Anime vs. Real Life: Laid-Back Camping in Yamanashi

Über 100 Bilder um Laid-Back Camp mit der Realität zu vergleichen!

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Es gibt einfach keinen anderen Anime, der es schafft, die Atmosphäre und den Reiz des Campens so einzufangen wie Laid-Back Camp.

 

Ein einladendes Setting, spaßige Charaktere und ein relaxender Soundtrack waren alles Gründe dafür, warum diese gemütliche Slice-of-Life-Show zu den besten Anime des letzten Jahres gehört. Aber es waren die einfach atemberaubenden Hintergründe, die detailgetreu echten Orten nachempfunden wurden, welche die Atmosphäre und Ton der Serie übermitteln – natürlich wollen Fans dementsprechend diese Orte besuchen um das Ambiente selbst zu erleben.   

Und da es gerade mal zweieinhalb Stunden mit dem Zug von Tokyo entfernt ist, sollte es keine Überraschung sein, dass das Setting des Animes, die Präfektur Yamanashi, einen regelrechten Boom an Besuchern seit der Ausstrahlung des Animes verbuchen konnte. Besonders die Besucherzahlen der Campingplätze, welche in der Serie erschienen, haben sich dank der Popularität des Animes mindestens verdreifacht. Mit der kürzlichen Ankündigung einer zweiten Staffel, eines Films und eine Mini-Serie, die im Januar nächsten Jahres durchstarten soll, scheint es nicht so, als ob sich dieser Boom in näherer Zeit nachlassen wird.  

 

Dank der Japan External Trade Organization (JETRO) hatte ich die Gelegenheit, diesen selbst einen Besuch abzustatten und mich ein wenig mit dem Regisseur des Animes, Yoshiaki Kyogoku zu unterhalten. Also lehnt euch zurück und genießt all die Laid-Back-Camp-Vergleichsbilder, die ich auf meinen Trip nach Yamanashi geschossen habe!

 


 

See Shibire 

 

 

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Wir starten mit einer der schönsten Anime-Ortschaften, die ich je gesehen habe: Der See Shibire. Dieser Kratersee sitzt in den Bergen des Shibereko-Präfektur-Naturparks in Yamanashi bei einer Höhe von 850m über dem Meeresspiegel.

 

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Von allen Ortschaften meines Yamanashi-Trips ist dieser vermutlich der am schwierigsten zu erreichen. Etwa eine Stunde entfernt von Kofu, der Hauptstadt der Präfektur, was die Stadt zu einem guten Angelpunkt macht, falls ihr diese Plätze mal selbst besuchen wollt.  

 

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Der Campingplatz am Shibire See heißt Suimeiso und taucht in Folge 6 und 7 von Laid Back Camp auf. Auf ihren ersten Trip zusammen haben Rin und Nadeshiko hier gecampt, von daher ist dieser Ort sehr wichtig für ihre Freundschaft.

 

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Die eigentliche Campinganlage befindet sich auf der anderen Seite des Sees, aber wenn schlafen im Zelt unterm Sternenhimmel nicht euer Ding ist - das Rezeptionsgebäude fungiert auch als ein Minshuku, also quasi ein von Familien betriebenes Bed and Breakfast im japanischen Stil.

 

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Ich war geradezu geflasht, als ich den Eigentümer des Campingplatzes, Kitajima Shinsuke, traf, da er genauso aussieht wie der Eigentümer im Anime. Und er hat später auch bestätigt, dass der Charakter im Anime auch auf ihn basiert! Es war toll mit ihm zu reden und das haben wir auch für in etwa eine Stunde getan. Laid-Back Camp hat wirklich einen Ansturm an Campern verursacht, was gerade während der Wintermonate bemerkbar war. Früher kamen kaum Besucher zu dieser Jahreszeit, aber dies hat sich seit der Ausstrahlung des Animes geändert und nun sieht der Campingplatz sogar während des Winters 70-80 Besucher. Zudem kommen nun auch mehr Solocamper.

