Black Bullet Vol. 1 Blu-ray Review (+ Gewinnspiel!!!)

Kleine Mädchen kämpfen zum Schutz der Menschheit...

Ein Sci-Fi-Mix mit postapokalyptischen Setting, viel Action und sympathischen, süßen Mädchen... genau dies wird uns auf der Verpackung zur Blu-ray von Black Bullet Vol. 1 versprochen. Aber hält die Anime-Serie auch dies? Nun, dem sind wir auf den Grund gegangen und präsentieren euch hier in Form eines Reviews unser Ergebnis.

Die lieben Kollegen von peppermint anime waren sehr großzügig und haben uns die Blu-ray von Volume 1 mit den Folgen 1 bis 7 zugeschickt, welche bereits seit Mai als Limited Edition erhältlich ist. Volume 2 erscheint, laut der Produktseite auf Amazon, bereits am 31. Juli diesen Jahres (hier der Link).

Im Übrigen, auch nochmal hier ein ganz dickes Dankeschön an peppermint, dass sie uns das Material bereitgestellt haben!

 

Story & Charaktere

Die Handlung von Black Bullet beginnt im Jahre 2021, wo die Menschheit einer Plage von sogenannten Gastreas ausgesetzt ist. Diese greifen nicht nur die Menschen an, sondern infizieren sie mit einem höchstansteckenden Virus. Nur eine Barriere aus Varanium-Monolithen schützt die Menschheit vor dem Untergang.

Jedoch tauchen auch ein paar Gastreas innerhalb des Schutzwalls auf und nur die Promoter mit ihren Initiators, kleine Mädchen, die mit dem Gastrea Virus geboren wurden, können diese bekämpfen. Auch Enju Aihara ist eines dieser "verfluchten Kinder" und kämpft mit ihrem Promoter Rentaro Satomi zum Schutze der Menschheit.

 

Black Bullet Rentaro and Enju 

 

Zu den drei wichtigsten Charakteren zählen eben Rentaro Satomi, Enju Aihara und Rentaros Chefin namens Kisara Tendo.

Der junge Bursche Rentaro erlebte bereits den Angriff der Gastrea als kleiner Junge und verlor recht früh seine Eltern. Er wurde bei der Tendo-Familie aufgenommen und machte da Bekanntschaft mit Kisara. Nachdem diese ihre eigene Agentur aufgemacht hatte, trat Rentaro dieser bei und wurde Promoter. Als Promoter lernte er dann Enju kennen, die nun als Initiator an seiner Seite steht.

Rentaro erhält seine deutsche Stimme von Ricardo Richter, welcher bereits seine Stimme an Charaktere wie Mokuba Kaiba aus Yu-Gi-Oh!, Ken Kaneki aus Tokyo Ghoul oder Son-Goten aus Dragon Ball Z verlieh.

Die kleine Enju ist, wie vorhin schon erwähnt, ein "verfluchtes Kind", versucht jedoch ihr Leben neben der Arbeit so normal wie überhaupt möglich zu leben. So geht sie zum Beispiel auch zur Schule oder guckt derzeit beliebte Fernsehsendungen, um mit ihrer Freundin darüber zu reden. Sie wohnt mit Rentaro zusammen und ist vernarrt in ihn, sehr vernarrt.

Gesprochen wird sie von Paulina Rümmelein, welche bereits Mei aus Mein Nachbar Totoro ihre Stimme verlieh oder, etwas abseits von Animes, Arya Stark aus der Serie Game of Thrones sprach.

Zu guter Letzt haben wir noch Kisara Tendo. Kisara ist nicht nur die Chefin von Rentaro, sondern auch eine begnadete Schwertkämpferin. Leider leidet sie wegen ihrer schwachen Nieren, weshalb sie regelmäßig ins Krankenhaus zur Behandlung fahren muss. Ursache für ihre schwachen Nieren, war ein Schock, nachdem ihr Haus von einem Gastrea überfallen wurde und dieser ihre Eltern getötet hatte.

