Japans längste Manga-Serie "Kochikame" endet zum 40. Jubiläum mit Band 200

Osamu Akimoto denkt bereits über neuen Manga nach

Im Westen eher unbekannt, ist Kochikame – mit vollem Titel Kochira Katsushika-ku Kameari Kouen-mae Hashutsujo, was in etwa "Das ist die Polizeistation vor dem Kameari-Park im Katsushika-Bezirk" heißt – in Japan ein Haushaltsname wie hier Die Simpsons. Die Manga-Serie von Osamu Akimoto startete im Jahr 1976 und wurde bis heute ohne Unterbrechung in der Shounen Jump serialisiert. Sie ist, gemessen an der Zahl der veröffentlichten Bände, die längste Serie in der Manga-Geschichte.

 

Nun folgte eine Ankündigung: Kochikame soll am 17. September mit der Veröffentlichung des 200. Bandes und passend zum 40. Jubiläum der Serie enden. In Japan ein historisches Ereignis!

 

 

Der Manga erzählt die Geschichte des tollpatschigen und liebenswerten Polizeibeamten Kankichi "Ryo-san" Ryotsu, der immer auf der Suche nach dem schnellen Geld ist. Manchmal nutzt er dafür seine eigens kreierten Erfindungen, manchmal einen aktuellen Trend. Meist hat er zunächst Erfolg, doch am Ende steht er immer wieder mit leeren Händen da.

 

Insgesamt wurden mehr als 150 Millionen Kochikame-Mangabände verkauft. Zwischen 1996 und 2004 wurde der Manga als 372-teilge Anime-Serie umgesetzt, und 1999 und 2003 wurden darüber hinaus zwei Kinofilme produziert.

 

Akimoto bezeichnet die Geschichte als Hommage an die Arbeiterklasse Japans und nimmt in ihr auch subtil aktuelle Gegebenheiten aufs Korn.  Als er die Serie startete, war er 23 Jahre alt. Mittlerweile ist er 63. Pläne, sich aus dem Berufsalltag zurückzuziehen, gäbe es jedoch noch keine: Akimoto denkt bereits über seinen nächsten Manga nach.

 

via NHK News

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