PS4-Review: Dragonball Xenoverse 2

Is it over 9000?

Das erste Dragonball Videospiel wurde 1986 in Japan veröffentlicht. Das sind nun 30 Jahre her und seitdem hat sich einiges verändert. In diesen 30 Jahren kamen unzählige weitere Dragonball-Spiele raus, wobei die Budokai-Reihe auf der PS2 bei vielen die beliebteste war. 2015 wurde Dragonball Xenoverse veröffentlicht, welches vom selben Studio entwickelt wurde und sich als ein überraschend großer Erfolg herausstellte. Da ließ eine Fortsetzung natürlich nicht lange auf sich warten.

 

Bandai Namco hat uns freundlicherweise eine Kopie von Dragonball Xenoverse 2 zukommen lassen, damit wir euch sagen können, wie sich das neuste, aber garantiert nicht letzte Dragonball-Spiel macht.

 

 

2 Jahre sind vergangen seitdem der Held von Tokitoki-City den Dämonengott Demigra besiegte. Doch es gibt noch immer Mächte, die den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Miira und Towa haben düstere Pläne und rekrutieren mächtige Schurken aus verschiedenen Zeitlinien. Es ist Zeit, dass ein neuer Rekrut auf Zeitpatrouille geht und sicherstellt, dass niemand die Vergangenheit verändert…


Die Handlung von beiden Dragonball Xenoverse-Spielen lässt sich wohl am besten mit den Begriff Fan Fiction beschreiben. Ungleich den meisten anderen Dragonball-Titeln spielt man nicht einfach nur die Handlung nach, sondern schlüpft in die Haut eines Zeitreisenden, den man selbst erstellt. Dies ist nicht die Geschichte von Son Goku, es ist deine. Du bist ein Zeitreisender, der Son Goku und seinen Freunden bei den wichtigsten Kämpfen der Serie zur Seite steht.



Das Spiel leiht sich dabei viele Story Elemente von dem inzwischen eingestellten Dragonball Online, einem MMO welches es nie in den Westen geschafft hat. Die Antagonisten Miira und Towa, der Kaioshin der Zeit als auch die Idee hinter der Zeitpatrouille feierten dort ihr Debut. Xenvoerse 2 geht hierbei noch einen kleinen Schritt weiter, indem nun Bardock von Towa eine Gehirnwäsche verpasst bekommt, wie es auch in dem Onlinespiel der Fall war.



Wie im ersten Teil geht es hauptsächlich darum, dass Miira und Towa die Geschichte verändern wollen. Der Twist ist jedoch, dass sie eine Gruppe aus Kämpfern aus unterschiedlichen Zeitlinien rekrutieren - die Schurken der Dragonball Z Filme um genau zu sein. Lord Slug, Turles, Janemba, Cooler und natürlich Broly sind alle mit von der Partie. Doch die Implementierung der Schurken ist ein wenig enttäuschend. Turles und Slug bekommen einen kleinen Handlungsabschnitt gewidmet, wobei Turles eindeutig der präsentere von beiden ist. Sie sind die einzigen, die eine eigene Motivation vorzeigen und die Früchte des Baums der Macht aus Turles Film wurden einigermaßen clever in die Handlung integriert, doch endet ihre Rolle recht abrupt.



Die anderen Schurken hingegen bekommen kaum irgendwelchen Fokus und werden eigentlich nur lieblos in einen historischen Moment reingeklatscht, um die Kämpfe schwieriger zu gestalten. Zugegebenermaßen, viel mehr kann man mit Broly und Janemba nicht machen, doch Cooler hätte weitaus mehr Potential gehabt. Zwar bekommt er ein paar Zeilen Dialog, doch er existiert eigentlich nur, um mit Freezer im Team zu arbeiten. Hier wird es in übrigen auch ein bisschen verwirrend. So wird explizit gesagt, dass Cooler aus einer anderen Zeitlinie stammt, doch erkennt ihn Freezer dennoch wieder, was wiederum impliziert, dass Cooler eigentlich auch im Kanon der Serie existieren müsste, auch wenn er vielleicht nie auf Son Goku getroffen ist.


Jedoch ist vor allem enttäuschend, dass viele Momente behandelt werden, mit denen man sich im Vorgänger befasst hat. Es gibt einige neue, doch fühlt es sich leicht wiederholend an. Man hätte ein wenig mehr Abwechslung rein bringen können, indem man auch die Handlung der verschiedenen Filme behandelt. Und um eines nochmal klarzustellen: Es werden nur Momente aus Dragonball Z und den letzten beiden Filmen besucht. So gibt es zwar einige spielbare Charaktere aus Dragonball Super, doch haben diese nichts mit der Handlung zu tun. Vielleicht ändert sich dies mit den kommenden DLCs. Doch bis dahin sind Dragonball Super Charaktere nur kleine Extras für den Multiplayer und Parallel-Quests

 

Ein weiterer Minuspunkt ist, dass sich der Spielercharakter weniger als Teil des Geschehens anfühlt als im ersten Teil. Dies liegt vor allem daran, dass der Spieler nur sehr wenig Fokus in den Cutscenes bekommt. Allgemein fühlt es sich zumindest so an, dass es weniger und kürzere Cutscenes gibt. Es passiert relativ häufig, dass man einfach am Beginn des Kampfes direkt in die Szene teleportiert wird.