Gisa Bergmann spricht hier für Kisara. Sie hatte bereits Sprechrollen bei Guilty Crown als Haruka Ouma oder bei Fate/Zero als Maiya Hisau.

 

Im Großen und Ganzen bekommt man bei dieser Serie alles geboten, was auf der Verpackung draufsteht. Black Bullet ist eine Sci-Fi-Serie mit postapokalyptischen Hauch, zwar nicht so stark wie man es vielleicht aus anderen Titeln kennt, aber passend zum Gesamtpaket. Wer auf eine Serie mit purer Action hofft, der muss sich an gewissen Stellen ein wenig gedulden, da man auch hier versucht, ein wenig auf die Tränendrüse zu drücken, mit traurigen Situationen wie der ein oder andere Todesfall oder der gesellschaftlichen Ausgrenzung der "verfluchten Kinder", die in sich das Gastrea-Virus tragen. Zu der ganzen Mischung folgt dann noch ein guter Schuss kleine Mädchen, die mit ihren besonderen Fähigkeiten ordentlich austeilen können, und eine ordentliche Prise von peinlichen Situationen, in die Rentaro immer wieder gerät, da er auf der einen Seite mit der kleinen Enju zusammenwohnt und auf der anderen Seite mit vielen wunderschönen, jungen Damen zusammenarbeitet. Hier ist Chaos vorprogrammiert.

Doch Alles in Allem funktioniert diese Mischung aus verschiedenen Settings und Genres sehr gut, wodurch zwar kein Meisterwerk entstanden ist, aber ein unterhaltsamer Anime, der einen zum Weiterschauen motiviert. Man muss nur wissen, worauf man sich einlässt und muss dies auch akzeptieren.

 

Black Bullet Gastrea Fight

 

Die Charaktere der Serie sind von ihrem Verhalten her recht gut ausbalanciert und stören kaum. Es gab nur wenige Stellen in den sieben Folgen der ersten Volume, die mich gestört haben. Meistens waren es die "romantisch, komischen" Szenen zwischen Rentaro und den kleinen Mädchen, die einfach nicht meinen Geschmack treffen. Aber wie man ja weiß, hat jeder seine eigenen Vorlieben.

Besonders schön ist die Entwicklung von Rentaro, da dieser mit einigen Situationen fertig werden muss. Auch der starke Diskriminierungs-Teil der Serie, wo die "verfluchten Kinder" von fast allen verhasst sind, macht ihm schwer zu schaffen und er bekommt die Unterschiede in der Gesellschaft bereits mehrmals zu spüren in den ersten sieben Folgen. Man merkt aber schon ein gewisses gravitatives System bei der Charakterentwicklung, wo Rentaro im Zentrum steht, denn viele Hauptakteure in der Serie entwickeln sich erst durch Rentaros Handeln weiter. Er ist der benötigte Funke, um die Entwicklung voranzutreiben.

 

Technik

Die uns vorliegende Blu-ray Version von Black Bullet erstrahlt im 1080p-Format und besitzt eine Laufzeit von insgesamt ca. 175 Minuten. Neben der japanischen Tonspur, gibt es auch noch die Deutsche, zudem haben wir hier LPCM 2.0 als Tonformat. Zusätzlich gibt es dann auch noch die deutschen Untertitel. Die Soundqualität ist eigentlich sehr gut. Von der Lautstärke her ist, bis auf den Sound beim peppermint-Logo (dieser war ein wenig zu laut), alles ausbalanciert und wohlklingend.

Bei den Untertiteln handelt es sich um eine fast 1:1 wortgetreue Abschrift des deutschen Sprachskripts, wo es an ein paar wenigen Stellen zu kleinen Fehlern gekommen ist. Nichts schlimmes, wie zum Beispiel ein kleiner Zahlenwechsel bei der Platzierung von Tina Sprout.

 

Das Studio Kinema Citrus hat recht gute Arbeit geleistet. Schöne Farben, passendes Character Design und eine relativ gute Animationsqualität sind zu spüren. Hier und da können ein paar Mängel auffallen, aber diese sind nicht störend. Selbst das CGI hält sich in Grenzen und ist mir nur an einer Stelle sehr stark aufgefallen.