 

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Ich bin sicher, dass ihr alle den großen Rin-Pappaufstellen bemerkt habt. Im Gebäude selbst wird auch einiges an Laid-Back Camp Merchandise verkauft.

 

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Hierbei handelt es sich um Chai, welchen auch Nadeshikos ältere Schwester hatte - perfekt um ein wenig runter zu kommen und die Szenerie zu genießen. Danach ging ich los, um das Campinggelände ein wenig zu erkunden.

 

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Nadeshiko betet, um von dem Stierdämon verschont zu werden, der im See lebt. Laut dem Anime wurde der Stier von einem Samurai getötet und steigt seitdem jeden Tag kurz nach Mitternacht aus dem See hervor. Überraschenderweise basiert die Legende im Anime tatsächlich auf einer echten. Lange Rede, kurzer Sinn: Etwa vor 300-400 Jahren hat ein Samurai sein Leben dafür gegeben, um dem Stierdämon des Sees zu bezwingen. Dank seines Opfers fing es an zu regnen, was eine Dürre beendete. Bis heute bieten die Einwohner den Göttern Kuhköpfe als eine Art Regenmacherritual an.

 

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Die Inschrift liest sich als Ozaki Drachenkönig und ist mit einer weiteren Legende des Sees verbunden. Anscheinend soll ein vierschwänziger Drache diesen See beherbergt haben, nach welchem der See Shibire auch benannt wurde. („shi” bedeutet 4 und “bi” bedeutet Schwanz).

 

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Der See hat einen Umfang von 1,2 km und es dauert rund 20 Minuten, um herumzulaufen. Allerdings es ist recht einfach hier vom Weg abgelenkt zu werden - wie Nadeshiko.  

 

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Ihr habt es vermutlich schon bemerkt, aber es ist einfach nur erstaunlich, wie detailgetreu die Hintergründe des Animes sind. Referenzen für die Serie wurden während der Wintermonate gesammelt und das Produktionsteam aus Tokyo hat 3-4 Trips nach Yamanashi unternommen. Regisseur Yoshiaki Kyogoku hat das Campinggelände persönlich besucht und an einem Dutzend Ausflügen mit seinem Team teilgenommen, aber auch ein paar Solo-Campingtrips unternommen, nur um Rins Charakter besser zu verstehen. Darüber hinaus haben sie auch das Essen, welches in der Serie gezeigt wurde, vor Ort mit derselben Ausrüstung der Charaktere hergestellt, was zeigt wie viel Mühe man sich für die Produktion gegeben hat. 

 

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Definitive ein gutes Plätzchen zum Campen.

 

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Vermutlich auch ein guter Platz für ein Nickerchen, aber wie man Nadeshiko kennt, rennt sie gleich wieder herum um das Gelände zu erkunden.

 

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Offensichtlich gibt es noch einen Haufen anderer Aktivitäten, die man am See Shibire nachgehen kann, wie beispielsweise Wandern, Fischen, Schwimmen oder Bootfahren – und natürlich Vergleichsfotos für Laid-Back Camp machen.

 

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Auch Kiefernzapfen-kun darf natürlich nicht fehlen.

 

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Beim Vorplanen mit Google Street View kommt man nur so weit - von daher musste ich nach einigen Plätzen vor Ort suchen. Ich wanderte nur rein wenig in den Wäldern, als ich über diesen Pfad aus dem Anime stolperte.

   

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Rin erwähnt zwischendurch, dass sie Campingplätze an Seen am liebsten hat. Nun, dass ich See Shibire selbst besucht habe, kann ich definitiv verstehen, warum.

 


 

Yamanashi Fuefukigawa Früchtepark & Hottarakashi Thermalquelle

 

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Als nächstes geht es zu einem Ort, der genauso bildhaft sind, aber wesentlich einfacher zu erreichen: Die Hottarakashi Thermalquelle. Für das beste Erlebnis startet man am besten an der Yamashi-shi Station, genau wie es die Mädchen getan haben. Leider wird die Haltstelle derzeitig renoviert, von daher konnte ich nur ein Vergleichsbild vom Infobrett machen. 

