Blu-ray Review: The Perfect Insider Volume 3 + Gewinnspiel

Es gibt für alles eine Erklärung

"Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag." So lautet das berühmte Sherlock Homes-Zitat, welches man in unzähligen Serien, Filmen und Romanen wiederfindet. Es wird zwar nicht in The Perfect Insider verwendet, doch passt es durchaus, um das Finale der Serie zu beschreiben. Aber kann die gelieferte Erklärung zufriedenstellen?

 

Nachdem wir bereits die ersten beiden Volumes unter die Lupe genommen haben, wollen wir euch heute sagen, wie sich das Finale von The Perfect Insider macht.

 

 

Nishinoso hat es endlich geschafft, Kontakt mit der Polizei aufzunehmen und diese schickt sofort einige Männer zur Unterstützung. Saikawa wiederum schafft es endlich einige der fehlenden Puzzleteile zu finden, doch um das gesamte Bild zu sehen, braucht man mehr als nur ein paar Hinweise…



Das Finale von The Perfect Insider ist ein wenig eigenwillig. Die Wendungen sind zwar irgendwo clever, doch an vielen Stellen fragwürdig, gerade da sie sehr unvorhersehbar waren. Glücklicherweise stellt sich nicht heraus, dass irgendetwas Übernatürliches dahintersteckt, der gegebenen Erklärung ist einigermaßen gut zu folgen, dennoch ist es leicht frustrierend, dass man selbst eigentlich nie auf des Rätsels Lösung hätte kommen können.



Die Identität des Mörders ist recht überraschend und es wird doch klar, dass man gemein ausgetrickst wurde. Allerdings muss man zugeben, dass die erklärten Tricks des Mörders teilweise sehr clever waren. Gerade wie der Mörder den verschlossenen Raum verlassen hat, war eine recht coole Idee. Die Erklärung für diese war auch noch am ehesten nachvollziehbar. Es sollte angemerkt werden, dass die letzten Hinweise allesamt in Folge 9 zusammengetragen wird, während die vorletzte Folge aus einer Konfrontation mit dem Mörder besteht. Die letzte Folge wiederum ist mehr ein Epilog als alles andere, wobei nicht alle Fragen wirklich beantwortet wurden, wie beispielsweise warum Shiki Magata überhaupt Interesse an Nishinoso gezeigt hat.



Ein großer Fokus liegt natürlich immer noch auf der Beziehung zwischen Nishinoso und Saikawa, welche zu ein paar lustigen Moment führen kann. Dabei sei jedoch angemerkt, dass auch gegen Ende die Romanze nie wirklich der Hauptfokus ist und Saikawas Gefühle ihr gegenüber sind selbst am Ende immer noch nicht ganz eindeutig und können vom Zuschauer auf verschiedene Weisen interpretiert werden.



Etwas was auffällt, ist dass ungleich der vorigen Episoden größtenteils auf Flashbacks verzichtet wird. Sie werden zu diesen Punkt zwar auch nicht mehr benötigt, doch fühlt es sich leicht irritierend an. Schließlich hatte man bis zu diesem Punkt quasi 2 Narrativen parallel am Laufen, eine um Shikis Mord und eine um ihre Kindheit, dazu waren noch einige rund um Nishinoso eingebaut worden. Doch wurden diese Handlungsstränge allesamt in der letzten Volume abgehandelt, wo es eigentlich noch ein wenig Raum gegeben hätte, um einige der Enthüllungen der letzten paar Episoden besser zu erzählen. Da Flashbacks bisher auch so ein essentieller Teil der Narrative waren, fühlt es sich ein wenig so an, als ob nun etwas fehlen würde.



Allerdings endet die Serie auf einer recht zufriedenstellenden Note. Zwar fühlt sich die Lösung und die Identität des Mörders ein wenig an Haaren herbeigezogen an, doch sind es dennoch recht gute und überraschende Twists und die Charaktere sind allesamt gut dargestellt. Die Charaktere sind allgemein der stärkste Aspekt der Serie. Shiki, Saikawa und Nishinoso sind allesamt faszinierende Charaktere und es macht eine Menge spaß alles über sie zu lernen.

