Blu-ray Review: Wish upon the Pleiades Vol. 2

Ein kleiner Schritt für ein Magical Girl. Ein großer Schritt für den Zuschauer

Es geht in die zweite Runde für Anime Houses Veröffentlichung unserer Magical Girl Serie. Das letzte Mal haben wir die ersten drei Folgen unter die Lupe genommen, welche visuell zwar atemberaubend schön waren, aber handlungstechnisch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten. Aber das erste Kapitel einer Geschichte ist nicht immer so aussagekräftig, wie man meint. Schafft es die zweite Volume von Wish upon the Pleiades eher zu überzeugen? Wir sagen es euch!

 

 

Die Antriebsteile eines Alien-Raumschiffes zu sammeln ist keine leichte Arbeit. Besonders wenn diese irgendwo im Sonnensystem rumfliegen und der Erde nicht zu nahekommen. Da hilft nur eins, die Magical Girls müssen lernen wie sie den Planeten hinter sich lassen und in die Tiefen des Alls vorzudringen, wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist.

 

Hikaru:


Hikaru lässt sich wohl als ein Wunderkind bezeichnen. Sie ist gut in der Schule und hat ein unglaubliches Gehör für Musik - doch sie kann nichts zuende bringen. Ihr Vater ist ein begnadeter Pianisten während ihre Mutter die Sternenwarte leitet. Gesprochen wird sie im Japanischen von Yui Makino (Yusa in Angel Beats!) und Charlotte Uhlig (Illya in Fate/Stay Night) im Deutschen.

 

Itsuki:


Itsuki benimmt sich stet wie eine vornehme Lady und ist recht zurückhaltend. Ihre Mitschüler bewundern sie dafür ein wenig, sie wollten sogar das Itsuki die Rolle einer Prinzessin in ihrem Theaterstück spielt. Allerdings war sie nicht immer so. Ihre Stimme leiht sie sich im Japanischen von Kanako Tateno (Corrine in Tales of Sypmphonia) und Anne Ballhaus (Kate Hoshimiya in Sekai Seifuku: World Conquest Zvezda Plot) im Deutschen.

 

 

Ja, der Anfang einer Geschichte zeugt nicht immer über die Qualität des Gesamtwerkes. Es gibt Serien, welche einen unglaublichen Start hinlegen und den Zuschauer in der ersten Folge mitreißen, doch schnell Schwächen aufzeigen. Andere Serien erscheinen auf den ersten Blick wiederum langweilig und zeigen erst nach einigen Folgen ihre Qualitäten. Wish upon the Pleiades gehört in die zweite Kategorie. Die ersten drei Folgen waren zwar nicht schlecht, aber es fühlte sich einfach nach nichts Besonderem an.



Zugegebenermaßen, es ist nicht leicht das Rad neu zu erfinden. Diese Serie startet nun einmal wie fast jede andere Magical Girl Show. Zudem braucht man ein paar Episoden, um das Setting und die Charaktere vorzustellen, was gerade bei alteingesessenen Genres ein wenig eintönig sein kann. Manchmal ist es einfach etwas, was in den ersten paar Episoden abgehandelt wird, weil man es muss und sobald die Serie dies hinter sich gelassen hat, kann sie ihre wahren Stärken zeigen. Nachdem die ersten drei Folgen sich um dies gekümmert haben und Subaru und Aoi über ihre Midlifecrisis hinweg sind, hat die Serie Zeit, einfach mal ein wenig Spaß zu haben. Die Interaktionen zwischen den Mädchen ist teilweise einfach nur ulkig und laden zu einem herzlichen Lachen ein.



Es wird zudem auch auf die anderen Mädchen der Gruppe eingegangen. So bekommen Hikaru und Itsuki jeweils eine Folge spendiert. So haben beide auch ihre persönlichen Probleme, doch diese sind recht schön erzählt und alles im allem wesentlich glaubhafter als Subarus und Aois Selbstmitleid in den ersten drei folgen. Dadurch das man nun auch die anderen Mädchen besser kennt, fühlt sich die Gruppe gleich wesentlich dynamischer an.