Ein großes Extra ist, dass man seinen Helden aus dem Vorgänger importieren kann und dieser auch eine Rolle in der Handlung spielt. Leider enttäuscht das auch ein wenig, da der Charakter nur recht wenig vorkommt und man vor allem nie die Chance bekommt, Seite an Seite mit diesen zu kämpfen, doch fühlt es sich irgendwo toll an, dass der Charakter aus dem ersten Teil nun als großer Held gepriesen wird, während man als neuer Rekrut in seine Fußstapfen tritt. Zudem wird man ständig daran erinnert, wenn man sich in Conton City aufhält, da ein gigantisches Hologramm des Helden in der Mitte der Stadt steht.

 

Also enttäuscht Dragonball Xenoverse 2 in einigen handlungstechnischen Aspekten, doch wenn es gut ist, ist es richtig gut. Das Ende kann sich sehen lass und es gibt ein paar wirklich komische Momente. Gerade Beerus stiehlt wieder mal die Show. Vor allem muss man aber einen kleinen Subplot rund um Future Trunks' Zeitlinie loben, der herzergreifend umgesetzt wurde und einen eingefleischten DBZ-Fan zu Tränen rühren kann.


 

 

Wie im Vorteil erstellt man sich seinen eigenen Charakter, wobei man wieder aus 5 Rassen auswählen kann. Es gibt Erdlinge, Saiyajins, Namekianer, Majins und Mitglieder des Freezer-Clans. Man hat viele Anpassungsmöglichkeiten, damit der eigene Charakter auch wirklich einzigartig aussieht, wobei man natürlich auch ins Lächerliche gehen kann. Wer unbedingt einen Saiyajin mit lila Haut und grünen Haaren spielen möchte, kann dies ohne weiteres tun.



Wie bereits gesagt kann man seinen Charakter aus dem ersten Teil importieren. Leider ist er dieses Mal nicht spielbar, was zumindest führ Parallel-Quests wünschenswert gewesen wäre, dennoch bringt es einige Vorteile mit sich. So bekommt man nämlich die getragenen Ausrüstungsgegenstände und Fähigkeiten des Charakters werden einen sofort zur Verfügung gestellt, was gerade zu Beginn einem großen Vorteil bringt. Man kann im übrigen auch den Spielstand der PS3- und Xbox 360-Fassung vom ersten Teil hochladen und in den neuen Spielstand importieren, wenn sie mit demselben Konto verbunden sind. Zudem sei angemerkt, dass es ein paar Fertigkeiten gibt, die nicht übertragen werden können und wenn man einen Spielstand importiert hat, kann man keinen neuen auswählen, solange man nicht seinen Xenoverse 2 Spielstand löscht. Man sollte sich von daher gut überlegen, welchen Charakter man importiert.



Das Kampfsystem wurde zum größten Teil aus dem ersten Teil übernommen, aber an einigen Stellen etwas verbessert. Gerade das Nahkampfsystem fühlt sich wesentlich schneller und effektiver an, unteranderen weil ein neuer Sprintangriff eingefügt wurde mit dem man die Distanz zum Gegner wesentlich besser überbrücken kann. KI-Angriffe wiederum sind nun etwas leichter entgegen zu wirken, dafür lassen sie sich aber wesentlich besser in eine Combo einbauen, wodurch das Gameplay durchaus etwas actionreicher und vielfältiger wirkt.



Vor allem wurde aber eines der größten Probleme gefixt. Saiyajins hatten gegenüber den anderen Rassen einen extremen Vorteil dank ihrer Super Saiyajin-Verwandlung. Diese hat im ersten Spiel ermöglicht, Techniken ohne Ki-Kosten einzusetzen, auch wenn dafür die Ki-Leiste kontinuierlich ab nimmt und man den Modus verließ sobald die Leiste leer war. Doch dieser kleinen Nachteil ließ sich allerdings recht leicht ausgleichen.  So boostet der Super Saiyajin nur noch Werte, dafür ist die Transformation jedoch anhaltend ohne Ki-Verbrauch und es wird nur eine Fähigkeit benötigt, um alle 3 Formen zu erreichen. Aber nicht nur das, alle anderen Rassen haben nun ebenfalls eine eigene Transformation und das Kaioken - welches von allen Rassen gelernt werden kann - wurde ein wenig nützlicher gestaltet wurde, wodurch nun alle Rassen wesentlich besser ausbalanciert sind. Am Rande sei jedoch erwähnt, das Lord Slug aus welchen Grund auch immer nicht auf die Riesennamekianer-Verwandlung zugreifen kann, wo dies doch eigentlich seine ikonische Fähigkeit war.