 

 

Es gibt hierzu eigentlich nichts hinzuzufügen, was wir nicht schon in vorigen Reviews gesagt haben. Sie schaut einfach gut aus. Die Charaktere bewegen sich flüssig, doch da die Serie sehr dialoglastig ist, kommt es nicht ganz so zu Geltung. Die Charaktere sitzen viel oder stehen, um sich zu unterhalten. Allerdings können die Hintergründe mit einer Menge Details punkten. Dies sieht man besonders wieder, wenn sich die Charaktere in einer virtuellen Realität aufhalten. Es wird ein Meer simuliert und in den Wellen des Wassers sieht man einen Schwarm Quallen, die keinen anderen Sinn erfüllen als die Szene mit Leben zu füllen und es sieht klasse aus.


 

 

Die deutsche Vertonung bleibt konsequent auf einem hohen Niveau und hat gegenüber den ersten beiden Volumes kein bisschen nachgelassen. Im Gegenteil, die Sprecher haben es vielleicht sogar besser geschafft die Emotionen der Charaktere zu vermitteln unter anderem da es in dieser Volume zu ein paar Emotionsausbrüchen mehr gekommen ist.


Die Untertitel bieten wieder eine genauere Übersetzung des japanischen Skriptes, welche sich auch wieder von unseren unterscheidet. Sie sind jedoch passend, gut lesbar und uns sind keine Fehler aufgefallen.

 

 

Digital gibt es eine Clear-Fassung des Openings und des Endings, was für jeden Fan immer eine Freude ist. Physisch liegt der veröffentlichen Limited Edition ein Sammelschuber bei, in welchem man alle 3 Volumes unterbringen kann. Allerdings haben wir nur die Disc bekommen und konnten uns selbst kein Bild von diesen Schuber machen.

 

 

 

+Gute Charakterisierung

+Super Animation mit vielen Details

+Emotional zufriedenstellendes Ende

-Einige Wendungen sind ein wenig an den Haaren herbeigezogen

 

The Perfect Insider Vol. 3 bietet ein etwas seltsames Ende, doch sollte jenen, welche Gefallen an der Serie gefunden haben, nicht enttäuschen. Letzten Endes ist The Perfect Insider nun einmal eine recht spezifische Serie die einen recht spezifischen Geschmack voraussetzt. Wer jedoch auf Mysterien steht, wird mit ihr sicher glücklich.

 

 

The Perfect Insider Vol. 3 könnt ihr hier auf DVD und Blu-ray kaufen. Falls ihr euch noch nicht sicher seid, ob sie euer Geld wert ist, könnt ihr sie auch hier kostenlos bei uns sehen. (Wir würden uns aber dennoch freuen, wenn ihr die Kollegen von Universum ebenfalls unterstützt ;) )

 

© MORI Hiroshi KODANSHA/THE PERFECT INSIDER Committee

 

Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autoren und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner.

 

 

 

Universum hat uns freundlicherweise zwei Exemplare der ersten Volume auf Blu-ray überlassen, für all jene, die bis zur Auflösung warten wollten, ob sich ein Einstieg in dieses Mystery auch lohnt.


Beantwortet uns zur Teilnahme einfach folgende Frage:


Welche Tierchen finden sich in der virtuellen Realität wieder?

 

Sendet uns die Antwort zusammen mit eurer Adresse bis nächsten Freitag an [email protected]


 

Teilnahmebedingungen:


Teilnahmeberechtigt ist jeder ab 12 Jahren, der in Deutschland, der Schweiz oder Österreich wohnt. Der Gewinn wird unter allen Teilnehmern bestimmt. Das Gewinnspiel endet am 04.11.2016 um 23:59 Uhr MEZ. Teilnehmer erklären sich mit der Nennung ihres Namens im Falle eines Gewinns einverstanden. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Adressen werden nur zum Zweck des Gewinnspiels genutzt, eine Weitergabe oder anderweitige Nutzung der Daten erfolgt nicht. Der Versand erfolgt über Crunchyroll Deutschland. Dem Gewinnspielveranstalter steht es frei, das Gewinnspiel frühzeitig anzupassen, zu ändern oder zu beenden. Die Gewinnspielveranstalter sind berechtigt, Teilnehmer ohne Ankündigung von der Teilnahme an dem Gewinnspiel auszuschließen, wenn sie das Gewinnspiel, insbesondere dessen Teilnahmevorgang, manipulieren oder dies versuchen und/oder schuldhaft gegen die Teilnahmeregeln verstoßen.

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