Der Sound hat überzeugt und die musikalische Untermalung verschiedener Szenen war nicht nur passend, sondern floß auch mit den entsprechenden Szenen mit. Während der Outro-Song nicht meinen Geschmack getroffen hat (außer die ersten paar Sekunden), so hat mir doch der Intro-Song zumindest sehr gefallen.

 

Lokalisierung

Man merkt, dass sich peppermint viel Mühe gibt, um ihre Lokalisierungen zu verbessern. Black Bullet in der deutschen Fassung kommt gut rüber. Die Sprecher haben mich nicht nur unterhalten können, sondern haben die Charaktere zudem noch gut rübergebracht. Besonders positiv: die deutschen Stimmen für die kleinen Mädchen passen! Also in dem Sinne, dass sich die deutschen Stimmen auch einigermaßen nach kleinen Mädchen anhören und nicht nach erwachsenen Personen die versuchen, ihr Alter vorzutäuschen. An Paulina Rümmeleins Stimme für Enju musste ich mich zwar erst noch gewöhnen, aber spätestens nach Folge Zwei waren die Zweifel weg.

Insgesamt haben die Sprecher eine gute Leistung auf den Tisch gelegt und haben versucht Emotionen in die Charaktere zu bringen. Größtenteils mit Erfolg!

 

Black Bullet Enju, Tina and Kisara

 

Extras

Fans von Extras, mich mit eingeschlossen, gehen leider in der uns vorliegenden, einfachen Ausgabe leer aus. Nur ein paar Trailer und ein Abspann mit allen Mitwirkenden (auf deutscher und japanischer Seite) befinden sich auf der Platte. Die vier Trailer zeigen Szenen zu den Serien Gunslinger Stratos, Assassination Classroom, Sword Art Online II und Fate/stay night Unlimited Blade Works.

Wer auf Extras nicht verzichten kann, der sollte dann schon eher auf die Limited Edition zugreifen, welche den Soundtrack der Serie enthält. Leider können wir zu dieser Fassung nichts sagen, da sie uns nicht vorliegt.

 

Fazit

Black Bullet Vol. 1 hat mich nicht nur unterhalten, sondern erweckte in mir auch noch die Lust auf die zweite Volume. Einfach um zu schauen, ob sich die Qualität der deutschen Version immer noch halten kann. Wer auf die zu Beginn genannten Elemente steht, der findet hier auf jeden Fall etwas für sich. Alle anderen, die nicht grade auf Action mit kleinen Mädchen stehen, sollten sich etwas anderes suchen.

 

Auf Amazon bekommt ihr die Limited Edition (mit Soundtrack) als Blu-ray für €44,99 und die DVD (bzw. 2 DVDs) für €40,99.

 

 

Gewinnspiel:

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, haben wir noch ein passendes Gewinnspiel für euch. Wir verlosen dank peppermint anime 1x die Blu-ray mit Black Bullet Volume 1! Damit ihr diese Platte in euren Besitz bringen könnt, müsst ihr Folgendes tun:

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Die lieben Kollegen von peppermint anime waren sehr großzügig und haben uns die Blu-ray von Volume 1 mit den Folgen 1...

Posted by Crunchyroll.de on Sonntag, 5. Juli 2015

 

Ihr habt hierfür bis zum Sonntag, den 12.07.2015 um 20 Uhr Zeit. Unter allen Teilnehmern, die zuvor genannte Bedingungen erfüllt haben, wählen wir dann eine Person aus und benachrichtigen diese über den Gewinn via Facebook, damit wir die Volume verschicken können. Alles weitere wird dann im Anschluss besprochen.

Alle Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, im Falle eines Gewinns namentlich genannt zu werden. Sämtliche Crunchyroll-Mitarbeiter sowie Personen unter 16 Jahren sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

 

Wir wünschen euch viel Glück!

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