sind, ausreichend beschrieben werden, können diese Sektionen dem ein oder anderen mit Sicherheit als Schlaftablette dienen.

 

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Trotz einer stattlichen Länge von gut 30 Stunden (50-60, wenn man mittels Vorspulen alle Enden sehen möchte) ist das Werk dabei unglaublich dicht geschrieben. Szenen, welche zunächst belanglos wirken, erhalten nicht selten im späteren Verlauf eine wichtigere Bedeutung und dienen dem Ausbau der Vielschichtigkeit der Charaktere, von denen nicht einer eine Randfigur darstellt. Sämtliche Personen haben eine zentrale Bedeutung und ohne sie wäre das Fortführen der Handlung oft nicht möglich. Das Hauptaugenmerk ist jedoch auf Okabe gerichtet, welcher als Einziger seine Erinnerungen über die Veränderung von Zeitebenen beibehält und so nicht nur ein persönliches Leid sondern auch eine dystopische Zukunft verhindern muss.

 

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Doch auch wenn der Hauptplot sich primär um die Grausamkeit der Chaostheorie und die Fragen terminaler Kausalität widmet, so nimmt sich die Visual Novel stets genug Zeit, um die Vorkommnisse mit einer ordentlichen Prise Humor aufzulockern. Über den Verlauf der Handlung wächst einem jeder Charakter mit seinen Eigenheiten ans Herz und man erfreut sich an ihren Interaktionen untereinander. Eine weitere Ladung an Charme wird durch die mannigfaltigen Referenzen hinzugefügt, welche sich auf populäre Anime, Manga und Videospiele, aber auch Vorkommnisse im Internet und der westlichen Welt beziehen.

 

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Insgesamt ist die Story von Steins;Gate nicht nur qualitativ hochwertig geschrieben und adressiert viele Probleme, welche die Zeitreisefiktion seit geraumer Zeit plagen. Auch wenn diese nicht vollkommen frei von Plotholes bleibt (ist dies bei Zeitreise-Geschichten überhaupt möglich?), so erwartet den Spieler hier eine emotionale als auch humoristische Reise, welche lediglich durch ihre stellenweise sehr theoretischen Aspekte abwenden könnte.

 

Gameplay

 

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Kenner von Visual Novels wissen, dass „Gameplay“ ein eher unpassender Begriff für das Genre ist, verbringt man doch den Großteil seiner Zeit mit dem Wegklicken von Text. Steins;Gate versucht jedoch sein Bestes, um Genrekonventionen aufzulockern und ein wenig Abwechslung vom bloßen X-Drücken zu bieten. So wählt man seine Entscheidungen, welche den Verlauf der Handlung beeinflussen nicht via schnöden Bildschirmeinblendungen aus, sondern über Nachrichten, die man mithilfe seines Handys beantwortet. Erhält man von einem anderen Charakter eine E-Mail, so kann man auf eines von verschiedenen Schlüsselwörtern in dieser eingehen und eine Antwort mit dieser Thematik abschicken. Mittels dieser Technik kann man bei Verfolgen der korrekten Dialogbäume auch Sammelobjekte wie Hintergrundbilder und Klingeltöne für sein Handy freischalten. Leider funktioniert dieses System nur halb so gut wie beabsichtigt: Man hat keinerlei Möglichkeit zu erahnen, ob Okabe mit einer positiven oder negativen Mail antworten wird und auch wenn man diese vor dem Abschicken noch einmal lesen kann, so mangelt es an einer Option, mit der man ein anderes Schlüsselwort wählen kann. Dieses Manko lässt sich mittels  der praktischen Quicksave-Funktion umgehen, hat bei unserem Test jedoch des Öfteren zu unbeabsichtigten Entscheidungen geführt.

 

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Das zweite zentrale Gameplayelement ist die ausführliche „Tips“-Datenbank. In dieser werden sämtliche Referenzen, wissenschaftlichen Begriffe und Eigenheiten japanischer Kultur ausführlich beleuchtet und erklärt. Wann immer man während des Lesens über einen neuen Begriff stolpert, wird dieser in die Datenbank eingetragen und als „Neu“ markiert, bis er vollständig gelesen wurde. Somit kann man vollkommen ohne Vorwissen in die Visual Novel starten und braucht keine Angst zu haben, aus Unwissen den Charakteren nicht mehr folgen zu können. Gleichermaßen wird vom Spieler hier aber auch die Bereitschaft abverlangt, ebenjene Beschreibungen tatsächlich zu verinnerlichen. Auch wenn nur ein Bruchteil der Einträge für die Haupthandlung von großer Relevanz sind (und auch entsprechend markiert sind), hat man dennoch eine bedeutend reichere Erfahrung, wenn man das Angebot der Datenbank vollkommen ausreizt.

