Ersteindruck: DREAM FESTIVAL!

Hier werden Träume wahr

Das Dream Festival ist der Traum eines jeden Idols, das sein professionelles Debüt feiern möchte. Um dorthin zu gelangen, arbeiten die Idols an ihrem Auftritt … und der Schlüsse, um groß rauszukommen, sind die Dream Festival-Karten, die von den Fans an ihre liebsten Idols geschickt werden. Wenn sie diese Karten erhalten, strahlen die Idols auf der Bühne umso mehr. Also auf zum Dream Festival und schickt eure Dream Festival-Karte an das Idol, das ihr am meisten liebt!


Bunt, laut und musikalisch startet die neue Simulcast-Saison. Doch mal schauen, ob die erste Folge hält, was die Serie verspricht und den Zuschauern tatsächlich ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.


Kanade liebt es, andere Menschen zum Lachen zu bringen. Eine Tätigkeit oder ein Hobby, dem er mit Leidenschaft nachgehen kann, fehlt allerdings noch und so hält er sich mit Minijobs über Wasser.


Als der Produzent einer renommierten Talentagentur Kanade beim Verteilen von Luftballons beobachtet, fällt ihm sofort auf, wie dessen positive Energie sofort auf seine Mitmenschen überspringt. Da ist sich Haruto Mikami, Produzent der Firma D-Four Production und legendäres Idol, sicher, einen neuen Stern am Idol-Himmel entdeckt zu haben. Nur Kanade ist davon noch nicht überzeugt, wird aber durch einen Trick zur Agentur gelotst.



Dort angekommen, schlägt ihm schnell Gegenwind anderer aspirierender Idols entgegen. Sie alle arbeiten darauf hin, eines Tages beim Dream Festival ihr Debüt geben und als echte Idols arbeiten zu dürfen. So ist es weniger die Musikerkarriere, als eher der persönliche Kampfgeist, der ihn dazu treibt, einen Tag lang das harte Idol-Training auszuprobieren.


Während des Trainingstages werden auch die anderen Protagonisten der Serie eingeführt. Dazu gehören der hart arbeitende Junya, der stille und ernste Shin, Sonnenschein Chizuru und der freundliche Itsuki. Mit Kanade, als stets fröhlichen, nie aufgebenden Dreh- und Angelpunkt der Story ergibt dies fünf klassische Persönlichkeiten, wie sie wohl in jedem zweiten Idol-Anime zu finden sind. An dieser Stelle triumphiert der Standard also über die Originalität.



Mit der Überzeugung, nun doch Idol werden zu wollen, tritt Kanade beim Vorsprechen an, um von der Agentur akzeptiert zu werden. Dieses gestaltet sich als Probeauftritt, bei dem er zusammen mit Shin und Junya vor einem Publikum auftritt und dieses überzeugen soll. Da die Serie schnell vorbei wäre, wenn Kanade hier scheitern würde, ist natürlich klar, dass er die Herzen des Publikums für sich gewinnt und seinem neugewonnen Traum ein Stück näher kommt.



Das Besondere am Auftritt sind ganz klar die „Dorika“. Diese sind Karten, welche die Zuschauer ihren Favoriten zusenden, sodass dieser beispielsweise neue Outfits für das Konzert erhält. Diese werden dann sofort in einer Art Verwandlung angezogen, wie man sie sonst nur von einem Magical Girl vor'm Kampf gegen das Böse erwarten würde. Was zunächst ein wenig befremdlich klingt, gestaltet den Auftritt allerdings recht lebhaft und sorgt für eine gewisse Erheiterung.



Die Dorika zeigen auch schnell, welches weiteres Ziel der Anime verfolgt. Produzenten sind diverse Firmen der Bandai Namco-Gruppe und neben dem Anime wird es viele weitere Angebote, wie CDs, eine Spiele-App, Konzerte und andere Sammelobjekte geben, welche alle über die Dorika-Sammelkarten miteinander verbunden sind.


Der Knackpunkt eines jeden Idol-Animes ist natürlich auch die Musik. Diese muss sich hier keinesfalls verstecken und kann durch eingängige Melodien und anständigen Gesang überzeugen. Positiv anzumerken ist an dieser Stelle außerdem, dass auch Opening und Ending mit übersetzt wurden, was durchaus nicht immer der Fall ist.



Auch die Animationen sind flüssig, wenngleich manchmal nur Standbilder genutzt wurden. Vor allem die Farbenpracht begeistert und zieht den Zuschauer in seinen Bann. Ebenfalls flüssig sind die Tanzeinlagen, welche nicht gezeichnet, sondern direkt animiert sind.


Frischen Wind bringen weiterhin die Sprecher der Serie. Für alle fünf Hauptdarsteller ist es die erste Synchronsprecherrolle ihrer Karriere, weshalb die Stimmen für eine angenehme Abwechslung sorgen.


Ebenfalls sehr erfrischend sind die Übersetzungen, welche an so mancher Stelle wunderbare Zweideutigkeiten in den Text einfließen lassen und so den Spaß beim Schauen noch deutlich erhöhen. Die Übersetzer haben hier gute Arbeit geleistet, einen gewissen Unterton noch deutlich zu verstärken.



Unterm Strich kann DREAM FESTIVAL! einen gelungenen Serienstart vorweisen. Innovativ sind vor allem die Dorika, welche den Bühnenacts etwas mehr Leben einhauchen und zur allgemeinen Heiterkeit beitragen. In Bezug auf Story und Charaktere orientiert sich die Serie hingegen lieber an den Genre-Standards. Wer originelle Persönlichkeiten oder eine unglaublich ausgefeilte Handlung erwartet, wird hier also, soweit man es bislang beurteilen kann, enttäuscht. Fans von Idol-Serien kommen aber garantiert auf ihre Kosten.


Zu finden ist DREAM FESTIVAL! direkt hier auf Crunchyroll.


Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autors und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner.


-Saezurigai


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