 

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Von der Yamanashi-shi Station sind es nur ein paar Minuten zur Nezubashi Brücke, wo die Entschlossenheit der Mädchen schon anfing, nachzulassen. Es sind etwa 4km von der Haltestelle bis hin zum Onsen und man braucht eine gute Stunde um zu ihm zu kommen. Der Ausblick, die heiße Quelle und das Essen sind aber definitiv die Mühe wert. Und wenn ihr keine Lust auf einen längeren Wanderweg habt, dann könnt ihr auch von der Haltestelle einen Bus nehmen.

 

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Auf dem Weg entscheiden sich die Mädchen eine Pause am Fuefukigawa Früchtepark zu nehmen, von wo man eine super Aussicht von der Spitze des Fujiyama hat. Japans heiliger Berg befindet sich tatsächlich in der Yamanashi Präfektur und ist ohne Frage der größte Stolz dieser. Der Berg spielt auch eine wichtige Rolle in Laid-Back Camp und taucht in so ziemlich jeder Folge auf.

 

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In der Mitte des Parks findet man drei Glaskuppeln, in denen man ein Fruchtmuseum und ein Orchard Café findet, in welchen die Mädchen auch einen Zwischenstopp in einer Folge machen.  

 

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Yup, diese Frucht-Parfaits schmecken so gut wie sie aussehen.

 

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Selbst die Eisbecher wurden detailgetreu nachgezeichnet.

 

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Genau wie die anderen wichtigen Orte in Laid-Back Camp, war dieser sehr stolze Teil des Anime-Tourismus-Phänomens zu sein. Man konnte sowohl diverse Animeprodukte vorfinden, als auch einige mit Sternen übersähten Bilder der Synchronsprecherinnen. Rin und Enas Sprecherinnen, Nao Yoyama und Rie Takahashi, waren schon von vorne rein sehr berühmt, aber die Serie hat wirklich Yumiri Hanamoris Karriere geboostet, welche Nadeshiko ihre Stimme lieh.

 

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Es ist sehr schade, dass das Café bald in eine andere Haltestelle umzieht, aber ein neues Café wird seinen Platz einnehmen und die schöne Aussicht bleibt bestehen.

 


 

Hottarakashi Thermalquelle

 

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Nach dem kurzen Halt am Fuefukigawa Früchtepark, ist es immer noch ein recht langer Weg bis hin zur Hottarakashi Thermalquelle (Hottokeya im Anime), aber die Aussicht auf eine wohl verdiente Onsen-Pause sollte mehr als genug Motivation sein um weiter zu wandern. Unglücklicherweise wurde das ursprüngliche Schild am Eingang bei einem Sturm weggeblasen.

 

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Das Open-Air-Bad ist gleich hier runter. Was man in Laid-Back Camp sieht, ist wirklich was man bekommt. Draußen im heißen Quellwasser relaxen, auf die Kofu Basin herabblicken und einen Blick auf dem Fujiyama werfen – es war einfach atemberaubend und ich wünschte mir, dass ich euch zeigen könnte, wie schön alles in der echten Welt aussieht, aber leider ist es verboten, im Inneren des Bads Fotos zu schießen.

 

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Und nach der heißen Quelle ist es Zeit, sich selbst zu belohnen (mal wieder)

 

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In der Show kriegen die Mädchen ein “Onsentamago-age”, was sich als “Frittiertes in heißer Quelle gekochtes Ei“ übersetzen lässt. Es ist so gut, dass ich fast vergessen habe, ein Vergleichsfoto zu schießen.

 

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Danach gehen sich die Mädchen ein wenig in der Hütte ausruhen. Die Show ist nun mal sehr “Laid-Back”, okay?

 

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Später besuchen sie den Tannenwald-Campingplatz und schlagen dort ihr Lager auf, welches nur einen kurzen Marsch von der heißen Quelle entfernt ist. Allerdings müsst ihr euch im Vorfeld anmelden, wenn ihr das Campinggelände betreten wollt.

