PS4-Review: Sword Art Online Fatal Bullet

Less Swords, More Guns!

Wer dachte, dass es bei Sword Art Online nur um Schwerter geht, der täuscht sich. Innerhalb der Story verschlägt es Kirito in die Welt von Gun Gale Online (GGO), wo Pistolen und Gewehre aller Art die primären Kampfwaffen sind. Falls ihr schon immer einmal zusammen mit ihm wild in der Gegend rumballern wolltet, dann ist Sword Art Online: Fatal Bullet womöglich etwas für euch. Die große Frage allerdings ist, ob das Spiel auch von sich aus überzeugen und Spielspaß bieten kann.

 

 

Die Geschichte dreht sich um einen selbsterstellten Charakter, der zusammen mit seiner Kindheitsfreundin Kureha in die Welt von Gun Gale Online eintaucht. Der Protagonist ist zwar ein ziemlich guter und leidenschaftlicher Gamer, allerdings hat dieser bisher noch kein VRMMORPG ausprobiert. Doch seine Freundin Kureha überrede ihn an einem Turnier teilzunehmen, da man, selbst wenn man nicht so stark ist, eine gute Chance hat seltene Items zu erhalten. Gesagt getan und so kämpft man sich durch, bis man auf Itsuki trifft, der kurz davor ist beide zu eliminieren, bevor er ihnen vorschlägt, einen lästigen Gegner für ihn zu besiegen. Dies funktioniert und so verschont er den Protagonisten und Kureha, sodass beide in einen Teleporterraum kommen, in dem der Protagonist wegteleportiert wird. Als dieser am Zielort ankommt, findet er ein ArFA-sys, eine ins Spiel neu eingebaute KI, die für die geplante Erweiterung des Spiels notwendig ist. Plötzlich erscheinen jedoch Kirito und Asuna, die versuchen wollten das ArFA-sys zu erhalten. Nachdem sie aber merken, dass der Protagonist dieses nun besitzt, geben sie auf und freunden sich mit diesem an. Nach diesen Erlebnissen stellt Kirito den Protagonisten und Kureha seinen anderen Freunden vor und sie fangen an gemeinsam die ArFA-sys-Quest abzuschließen …

 

 

Es ist im Gegensatz zu den vorherigen Spielen durchaus erfrischend, einmal nicht aus der Perspektive von Kirito das Spiel zu erleben. Besonders der Anfang fühlt sich so viel besser an, da man nicht mit zahlreichen Charakteren bombardiert wird, die sich alle schon kennen und wo vom Spieler teilweise erwartet wird, dass er diese auch kennt … na ja, dies gilt leider nur für die ersten 10 Minuten. Nach dem ersten Auftritt von Kirito passiert nämlich wieder genau das. Man verbringt danach viel Zeit, erst einmal alle möglichen Nebencharaktere kennenzulernen, die an sich im späteren Verlauf sowieso wenig bis keine Relevanz haben. Dadurch fühlt es sich fast schon so an, als würde man, wenn man die Charaktere eh schon kennt, Zeit verschwenden. Es ist fast schon ironisch, wie die alten SAO-Charaktere die Story kaum bereichern, obwohl sie eigentlich mit das größte Verkaufsargument sein sollten. In der Hinsicht wäre es vielleicht sogar interessanter gewesen, Kirito und seine Freunde komplett wegzulassen oder sie zumindest nur beim Questen dabei zu haben. Diese Probleme sind besonders auffällig, da man versucht, Storyelemente aus der originalen Serie in das Spiel einzubauen. Anstatt es gleich von Anfang zu verwenden, kommt es irgendwann gegen Ende einfach mal in einer Unterhaltung auf und unterbricht etwas den Fluss der Geschichte.

