FEATURE: 5 Dinge, die du vor Saint Seiya: Knights of the Zodiac – Battle for Sanctuary – wissen solltest

Erklimme die Stufen zu Athenas Rettung!

saint seiya

 

Wenn du unter 30 Jahre alt bist, wird dir Saint Seiya vielleicht nicht viel sagen. Aber wenn du in den 90er-Jahren aufgewachsen bist, war die Serie, die im Volksmund als The Knights of Zodiac bekannt ist, zumindest in bestimmten Teilen der Welt unausweichlich. Da nun die zweite Staffel Saint Seiya: Knights of the Zodiac – Battle for Sanctuary – auf Crunchyroll anläuft, ist es an der Zeit, dir fünf Dinge zu verraten, die du wissen solltest, bevor du die unendlichen Treppen des Sanktuariums erklimmst.

 

Als Fan der alten Schule, der Wunder mit der Fernsehantenne vollbringen musste, um die Episoden zu sehen, bin ich bestens geeignet, dir etwas über Seiya, Shiryu, Hyoga, Shun, Ikki und Sienna (Saori) zu erzählen.

 

 

Saint Seiya ist eine große Sache

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Saint Seiya ist ein unglaublich beliebter Anime und Manga. Leider ist er in den USA immer noch recht unbekannt, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Anime-Fans dort nicht wirklich etwas davon mitbekommen haben. Aber in Japan, weiten Teilen Europas und Lateinamerikas war es praktisch eine Religion. Masami Kurumada begann mit der Veröffentlichung des Manga in der Weekly Shōnen Jump im Januar 1986 und beendete sie im Dezember 1990. Dann adaptierte Toei Animation die Geschichte in eine 114 Episoden umfassende Anime-Serie, die von Oktober 1986 bis April 1989 lief.

 

Die Serie deckte nicht den gesamten Manga ab und jahrelang wünschten sich zahlreiche Fans eine Fortsetzung. Dieser Traum sollte erst im November 2002 mit der Premiere von Saint Seiya: Hades erfüllt werden – eine 31-teilige OVA-Serie. Als jemand, der diesen Moment miterlebt hat, kann ich dir sagen, dass die Fans begeistert waren und das zu Recht. Seitdem gab es mehrere Fortsetzungen, Spin-offs und alternative Versionen. Saint Seiya wird überall dort geliebt, wo es in seiner vollen Pracht ausgestrahlt wurde. Es ist pure, unverfälschte Kampf-Action mit hohen Einsätzen. In manchen Gegenden ist es eine ebenso große Sache wie Dragon Ball oder Sailor Moon. Außerdem gibt es hier einige der coolsten Figuren überhaupt, darunter ein 24-karätiges goldenes Mythos-Tuch, auf dem Seiyas Pegasusrüstung abgebildet ist.

 

 

Wer sind die Bronze-Ritter und wofür kämpfen sie?

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In der Welt von Saint Seiya kämpfen die olympischen Götter gegeneinander um die Weltherrschaft. Jede der Gottheiten hat ihre eigene Armee von Kriegern, die die übernatürliche Kraft, die als Kosmos bekannt ist, im Dienste der Gottheit einzusetzen, der sie folgen. Athena, die Göttin der Weisheit und des Krieges, ist die Beschützerin der Erde und verfügt über 88 Ritter als Gefolge. In der letzten Staffel des Anime, die auf Netflix läuft, lernen wir die heutige Reinkarnation von Athena kennen – ein Mädchen namens Sienna Kido.

 

In dieser Version der Geschichte besagt eine Prophezeiung, dass die derzeitige Reinkarnation von Athena ihren Kampf gegen Poseidon und Hades verlieren wird, was den Untergang der Menschheit besiegelt. Deswegen versucht die herrschende Fraktion des Heiligtums, die der Göttin dienen und sie schützen sollen, sie zu ermorden. Der Schütze Aiolos flieht jedoch mit der kleinen Athena auf dem Arm und übergibt sie dem japanischen Millionär Alman Kido. Um sie zu beschützen, findet Kido begabte Kinder, die er dann in die ganze Welt schickt, um sie zu Rittern der Athena auszubilden. Unsere Protagonisten sind die Ritter des Pegasus (Seiya), des Schwans (Hyoga), des Drachen (Shiru) und der Andromeda (Shun) sowie der schwer fassbare Phoenix (Ikki). Sie sind Waisenkinder, die auserwählt wurden, weil sie die Kraft des Kosmos spüren und nutzen können. Außerdem wurden sie unter dem Sternbild des jeweiligen Ritters dieser Generation geboren. Nun haben sie geschworen, Athena vor denjenigen zu schützen, die eigentlich ihre mächtigste Beschützer sein sollten.