 

Technik

 

Technisch präsentiert sich die von uns geprüfte PS Vita-Version vollkommen sauber und ohne Bugs. Die von Huke (auch bekannt für Black Rock Shooter) gezeichneten Character Designs strahlen eine Einzigartigkeit aus, wie sie nur schwer zu finden ist und die Hintergründe sind detailliert und strahlen Leben aus, auch wenn man aus handlungstechnischen Gründen die meiste Zeit im Labor verbringt. Um die Statik der Dialoge aufzuheben, wurde darüber hinaus ein interessanter Trick angewandt: Mittels des Rein- und Rauszoomens der Charakterportraits auf verschiedene Stufen erzeugt man einen Tiefeneffekt, der nur in wenigen Vertretern des Genres präsent ist.

 

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Einen weiteren Schritt stellt die Vielfalt in der Kleidung der Charaktere dar: Auch wenn stets dasselbe Grunddesign genutzt wird, erzeugt dies dennoch eine angenehme Abwechslung. Den letzten Schritt aus der genretypischen Tristesse stellt die Vertonung der Dialoge dar: Diese wurden nicht nur von hochprofessionellen Sprechern vertont, die sowohl die emotionalen als auch witzigen Szenen perfekt treffen, sondern auch dank sprachsynchroner Lippenanimation mit Leben versehen. Wer jedoch an die Performances aus dem Anime gewöhnt ist, sollte sich gefasst machen: Hier erwartet einen ein weitaus ruhigeres und realistischeres Schauspiel, insbesondere beim Charakter des Okabe. Dieser wirkt weitaus weniger überspitzt und aufgedreht, sodass manch einer zu Beginn eine Eingewöhnungsphase benötigen wird. Der einzige wirkliche Kritikpunkt liegt in der Vielfalt des Soundtracks: Hier wird neben einigen eigenständigen Tracks meist auf Variationen von „Gate of Steiner“ zurückgegriffen. Auch wenn es einerseits bewundernswert ist, in wie vielen Situationen dieses Stück funktioniert, wäre hier ein wenig mehr Varianz wünschenswert gewesen.

 

Lokalisierung

 

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Die Lokalisierung, welche uns pQube mit ihrem Release präsentiert, ist nahezu makellos. Der zuständige Übersetzer hat sich sehr eng an das japanische Skript gehalten und Wortspiele nur dort lokalisiert, wo eine Erklärung zu umständlich wäre. Ansonsten wird entweder mithilfe der Datenbank oder der Nennung des japanischen Begriffes in Klammern die Situation dargestellt. Dabei wurde nicht nur eine unheimliche Genauigkeit auf Korrektheit der Referenzen gelegt (wobei rechtlich geschütztes Material im Namen leicht geändert wurde), auch ein enormes Bewusstsein typischer Verhaltensweisen im Internet kam hier zum Einsatz. Darüber hinaus sind nahezu keine Tipp- oder Grammatikfehler vorhanden. Die einzigen Kritikpunkte sind stellenweise merkwürdige Zeilenumbrüche (insbesondere bei Mails auf dem Handy) sowie die Abwesenheit weiterer Sprachoptionen: Außer japanischer Sprachausgabe (welche sich bei jedem Charakter einzeln abschalten lässt) mit englischen Texten gibt es keine weiteren Stimm- oder Textausgaben.

 

Fazit

 

+enorm detailliert geschriebene Story, die bekannte Zeitreise-Stolperfallen vermeidet

+sympathische und gut entwickelte Charaktere, von denen keiner unwichtig ist

+bewusstes Aufbrechen typischer Visual Novel-Schwächen im Gameplay

+umfangreiche Datenbank entbehrt jeglicher Notwendigkeit nach Vorkenntnissen

+sehr gute Lokalisierung

-für Lesefaule und Feinde theoretischer Physik nicht im Geringsten zu empfehlen

-Mail-Entscheidungs-System nicht vollständig ausgereift

-Soundtrack könnte mehr Varianz vertragen

-stellenweise unschöne Zeilenumbrüche

 

Steins;Gate ist eine Visual Novel, die man als Fan des Genres auf jeden Fall erlebt haben sollte. Die Verbindung von fundierter Wissenschaft mit Zeitreisefiktion ist in diesem Detailgrad einzigartig und dank der Umgehung typischer Genreschwächen ist sie auch als Einstieg für VN-Neulinge bestens geeignet. Wer keine Angst vor viel Text hat, sollte hier auf jeden Fall zugreifen. 

 

Bei Interesse kann man sich die PS Vita- als auch die PS3-Version beim britischen Händler Rice Digital bestellen, welcher weltweit ohne Versandkosten verschickt und auch PayPal akzeptiert. All jene, die des Lesens eher abgeneigt sind, sollten indes einen Blick auf die Animeadaption werfen, welche peppermint anime hierzulande voraussichtlich im Herbst veröffentlichen wird.

 

 

- kayserlein


©2015 MAGES Inc. 5pb. Nitroplus. Published by PQube Ltd.

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