 

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Es lohnt sich auch wirklich über Nacht zu bleiben, wie man in der Serie sieht, als Nadeshiko Rin ein Bild des berühmten Fuefukigawa Früchetparks schickt, welcher zu den drei schönsten Aussichtspunkten Japans bei Nacht gewählt wurde. Zur selben Zeit schickt Rin Nadeshiko ein Bild des nächtlichen Ausblicks des Takabotchi Hochlandes in der Nagano Präfektur. Diese kleine Interaktion zwischen den beiden gehört zu den Lieblingsmomenten des Regisseurs.  

 


 

Motosu High School

 

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In Minobu-cho befindet sich die Motosu High-School, welche das Vorbild für die Schule im Anime ist. Die Schule wurde vom Manga-Autor aufgrund des Bergsettings gewählt. Leider wurde die Schule bereits vor einigen Jahren geschlossen, aber es ist schön zu wissen, dass sie im Manga und Anime weiterleben kann.

 

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Überraschenderweise durfte ich die Schule, welche für ein Fan-Event vorbereitet wurde, betreten. Ich konnte tatsächlich einen Raum finden, der vielleicht als Inspiration für den Clubraum der Mädchen gedient hat.  

 

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Das Hauptgebäude der Schule sieht allerdings anders aus als in der Realität.

 

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Diverse Fan-Events werden heutzutage in und um die Schule herum abgehalten. Daher wurde auch ein Replika von Rins Tisch in der ehemaligen Bücherrei aufgestellt, in welcher man noch ein paar weitere Gegenstände aus der Show findet. Die Einwohner scheinen von der Aufmerksamkeit, die ihre kleine Stadt durch die Serie zugutekam, begeistert zu sein und spielen eine aktive Rolle bei der Organisation der Fan-Events.  

   

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Man findet sogar noch ein paar Orte aus dem Anime auf dem Weg von der Kai-Tokiwa Station zur Motosu Schule, wie beispielsweise die lustigen Google Street View-Szene.

 

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Von der Kai-Tokiwa Station kann man zu den nächsten Ortschaften wunderbar mit dem Zug fahren, da sie alle über die Minobu-Linie zu erreichen sind.

 

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Minobu


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Der nächste Stop ist Minobu, eine kleine Stadt am Fuji-Fluss, die in der achten Folge des Animes zu sehen ist.

 

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Auf der Hauptstraße findet man links und rechts traditionell japanische Geschäfte. Eines davon ist Eishodo, ein traditioneller Süßwarenladen. Das Geschäft ist gleich rechts von der Haltestelle und verkauft Minobu Manju (quasi süße gedämpfte Brötchen), von denen Nadeshiko und ihre Freunde in der Folge einfach nicht genug bekommen konnten.  

 

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Wenn man sehr viel Glück hat, kann man sogar den Hund aus der Folge im echten Leben über dem Weg laufen. Leider war der Eigentümer anscheinend mit ihm Gassi gehen als ich da war.

 

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Es war sehr cool, auch andere Leute treffen, welche die Laid-Back Camp-Pilgerreise machen – ein Jahr nachdem die Serie ausgestrahlt wurde.

 

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Utsubuna


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Die Utsubuna Station ist die letzte relevante Haltestelle der Minobu Line. Die Haltestelle sieht man recht häufig in der Serie, da Nadeshiko hier entlang muss, um zur Schule zu kommen.

 

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Selva Store


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Selva Food Garden, Zebra Super Market im echten Leben, ist der Supermarkt, in dem Aoi Teilzeit arbeitet. Es ist nicht erlaubt, im Geschäft Fotos zu machen, doch er ist dennoch einen Besuch wert, einfach da es eine Ecke für Laid-Back Camp Produkte gibt, wo man exklusives Merchandise kaufen kann.

 

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Im Getränkemarkt neben dem Supermarkt arbeitet Chiaki für ein bisschen extra Geld. Der wirkliche Laden wurde allerdings schon vor langer Zeit geschlossen. 