 

 

Das Ganze ist halt deswegen so ärgerlich, weil der Rest, der sich um die neuen Charaktere dreht, eigentlich ganz in Ordnung ist. Man nimmt sich Zeit, um die einzelnen Persönlichkeiten auszubauen, selbst wenn diese nicht unbedingt originell sind – dafür sind sie immerhin gut dargestellt. Kureha und Itsuki stechen hierbei positiv hervor, da man später auch mehr auf deren Gefühle und Motivationen eingeht. ArFA-sys schwächelt in der Hinsicht etwas, da dieser als KI zwar mit seinem naiven Auftreten seine Persönlichkeit ausspielt, diese aber schon fast etwas zu simpel aufgebaut ist.


Außerdem ist er weitaus weniger komplex als die beiden vorher genannten Charaktere. Der letzte neue relevante Charaktere wäre noch Zeliska, die nicht unbedingt negativ, aber auch nicht wirklich positiv auffällt. Sie ist im Großen und Ganzen okay, hätte aber durchaus etwas mehr in die Story involviert werden können. Insgesamt steckt aber in der Charakterisierung der neuen Charaktere eine der Stärken des Spiels, zumindest verglichen mit den alten Charakteren.

 

 

Etwas enttäuschend ist hingegen der selbsterstellte Charakter, der genau wie das ArFA-sys entweder männlich oder weiblich sein kann. Dieser ist ein typischer stiller Protagonist und lässt dadurch eher die anderen zu Wort kommen. Das ist an sich nicht schlecht, nur leider fühlt es sich an vielen Stellen so an, als hätten die eigenen Antworten oder das eigene Geschlecht keinen Einfluss auf die Unterhaltung. Man selbst ist außerdem nicht unbedingt wegen dem eigenen Skill so besonders, sondern theoretisch nur, weil man ein ArFA-sys hat. Es fühlt sich dadurch so an, als würde man den Protagonisten gar nicht brauchen. Die Daseinsberechtigung des eigenen Charakters besteht halt in erster Linie durch die Charakterentwicklung der anderen Hauptcharaktere. Es hätte mit Kirito in dieser Rolle wohl nicht so gut funktioniert, allerdings hätte man dem Spieler zumindest das Gefühl geben können, dass die Entscheidungen in Gesprächen eine Rolle spielen.

 

 

Obwohl die neuen Charaktere das Ganze noch etwas herausreißen, so zieht die Story alles wieder etwas herunter. Der Plot ist für die meiste Zeit ziemlich simpel und geht nicht unbedingt über das Bestehen der ArFA-sys-Quest hinaus. Allerdings hat die Geschichte auch nicht den Anspruch so komplex zu sein und bietet den Inhalt eher anhand der Charaktere. Ab dem Zeitpunkt, als die Story aus der Originalserie relevant wird zieht sich die Handlung etwas in die Länge, gerade da man kurz davor ist, die ArFA-sys-Quest abzuschließen. Das Ende hätte man ab da passender setzen können. Der eigentliche Schlussakt ist ganz nett inszeniert und das normale Ende des Spiels ist relativ interessant, selbst wenn es ein wahres Ende gibt, das einen besseren Ausgang für die Story bietet. Selbst wenn die Geschichte letztendlich nicht so überzeugen kann und die alten Charaktere etwas unglücklich eingebaut wurden, so gibt es dennoch genug Gutes an den Charakteren, um das etwas auszugleichen.

 

 

Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen zur SAO-Reihe kämpft man in Fatal Bullet wie zu erwarten mit Schusswaffen aller Art. Von Handpistolen, Maschinengewehren, Sturmgewehren, Gatling-Geschützen und Raketenwerfern ist alles vorhanden. Wer sich noch extra so wie Kirito fühlen will, hat die Option Photonenschwerter zu benutzen. Beim Schießen hat man die Option, automatisch oder manuell zu zielen, wobei das manuelle Zielen durch einige Spielmechaniken unterstützt wird. So visiert man nämlich automatisch den Gegner an, wenn sich dieser innerhalb eines Zielfensters befindet. Falls man genauer zielen will, kann man diesen Modus auch ausschalten oder in den Fernschussmodul wechseln.


