Ersteindruck: DARLING in the FRANXX

Zeit für Mecha-Action

Studio Trigger ist für seinen ganz besonderen Stil bekannt und besticht durch visuell auffällige Produktionen. In ihrem neuesten Streich wagen sie sich an eine actiongeladene Mecha-Story. Doch taugt der neue Anime auch etwas?

 

Ein richtiger Action-Titel hat auf Crunchyroll diese Season noch gefehlt und so kommt Triggers neueste SciFi-Serie genau richtig. Und ein kurzer Blick genügt und jedem Anime-Fan wird klar sein, welches Studio hinter dieser neuen Serie steht. Dementsprechend dürften sich vor allem Fans Triggers auf diesen Titel gefreut haben, doch auch andere sollten sich nicht abschrecken lassen.

 

 

Zugegeben, mit Trigger bin ich eigentlich nie so richtig warm geworden. Little Witch Academia hat mich wenig begeistert, Kill la Kill habe ich nie zu Ende geschaut und Inferno Cop ist...nun ja, Inferno Cop. Kiznaiver ist der einzige Titel, dem ich bislang etwas abgewinnen konnte und so und so blickte ich mit etwas Argwohn auf die Premiere von DARLING in the FRANXX. Doch um es vorneweg zu nehmen, war ich eigentlich positiv überrascht.

 

Mysteriöse Wesen namens Kyouryuu terrorisieren die Menschheit in dieser zerstörten Welt der fernen Zukunft. Dem gegenüber stehen einige Kinder, dazu ausgebildet große Kampfroboter zu steuern und die feindlichen Wesen zu vernichten.

 

 

Eines dieser Kinder ist Hiro, auch Code 016 genannt, welcher aus noch unbekannten Gründen nicht mehr in der Lage zu sein scheint, solch einen Roboter zu operieren. Doch allein geht dies interessanterweise sowieso nicht, es müssen sich stets ein Junge und ein Mädchen, angelehnt an die Botanik Stamen und Pistill genannt, zusammen in einem solchen Mecha befinden. Doch ohne Partner und ohne Selbstvertrauen kann Hiro nur wenig ausrichten.

 

Dies ändert sich, als seine Schule während einer großen Feier von einem Kyouryuu attackiert wird und ein seltsames Mädchen mit Hörnern vor ihm erscheint. Auch sie braucht einen Partner und so ziehen beide zusammen in den Kampf.

 

 

Neben Action und Science-Fiction sind auch gewisse Comedy- und Fan Service-Elemente vorhanden. So findet die erste Begegnung mit der mysteriösen Zero Two tatsächlich nicht auf dem Schlachtfeld, sondern nackt an einem See statt. Doch zumindest bislang hält man sich in dieser Hinsicht zurück und wenn es auf diesem Level verbleibt, dürften auch jene, die Fan Service eher abgeneigt sind, keine Probleme haben.

 

Was Artstyle und Animationen angeht, ist die Serie eben typisch Trigger und erinnert auch, wenig überraschend, etwas an Gurren Lagann. Diesen Artstyle mag man entweder oder eben nicht, zumindest jedoch ist die Kreativität in der Umsetzung zu loben. Detailreichtum ist zwar, gerade wenn Personen etwas entfernt sind, nicht immer gegeben und manche Animationen wirken ein wenig plump, doch darüber lässt sich hinwegsehen. Vor allem die Actionszenen waren, wie man es von so einer Serie erwarten würde, sehr flüssig und lebendig dargestellt.



 

Unterm Strich spricht DARLING in the FRANXX also gleich mehrere Zielgruppen an. Wer Trigger sowieso schon liebt, muss hier eigentlich gar nicht erst überlegen. Doch auch Fans von Mecha, SciFi und Action sollten einen Blick riskieren, und dies nicht nur, weil die Konkurrenz innerhalb der erwähnten Genre diese Season sowieso eher gering ist. Der Anime verspricht eine spannende und mitreißende Geschichte, gespickt mit vielen Actioneinlagen zum Mitfiebern.



- Saezurigai

 

Zum Anime gelangt ihr direkt hier auf Crunchyroll

 

Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autors und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner.

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