 


 

Motosu See


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Und zu guter Letzt wäre dieser Artikel natürlich nicht komplett ohne die ikonischste Ortschaft von Laid-Back Camp: Der Motosu-See aus der ersten Folge! Es ist der drittgrößte und sauberste der fünf Fuji-Seen und auch wenn sie allesamt beliebte Reiseziele sind und einen guten Blick auf den Fujiyama erlauben, ist der Ausblick von Motosu-See auf den Berg besonderes erwähnenswert für einen bestimmten Grund.  

 

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Ich bin nicht wirklich durch den 558m langen Nakanokura Tunnel gelaufen, Ich bin nur rein und gleich wieder raus gelaufen um ein Foto zu schießen.

 

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Die Temperatur war 5 Grad Celsius, genau wie im Anime. Und auch wenn ich versuche, die Shots des Animes so genau wie möglich nachzubilden, wären mit 10 Grad mehr durchaus lieber gewesen.

 

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Nur ein Anime kann das Liegen vor einer öffentlichen Toilette zu einer Touristenattraktion machen. Ich konnte mehrere Leute dabei beobachten, wie sie die Szene der Serie nachahmten.

 

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Die Motosu Central Lodge ist, wo man einchecken muss, wenn man am Koan Campingplatz campen möchte.

 

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Wie ihr euch inzwischen vermutlich vorstellen könnt, sieht es innen genauso aus, wie im Anime und man serviert hier eine exzellente Hoto Nudelsuppe, die eine lokale Spezialität ist, und die Chiaki für die kranke Nadeshiko in Folge Neun macht.

 

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Der Haupteingang des Koan Campingplatzes ist gleich hinter der Lodge.

 

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Abgesehen vom Campen kann man hier auch super wandern. Gleich hinter der Lodge befindet sich ein Bergpfad, der zu einer schönen Aussichtsplattform führt, von der man einen wunderbaren Blick auf den See, Berg und die Umgebung zu werfen.

 

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Es war bereits spektakulär im Anime, aber den kristallklaren See mit dem heiligen Berg Japans im Hintergrund im echten Leben zu sehen war einfach nur atemberaubend. Dies ist kein gewöhnlicher Blick auf den Fujiyama und wenn ihr je selbst in Japan wart, habt ihr ihn vermutlich schonmal gesehen.  

 

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Denn diesen Anblick auf dem Berg vom Motosu-See aus findet man seit 2014 auch auf der 1000 Yen-Note (etwa 8€), Das Bild auf der Banknote wurde dem “Seeufer im Frühling“ des berühmten Fotografs Koyo Okada nachempfunden. Okada ist ein Mann, der sein ganzen Leben dem Fotoschießen von Japan höchsten Berges gewidmet hat. Das gleiche Bild war auch Teil von älteren 5000 Yen-Noten.

 

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Der Anblick findet sich zwar auf der 1000 Yen Note, ist aber locker eine Million wert!

 


 

Und das war so ziemlich jede Laid-Back-Camp-Ortschaft, die man in der Yamanashi Präfektur finden kann. Laid-Back Camps Einfluss auf die Präfektur ist deutlich spürbar und es ist nicht nur anhand der vielen Anime-Touristen erkennbar, sondern auch an der Liebe der Einwohner für die Serie. Also wenn ihr ein Fan der Serie seid und nicht auf die zweite Staffel warten könnt, warum nicht die Ortschaften der Serie selbst erleben? Und falls ihr schonmal einen Vorgeschmack auf die zweite Staffel kriegen wollt, ist es vielleicht eine gute Idee dem legendären Kuonji Tempel auf dem Berg Minobu zu besuchen. Das ganze Laid-Back Camp Merchandise wird da nicht umsonst rumliegen.

 

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 Falls ihr Laid-Back Camp noch nicht gesehen habt, könnt ihr die Serie hier bei uns sehen.

 

Welche der Orte gefällt euch am besten? Würdet ihr gerne mal Yamanashi besuchen? Sagt es uns in den Kommentaren!

 

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Wilhelm Donko ist ein Anime-Tourist, der es liebt die Orte aufzusuchen, die man in Anime sieht. Ihr könnt ihn unter @Surwill auf Twitter finden.

 

Deutsche Übersetzung von Netan93.

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