Skills sind ebenfalls vorhanden und können durch eine Tastenkombination von R1 mit dem jeweiligen Knopf ausgelöst werden, wobei maximal 4 Skills pro Waffen gesetzt werden können. Innerhalb der Kampfgebiete kann man mit X springen und mit O ausweichen. Rennen kann man mit dem Drücken von L3, wobei dies etwas unhandlich sein kann, gerade wenn es etwas hektisch zur Sache geht. Mit L1 kann man einen Energie-Enterhaken nutzen, der einen an eine gewisse Stelle hinziehen kann solange diese nicht zu weit weg ist. Items werden Gadgets genannt und und genau wie Skills genutzt. Außerdem kann man stets zwei Waffen ausrüsten, zwischen denen man schnell mit Hilfe des D-Pads wechseln kann.

 

 

Die Steuerung geht recht einfach von der Hand und ist auch innerhalb der Kämpfe gut zu bedienen. Das automatische Zielen ist insbesondere hilfreich, wenn viele Gegner auf einmal vorkommen und man sich eher auf das Ausweichen konzentriert. Das Bewegungstempo ist angenehm und fast alle wichtigen Aktionen liegen auf gut zu erreichenden Knöpfen. Einzig die Karte hätte bequemer mit einem Knopfdruck erreicht werden können, da keine wichtige Funktion auf dem Touchpad-Knopf lag und dieser im vorherigen Spiel der SAO-Reihe dafür benutzt wurde. Die Gadgets hätte man eventuell auch besser erreichbar machen können, indem man sie gleich auf die Knöpfe des D-Pads festlegt anstatt jedes Mal umzuschalten und sich dann zu vertippen.

 

 

Obwohl der Rest sich gut steuert, so gab es trotzdem ein paar Funktionen, über die man sich geärgert hat. Der Ausweichschritt ist zwar schnell und ermöglicht es nach der Betätigung gleich in den Sprint zu wechseln, allerdings bietet es keinen allzu guten Schutz gegen Attacken, da entweder das Ausweichfenster extrem gering ist oder man einfach trotzdem noch von den Angriffen getroffen wird. Dies ist besonders frustrierend, wenn man gegen besonders agile Gegner oder Bosse kämpft, da man so auf kurze Distanz kaum etwas machen kann und selbst mit dem Ausweichen nicht schnell genug ist, um zu entkommen. Der Energie-Enterhaken ist eine gute Idee, um die Mobilität zu erhöhen, allerdings war die Reichweite davon etwas zu klein. Man konnte sich damit nicht allzu gut durch Räume bewegen und es war hauptsächlich dazu gut, um hoch gelegene Plattformen zu erreichen. Ansonsten gäbe es nur noch das Bergen von Items von Gegnern. Dafür, dass es als Funktion groß hervorgehoben wird, hätte man mehr damit machen können.

 

 

Bezüglich der Waffen gab es einige Optionen, die man nutzen konnte. Der Spieler kann dadurch selbst entscheiden, was er am liebsten spielt. Viele der Waffen spielen sich ganz angenehm, doch das Photonenschwert als einzige Nahkampfwaffe ist teilweise etwas enttäuschend, da man damit nicht allzu viel anfangen kann, wenn mehrere Gegner verteilt auf einen zielen. Es gibt auch seltene Waffen mit Sonderfähigkeiten, die man innerhalb der Level finden kann. Etwas schade daran ist, dass einige der Waffentypen überproportional häufig vorkommen, während man von anderen fast nichts findet.