Eine weitere tolle Änderung ist die Einführung von QQ-Knalls. Dabei handelt es sich um einen ausrüstbaren Gegenstand, welche die Werte von allen ausgerüsteten Kostümteilen überschreibt. Einer der Kritikpunkt des ersten Teils war es, dass wenn man effizient spielen wollte, man sich auf einige Ausrüstungsgestände beschränken musste. Viele waren geradezu nutzlos im Endgame. Die QQ-Knalls erlauben, dass man nun seinen Charakter wirklich so gestalten kann wie man möchte. Freezer-Clan Mitglied im Anzug und mit Sonnenbrille? Kein Problem! Er kann nun aussehen wie ein Gentleman und dennoch die Werte haben um mit einen Super Saiyajin Gott mitzuhalten.



Tokitoki City wurde durch die wesentlich größere Stadt Conton City ersetzt. Sie ist in mehrere Distrikte aufgeteilt, die berühmten Ortschaften aus der Serie nachempfunden wird. So findet man beispielsweise Son Gokus Hütte aus seiner Kinderzeit oder aber Son Gohans High-School. Zudem findet man hier auch Hunderte von NPCs und bis zu 300 Spieler, wenn man online spielt, mit denen man Gruppen bilden kann, um Parallel-Quests zu bestreiten. Die NPCs beinhalten auch die Lehrer, berühmte Seriencharaktere, welche den Spielern ihre Techniken beibringen. Dies ist im Vergleich zum ersten Teil nicht annähernd so zeitaufwändig, da man von allen gleichzeitig unterwiesen werden kann.  Man ist nicht mehr gezwungen, zuerst eine Beziehung zu seinem Lehrer aufzubauen, um neue Quests freizuschalten, stattdessen muss man seine Trainingsstufe durch einen Test erhöhen wodurch neue Quests freigeschaltet werden.


Eine besondere Neuerung sind jedoch die sogenannten Zeitspalten, fünf Gebiete in denen man Quests für eine bestimmte Fraktion erfüllt - eine für jede spielbaren Rasse. Diese Quests muss man erfüllen, um die Transformation für seine Rasse freizuschalten. Aber wohlbemerkt nur seine Rasse, also darf man den ganzen Prozess wiederholen, wenn man einen neuen Charakter einer anderen Rasse erstellt. Dies ist für Majins aber vor allem für Namekianer eine leichte Tortur. Gerade die Quests für die Namek-Fraktion sind unglaublich repetitiv und man muss wesentlich mehr von ihnen machen als für alle anderen Fraktionen. Doch lohnt es sich, da man auch als Nicht-Namekianer nach einigen Quests auf den Oberältesten trifft, der das Attributlimit des Charakters und später die Effizienz der Dragonballs erhöht.

 

Nachdem man die Handlung abgeschlossen hat, werden die meisten vermutlich ihre Zeit mit Onlinekämpfen und Parallel-Quests verbringen. Onlinekämpfe verfügen über einen neuen Modus, in welchen LVL und Ausrüstung wirkungslos sind, wodurch man sich nur auf seine Fertigkeiten verlassen kann, was vermutlich der bevorzugte Modus für kompetitive Kämpfe sein wird. Es sind etwa 100 Parallel-Quest verfügbar. In ihnen schaltet man neue Fertigkeiten, Kostüme aber auch neue Charaktere frei und sie könne mit bis zu 3 Spieler zusammen bestritten werden. Gerade die letzten bieten große Herausforderung zu. Beim Spielen der Parallel-Quests fallen ein paar positive als auch negative Dinge auf. Zum einen wurden sehr viele Quests einfach 1:1 aus dem Vorgänger kopiert, aber das RNG-System scheint dafür überarbeitet worden zu sein. Wir haben nicht spezielle Fertigkeiten gefarmt, doch hat man das Gefühl wesentlich häufiger mit Fähigkeiten belohnt zu werden als im ersten Teil, wo das erlangen einer einzelnen Fertigkeit mehrere Stunden, wenn nicht sogar Tage in Anspruch nehmen konnte.



