Ersteindruck: Gangsta

Inhalt:

 

Worick und Nicolas betreiben einen Dienstleistungsservice. Ihr Hauptgeschäft besteht darin, mit dem Gesindel der Stadt aufzuräumen, denn davon gibt es in Ergastulum mehr als reichlich. Die Stadt wird von vier großen Mafia-Clans kontrolliert, die auch die Polizei unter ihrer Fuchtel haben. Es gibt allerdings auch Unparteiische, wie Worick und Nicolas, die immer dann angeheuert werden, wenn Not am Mann ist.

 

[via AoD]

 

Prostitution, Drogen, Gewalt, coole Charaktere und jazziger Soundtrack. All das sind potenziell gute Zutaten für eine hervorragende Seinen-Serie und genau das liefert uns Gangsta. bereits in der ersten Folge.


Wir lernen eine Welt kennen, die wie ein Ausschnitt einer Londoner Vorstadt in den 70er-Jahren wirkt, in welcher Banden diverse Stadtteile unter sich aufteilen und in finstere Geschäfte verwickelt sind. Die Polizei alleine ist mit der Situation überfordert und heuert daher für diverse „Reinigungsaufträge“ sogenannte benriya (Dienstleister) an, die nichts anderes machen als für Geld die Drecksarbeit zu erledigen und sich während eines Auftrages noch zusätzliche Beute einzuverleiben. Der Zuschauer verfolgt dabei die Geschichte der beiden Dienstleister Nicolas und Worick, welche in dieser ersten Folge den Auftrag bekommen die Bande eines gewissen Barry auszuschalten. Die beiden bieten wie auch der Rest des Casts ein cooles Charakterdesign mit einem Element, welches man selten genug in Anime sieht: Nicolas ist taub, wodurch er sich im Regelfall durch Zeichensprache verständlich machen muss, was den Animationen einiges an Frames abverlangt und Lust auf mehr macht.


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Generell ist diese erste Folge optisch wie akustisch ein Augen- und Ohrenschmaus. Die Hintergründe und Charaktere wirken sehr detailliert, die Kämpfe und Bewegungen sind größtenteils sehr flüssig animiert, ein an Psycho-Pass erinnerndes Elektro-Pop Opening zieht den Zuschauer sofort in die Welt der Serie hinein, ein bassiger wie auch jazziger Soundtrack untermalt die Stimmung während der Folge und schließlich entlässt uns der Anime mit einem melodischen Ending aus der Folge.


Klar dient diese erste Episode als Appetithappen und man kann noch nicht erahnen, in welche Richtung sich die Story entwickeln wird, aber das ein oder andere Geheimnis wie beispielsweise Nicolas' Hundemarken wird bereits in den Raum gestellt. Auch welche Rolle Barrys Lustobjekt Alex im weiteren Verlauf spielen wird, bleibt noch fraglich, weswegen man sicherlich gewillt sein wird die Serie weiter zu schauen, um mehr über die Welt und ihre Figuren zu erfahren.


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Das man großes Erwarten kann weiß man, wenn man sich das Produktionsteam anschaut. Der Direktor Murase Shūkō zeichnet sich bereits für weitere einzigartige Anime wie Ergo Proxy oder Samurai Champloo (mit)verantwortlich, welche ebenswo wie Gangsta. in Zusammenarbeit mit dem Animationsstudio Manglobe entstanden waren. Man darf also gespannt sein, welche Wendungen dieser Anime im weiteren Serienverlauf noch nehmen wird. Ein sehr guter Einstieg ist in jedem Falle geschaffen.

 

 - Florian Werner

 

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Ergastulum, eine schäbige Stadt voller Verbrecher, Diebe, Nutten und korrupte Polizisten. Diese Stadt wird von 4 Mafia-Familien regiert. Aber selbst hier gibt es Jobs die zu dreckig sind, als dass sich die Mafiosi darum kümmern würden. Hier kommt Benriya ins Spiel, ein „Dienstleistungs“-Unternehmen bestehend aus Nicholas und Worick, die absolut jeden Auftrag annehmen.


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Wenn du schon sofort nach dem Intro mit dem gewalttätigen Freier Barry einer Prostituierten konfrontiert wirst, der seinem Mädchen Druck macht mehr anzuschaffen, weißt aus welcher Richtung der Wind in dieser Stadt weht. Sex, Gewalt und Kriminalität werden in dieser Serie groß geschrieben und es wird nichts beschönigt.


Nicholas, der taube Ex-Soldat, und sein Kollege Worick geraten im Auftrag einer Ladenbesitzerin auch gleich an die Schläger des neuen Gangsterboss Barry Abott aneinander. Das geht nicht gut für die aus. Dabei treffen Sie auf die Nutte Alex, die für Barry auf der Straße anschaffen geht. Sehr zum Unmut der Ladenbesitzerin.


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Barry Abott macht aber nicht unseren beiden Hauptcharakteren Ärger, sondern ist auch unliebsame Konkurrenz für die dominierenden 4 Mafia-Clans der Stadt. Diese wollen sich des Problems entledigen, können aber nicht auf die zutiefst bestechliche Polizei setzen, weswegen Sie Benriya mit der „Müllentsorgung“ beauftragen. Als Mittelsmann agiert hierbei der Polizist Chad, der die Korruption durch seine Rolle als Auftraggeber für einen Mord unterstreicht.


Dass unser beiden „Helden“ als Konsequenz ihres blutigen Tagewerks die nun arbeitslose Alex auflesen, komplettiert unsere Besetzung.


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Die Firma manglobe, die uns als Produzenten schon von so Perlen wie Samurai Champloo und Ergo Proxy bekannt ist, liefert auch hier unter Mitwirkung von Murase Shūkōwieder eine sehr stylische Serie.


Und man bekommt schon mit dieser Folge einen richtig schönen Vorgeschmack und wer auf solche Gangstersettings steht, wird wohl voll auf seine Kosten kommen. Die Story selbst ist noch nicht sonderlich interessant, aber vom Soundtrack, dem Look der Stadt und dem Charakterdesign kann man sich bereits jetzt voll in den Bann ziehen lassen. Diese schmutzige, in Schatten gehüllte Stadt hat noch viele Geschichten zu erzählen...


 - Reziprok


Gangsta ist hierzulande von nipponart lizenziert und kann bei Anime on Demand angesehen werden. Die erste Folge ist dabei kostenlos, die komplette Season kostet hingegen 9 € zum Ausleihen und 27 € zum Kaufen.

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