 

 

Obwohl Fatal Bullet im Kern ein Shooter ist, so gibt es dennoch einige RPG-Elemente. So kann man seinen Charakter aufleveln und erhält jedes Mal Punkte, die man auf verschiedene Statuswerte verteilen kann. Diese sind Stärke, Intelligenz, Vitalität, Beweglichkeit, Geschick und Glück. Alle beeinflussen verschiedene Werte des Charakters und bestimmen zum Teil, wie viel Gewicht man aushält, welche Skills man benutzen oder welche Waffen man tragen kann. Es ist ein recht interessantes System, allerdings bekommt man abseits der notwendigen Werte für Waffen und Skills nicht so wirklich den Eindruck, dass der Charakter sich allzu sehr verbessert. Der Unterschied beim Schaden fällt primär durch Waffenupgrades auf, während man selbst mit besserer Verteidigung immer noch von Gegnern auf sehr niedrigen Leveln leicht besiegt werden kann, wenn man von zu vielen gleichzeitig angegriffen wird.

 

 

Abseits des Kampfgebiets gibt es noch die Stadt, in der man im Shop Nachschub holen kann, beim Informationshändler diese kaufen und verkaufen kann oder für den nächsten Trip gleich ein paar Quests annimmt. Diese sind komischerweise recht umständlich verteilt, denn anstatt sie in eine Lobby zu setzen, muss man extra an vier verschiedene Orte gehen. Dies wird nach einer Weile nervig, gerade da an manchen Schaltern neue Quests freigeschaltet werden, aber an anderen nicht, aber nachschauen muss man trotzdem an allen. Die Arten von Questst sind PvE, also Kämpfe gegen Bosse, PvP, Kämpfe gegen menschliche Spieler von GGO, Schatzsuche und normale Quests, bei denen man primär eine Anzahl an kleinere Gegnern auslöschen muss. Diese sind recht unspektakulär und bringen hauptsächlich Geld und Materialien. Außerdem kann man im Kampf erhaltene Medaillen für das Ausführen von Aktionen hier für nützliche Gegenstände austauschen.

 

 

Abseits der Stadt kann man noch Kiritos Haus besuchen, in dem seine Freunde einige Dienste bereitstellen. Der erste davon wäre das Upgraden oder Verschmelzen von Waffen. Das Upgraden verbessert die Waffe um einen Rang und fügt ein + hinter den Namen hinzu, dies geht solange bis ++ dahinter steht. Man kann Waffen mit zwei verschiedenen Sets an Materialien oder mit einem Aufrüstungschip, den man durch den Tausch von Medaillen erhält, verbessern. Beim Verschmelzen von Waffen kann man diejenigen, die Spezialfähigkeiten haben, miteinander kombinieren oder einzelne Boni austauschen, je nachdem welche man braucht. Neben diesem Dienst kann man noch Gegenstände begutachten, die man innerhalb der Gebiete findet. Diese sind beim Erhalt noch ungekennzeichnet und was man hat, erfährt man erst, wenn man die Gegenstände für einen gewissen Aufpreis untersuchen lässt. Als Letztes kann man noch Outfits erstellen, solange man die Materialien und den Plan für das Outfit hat. Diese verändern das optische Erscheinungsbild des Protagonisten und des ArFA-sys.

 

 

Der Schwierigkeitsgrad von Fatal Bullet ist an sich etwas schwer zu bewerten. Die ersten paar Stunden sind relativ leicht und man kann die Gegend gut erkunden und dabei aufleveln. Auf Probleme stößt man anfangs allerdings relativ selten. Einzig wenn man mitten in die Schussbahn von mehreren Gegnern rennt, hat man Probleme. Ärgerlich wird es dann, wenn man die Gegner im Umkreis besiegt, allerdings welche so in der Nähe auftauchen, dass man sich um diese kümmern und das wiederum so lange dauert, weil es so viele sind, dass diejenigen, die man bereits vorher besiegt hat, dann einfach wieder auftauchen. Dies ist in erster Linie ziemlich lästig.