Und zu guter Letzt wäre da noch die Experten Quests. Dabei handelt es sich um besondere Herausforderungen, die für 6 Spieler zugeschnitten sind. Man kann diese auch alleine ausprobieren, wobei dann die fehlenden Spieler durch NPCs ersetzt werden, doch sind diese keine sonderlich große Hilfe und man sollte zu mindestens einen menschlichen Partner haben, denn diese Herausforderungen haben es wirklich in sich. Sie erfordern vor allem durch ihre einzigartigen Mechaniken einiges an Zusammenarbeit, bei welchen die KI mehr hinderlich ist als alles hilfreich. Doch diese Quests sind gut designt und sind de facto Raidbosse, wie in einem MMO.

 

 

Dragonball Xenoverse 2 schaut wesentlich besser aus als der erste Teil. Dies ist vor alledem auf bessere Licht- und Partikeleffekte zurück zu führen. Da das Spiel ungleich des ersten nicht für die alte Konsolengeneration mitentwickelt wurde, kann es die Ressourcen der PS4 voll ausnutzen, was sich unter anderem in einer wesentlich flüssigeren Framerate auszeichnet.



Einige der Cutscenes sind augenscheinlich vorgerendert und sehen dabei einfach nur wunderschön aus, während andere im Animestil umgesetzt wurden und wirken als hätte man sie direkt aus einer Folge Dragonball Super geschnitten. Diese können mit solider Animation punkten, wobei diese nicht sonderlich actionreich sind.



Der Soundtrack ist nicht unbedingt überragend, erfüllt jedoch gut seinen Zweck. Zudem wurden zu den bereits vorhandenen Titeln aus dem ersten Teil ein paar neue hinzugefügt, wodurch der Soundtrack etwas vielfältiger wirkt. Ein großes Plus ist, dass mit Verlauf der Handlung auch die Musik in Conton City ein wenig variiert. Nachdem man die Handlung abgeschlossen naht, kann man diese sogar frei bestimmen und diese Abwechslung kann sehr nervenschonend sein.

 

 

Das Spiel verfügt, neben der japanischen Tonspur über eine englische, welche die Sprecher der englischen Animefassung verwendet. Diese passen allesamt recht gut zu den Charakteren und die Performance kann sich sehen lassen. Allerdings wurde sich überhaupt keine Mühe gemacht, den Dialog lippensynchron zu halten. Die Lippenbewegungen orientieren sich offensichtlich an der japanischen Tonspur, was gerade bei den Anime Cutszenen negativ auffällt.


Die deutschen Untertitel wiederum orientieren sich wohl eher am japanischen Skript oder wurden nur sehr frei aus den englischen Übersetzt. Jedoch ist alles sinngemäß und passt. Allerdings wurden die Untertitel stellenweise falsch formatiert und passen nicht in die vorgesehenen Dialogboxen.



Ein kleines Detail am Rande: Die männliche Stimme Nummer 8 für den Spielercharakter wurde wie im ersten Teil von Curtis Arnott, vermutlich besser bekannt unter seinen Internetpseudonym Takahata101 eingesprochen. Für alle Unwissenden: Takahata ist ein Mitglied von Team Four Star, einer Gruppe Dragonball Fans, die einen qualitativ hochwertigen Parody-Dub von Dragonball Z, bekannt als Dragonball Z Abridged produzieren. Vielen dürfte Arnott auch als Alucard aus Hellsing Ultimate Abridged bekannt sein.

 

 

+Aufgebessertes Gameplay gegenüber dem ersten Teil

+Sei der Held in Dragonball und erstelle deinen eigenen Charakter

+Schnelle Action bei 60 FPS

+Story hat herausragende Momente

-Aber lässt an anderen Stellen zu wünschen übrig

-Missionen können recht repetitiv sein

-Englische Tonspur kein bisschen lippensynchron

 

Dragonball Xenoverse 2 ist kein perfektes Spiel, aber ein sehr gutes. Man sollte es weniger als ein Kampfspiel als ein MMO betrachten, denn letzten Endes geht es mehr darum mit den selbst kreierten Charaktere zusammen gegen den Computer zu kämpfen und die schwierigen Herausforderungen zu meistern, während man versucht die besten Fertigkeiten zu farmen und das kann in der Tat ein wenig repetitiv sein. Wer den ersten Teil mochte, wird diesen Teil lieben und selbst wenn man sich nicht dazu begeistern kann, alle Parallelquests abzufarmen, ist zumindest der Storymodus für jeden Dragonball-Fan einen Blick wert.


Falls ihr Interesse haben solltet, könnt ihr Dragonball Xenoverse 2 hier für PS4, Xbox One und PC bestellen.

 

 

©BIRD STUDIO / SHUEISHA, TOEI ANIMATION

Game © 2016 BANDAI NAMCO Enterteinment Inc. Published by BANDAI NAMCO Entertainment S.A.S. Distributed by BANDAI NAMCO Entertainment and ist subsidiaries. Developed by DIMPS. All rights reserved.


Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autoren und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner.

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