Ersteindruck: KARAKAI JOZU NO TAKAGI-SAN

Was sich liebt, das neckt sich

Habt ihr Pop Epic Team bereits verarbeitet? Dieses Mal lassen wir es entspannter angehen und werfen einen Blick auf eine unschuldige und doch reizvolle Komödie, die in so manchem vielleicht etwas Nostalgie hervorrufen könnte.

 

Vielen ist dieses Gefühl sicherlich bekannt. Gab es da nicht mal den einen Jungen oder das eine Mädchen, dass man zwar blöd fand, dann aber irgendwie doch mochte? Dem man gern Streiche spielte oder von dem man ständig reingelegt wurde? KARAKAI JOZU NO TAKAGI-SAN ist genau dieses Gefühl, nur in Anime-Form.

 

 

Nishikata hat es aber auch nicht leicht, wird er doch ständig von seiner Klassenkameradin Takagi veralbert. Nur zu gern würde er es ihr heimzahlen, doch was er auch probiert, am Ende geht es stets nach hinten los. Wie schafft sie es nur, letztendlich jeden Plan zu schauen. Und warum kann er ihr wohl trotzdem nie böse sein?

 

Takagi ist sich ihrer Gefühle deutlich bewusster, präferiert jedoch, Nishikata stets auflaufen zu lassen. Wenn hilfreich, wirft sie ihm gern ein paar Brocken hin, jedoch nur, um ihren eigenen Spaß zu maximieren.

 

 

Zusammen bilden die beiden Mittelschüler ein grandioses Paar, dass zumindest mich mehr als einmal zum Lachen brachte. Beide sind herzlich und sympathisch und so kann man einfach nicht anders, als stets gleichzeitig mit Takagi zu schmunzeln und Nishikata zu bemitleiden.

 

Der Zeichenstil ist recht simpel, was die Charaktere sowohl etwas niedlicher, als auch jünger wirken lässt. So wirken alle Personen freundlich und liebenswert, Detailreichtum darf hingegen nicht erwartet werden. Dies gilt ebenso für dem Zeichenstil angepasste und recht einfache Hintergründe, wie auch nicht immer umwerfend flüssige Animationen.

 

 

Opening und Ending unterstreichen die Stimmung der Serie und sind auch recht eingängig. Ähnliches gilt für die musikalische Untermalung der einzelnen Szenen. Herausragende Stücke sind bislang jedoch nicht dabei.

 

KARAKAI JOZU NO TAKAGI-SAN ist ein wenig wie eine Mischung aus romantischer Komödie, wie wir sie erst kürzlich in Tsuredure Children sahen, und Tonari no Seki-kun, was den Erfindungsreichtum der Streichespieler und die allgemeinen Interaktionen der Protagonisten anbelangt. Allerdings besitzen beide Vergleichsserien nur Laufzeiten von 10 - 12 Minuten. Ohne sich entwickelnde Handlung könnte KARAKAI JOZU NO TAKAGI-SAN daher eventuell Gefahr laufen, auf lange Sicht an Reiz zu verlieren. Die Idee der Serie hätte zumindest auch genauso gut in eine zehnminütige Folge gepasst.

 

 

Wird Nishikata Takagi je einen Streich spielen können? Wird Takagi Nishikata irgendwann von seinem Leid erlösen? Wer auf etwas süße Romantik mit vielen harmlosen und dennoch witzigen Streichen steht, sollte definitiv testen, ob er mit dieser Art von Humor Spaß hat.



- Saezurigai

 

Verfolgt die Serie direkt hier auf Crunchyroll



Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autors und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner.

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