 

 

Der Arc, den Saint Seiya bekannt machte

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In der ersten Staffel der Serie wurden die ersten drei Arcs des Manga und Anime mit gewissen Freiheiten adaptiert. Aber diese Phase der Geschichte war nicht mehr als ein Aufwärmen für das, was noch kommen sollte. Saint Seiya verdankt einen Großteil seines Ruhms dem Sanctuary-Arc, in dem die vier Bronze-Ritter die 12 Häuser des Tierkreises durchqueren müssen, um Göttin Athena zu retten, die von einem goldenen Pfeil verwundet wurde. Dieser Arc erstreckte sich über die Episoden 39-73 des ursprünglichen Anime und war voller epischer Schlachten.

 

Seiya und die anderen begeben sich auf eine lange Reise, auf der sie mehr Treppenstufen überwinden müssen, als sie jemals in ihrem Leben erklommen haben. Das Abenteuer beginnt im Haus des Widders und endet mit dem Erreichen von Athenas Heiligtum – eine lange Reise, die sie in weniger als 12 Stunden beenden müssen, während sie gegen die 12 Goldenen Ritter (die wahren Ritter des Tierkreises) antreten. Jeder dieser Rivalen hat seine eigenen interessanten Hintergründe, Kräfte und Beweggründe. Im Großen und Ganzen sind sie ehrenhafte Krieger … bis auf ein paar von ihnen, bei denen du vielleicht ein wenig bedauerst, unter ihrem Sternzeichen geboren zu sein. Wenn du zu den Eingeweihten gehörst, ist dies eine Gelegenheit, den Sanctuary-Arc erneut zu genießen und wenn dies dein erster Kontakt mit der Serie ist, bekommst du einen Einblick, warum sie in Teilen der Welt so beliebt ist.

 

 

Die Goldenen Ritter und der Kosmos

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Wie bereits erwähnt, nutzen die Ritter die Macht des Kosmos, eine universelle Energie, die allen Lebewesen innewohnt. Das macht die Goldenen Ritter zu einem gefährlichen Feind. Ihre Rüstungen sind viel mächtiger als die der Bronze- oder Silber-Ritter. Alle Rüstungen oder Kleidungsstücke haben ein Eigenleben, die den Willen ihres Besitzers auch nach dessen Tod erfüllen. Ihr Kosmos macht sie viel stärker und schneller. In der Serie heißt es, dass die Attacken eines Goldenen Ritters die Geschwindigkeit des Lichts erreichen können.

 

Dieser unglaubliche Kosmos ist das Ergebnis ihres Verständnisses des siebten Sinns, der es ihnen ermöglicht, ihre Macht praktisch unbegrenzt zu steigern. Zum Glück für unsere Protagonisten sind einige Goldene Ritter heimlich auf ihrer Seite. Sonst hätten sie keine Chance gegen die Mächte das Sanktuariums. Aber die Treppen müssen dennoch überwunden und die meisten der Goldenen Ritter besiegt werden. Wird es ihnen gelingen, den siebten Sinn zu entdecken und für gleiche Chancen zu sorgen?

 

 

Diese Version ist familienfreundlich

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Die ursprüngliche Geschichte war ziemlich blutig und gewalttätig, aber wenn Saint Seiya: Knights of the Zodiac – Battle for Sactuary – dem Muster der ersten Staffel folgt, wird es deutlich weniger blutig sein als das Original, obwohl der Fokus mehr auf Nahkämpfen liegt. Die 3DCG-Animation und die leuchtenden Farben verstärken das Gefühl, dass es sich um ein Serie für ein jüngeres Publikum handelt, aber das muss nichts Schlechtes sein. Es handelt sich immer noch um eine Adaption des besten Arcs des Franchise und das kann sowohl für Erwachsene als auch für Kinder eine spannende Erfahrung sein.

 

Saint Seiya: Knights of the Zodiac – Battle for Sactuary – vereint das Team um Yoshiharu Ashino (D.Gray-man Hallow) als Regisseur, begleitet von Terumi Nishii (JUJUTSU KAISEN) als Charakterdesigner. Toei Animation ist wieder für die Produktion verantwortlich und du kannst die ersten beiden Folgen bereits diesen Sonntag um 22:00 Uhr hier auf Crunchyroll genießen.

 

 

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Original Artikel von Amílcar Trejo Mosquera. Übersetzt von Melanie Höpfler.

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Melanie Höpfler arbeitet als Chefredakteurin für Crunchyroll Deutschland. Sie liebt die Genre Boys Love und Sport über alles. Außerdem hat sie eine große Schwäche für japanische Synchronsprecher, wie ihr auf ihrem Twitter @melopf25 sehen werdet.

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