Aber vielleicht die größte Stärke liegt darin, das die Serie ihr Setting voll ausnutzt. Es geht nun einmal darum, dass die Mädchen Antriebsteile einsammeln sollen, welche durch den Sternenhimmel fliegen. Und manchmal muss man halt auch zu den Sternen, in anderen Worten die Mädchen reisen auch ein wenig durchs Weltall um diese einzusammeln. Und dies ist einfach irgendwo cool. Dazu hat man irgendwo das Gefühl, dass die Autoren durchaus ihre Physikhausaufgaben gemacht haben, auch wenn sie einige Gesetze der Natur natürlich ignorieren. Allerdings sollte man vielleicht auch nicht hinterfragen, ob Magical Girls im All sprechen können…



Die letzte Folge der Volume, welche die Halbzeit einläutet, bietet einige wirklich interessante Wendungen, die auch ein paar Elemente (welche wir in der letzten Review noch als vorhersehbar betitelt haben) noch einmal in ein neues Licht rückt. Diese Volume macht von daher direkt Lust auf mehr.

 

 

Wir haben es in der letzten Review bereits angesprochen, aber die Serie kann mit unglaublichen Bildern punkten. Die Ausflüge ins Weltall sind einfach nur atemberaubend schön.

 


Und auch die Actionszenen sind erste Klasse. Alles ist wunderbar flüssig animiert, auch wenn natürlich an manchen Stellen (wie bei der letzten Volume) die CG-Modelle bemerkbar sind. Dazu gibt es eine Traumsequenz, welche nicht nur vom technischen Standpunkt einfach nur fantastisch aussieht.


 

 

Der Dialog wurde wie zuvor gut übersetzt. Er ist stets sinngemäß, allerdings recht umgangssprachlich formuliert. Das passt zwar im Großen und Ganzen, doch bei Itsuki und Hikaru wäre eine etwas formellere Wortwahl vielleicht etwas besser gewesen. Die Sprecher wiederum geben wieder ihr Bestes und bringen die Charaktere erfolgreich zum Leben.

 

Zu den Untertiteln gibt es nicht viel zusagen, da diese ja von uns erstellt wurden. Daher enthalten wir uns an dieser Stelle erneut.

 

 

Lust zu trällern? Denn Anime House bietet wieder die Möglichkeit zum Mitsingen. Das Ending der Serie und der Song aus Episode 2 liegt mit Karaoke-Untertiteln bei. Dazu gibt es wieder 2 Postkarten und ein informatives Booklet mit Charakterdesigns, Konzeptzeichnungen und es werden erneut ein paar wissenschaftliche Begriffe erklärt. Eine solide Menge an Extras, die einen nicht zu verachtenden Mehrwert darstellen.

 

 

-Guter Humor

-Interessante Wendungen

-Atemberaubende Bilder

 

Die zweite Volume von Wish upon the Pleiades stellt eine große Verbesserung gegenüber der ersten da. Sie macht einfach wesentlich mehr Spaß. Aber auch wenn die Serie handlungstechnisch nun besser dasteht, punktet sie hauptsächlich mit ihren visuellen Aspekten. Diese Serie sieht einfach schön aus und man hat auch ein wenig das Gefühl, dass es mehr um ein visuelles Spektakel als alles andere geht. Allerdings kann man nach der zweiten Volume diese Serie ohne schlechtes Gewissen empfehlen.

 

Wer sich unsicher ist kann die Serie zuerst bei uns hier anschauen. Solltet ihr Gefallen an ihr finden, kann man nur empfehlen, Wish Upon the Pleiades Vol 2 hier auf DVD und Blu-ray zu bestellen.

 

© GAINAX/Project Wish Upon The Pleiades

 

Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autoren und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner.

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