Man levelt außerdem am Anfang noch gut mit, fällt aber später extrem zurück, wenn man sich einfach nur auf die Story konzentrieren will. Es kann gut passieren, dass man ab einem Punkt mehr als 10 Level hinter dem empfohlenen liegt, obwohl man nebenbei alle Gegner, die einem über den Weg kommen, besiegt. Hier wird wohl erwartet alle Quests zu machen und dabei eventuell noch zu grinden, was in Anbetracht der erhaltenen Erfahrungspunkte etwas viel ist. Es ist zwar schön fordernd, allerdings ziehen die Gegner viel Energie ab und stecken nicht allzu viel wenn man nicht eine gut aufgebesserte Waffe bei sich trägt, was die Kämpfe etwas in die Länge zieht.

 

 

Von der optischen Seite präsentiert sich das Spiel eigentlich relativ gut. Das eigentliche Spiel läuft wurde auf der normalen PS4 getestet und läuft dort mit 30 FPS. Diese blieben selbst bei einer massiven Anzahl von Gegnern auf dem Bildschirm noch relativ stabil und stören nicht das Gameplay. Man sollte jetzt keine technische Meisterleistung erwarten, allerdings ist die Optik durchaus der Produktion angemessen. Besonders einige der Hintergründe sind recht schön gemacht und vermitteln angemessen das Steampunk-Gefühl von GGO. Einige der Texturen in den Gebieten hätten hingegen etwas mehr Detail vertragen können. Die Atmosphäre eines post-apokalyptischen Ödlands spürt man wiederum in den einzelnen Gebieten, selbst wenn man dort keine Überraschungen erlebt. Was dort ganz gut klappt, funktioniert leider nicht so richtig in den einzelnen Dungeons. Diese befinden sich fast alle in grauen Fabrikhallen und bieten kaum visuelle Schmankerl.

 

 

Das Charakterdesign wirkt bei den 3D-Modellen etwas verhalten. Man bekommt bei den Gesichtsanimationen kaum etwas geboten und auch sonst scheint man hier gespart zu haben. Das Gleiche gilt für einige der Gegner oder Bosse, deren Modelle man in leicht anderer Form öfter sieht. Speziell bei den Bossen schien hier Innovationsarmut zu herrschen, da man bestimmte Feinde mehrmals bekämpfen muss und diese sich von den Attacken und dem Design kaum unterscheiden. Bei den normalen Standardgegnern ist dies noch teilweise verständlich, aber fünfmal gegen denselben Roboter in einem großen Kampf anzutreten ist ziemlich ermüdend.

 

 

Anders als in den vorherigen SAO-Spielen sollte man hier noch erwähnen, dass die Events nicht mehr mit gezeichneten 2D-Modellen repräsentiert werden, sondern mit den 3D-Ingame-Modellen. Dies ist eigentlich recht schade, da wie bereits erwähnt diese nicht ganz so solide sind, wie man es erwartet und die bisher bewährten schon einen gewissen Charme verspüren und optisch näher am Anime sind. In Fatal Bullet wirkt es so, als hätte man die Events noch schnell zusammengeschmissen, um etwas zu haben. Man kann zwar Event-CGs im alten Stil freischalten, allerdings muss man dafür die Zuneigung zu einem Charakter erhöhen, was viel Zeit dauert.

 

 

Die Menüs und alles weitere sind recht stimmig und erneut ein Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger Hollow Realization, da diese obendrauf nun wieder ein Stück übersichtlicher geworden sind. Das kann man leider nicht über das UI sagen, welches innerhalb der Kampfgebiete gerne ziemlich überladen ist mit Anzeigen und Informationen. Gerade der an MMOs angelehnte Textlog wirkt etwas altbacken inmitten der anderen stilisierten Anzeigen. Der größte Kritikpunkt hierbei ist allerdings die Textgröße. Man tut sich sehr schwer, einige der Dialoge oder Texte auf dem Bildschirm zu entziffern, da diese so furchtbar klein sind. Hier müsste man durchaus nochmal Hand anlegen, um da einige Sachen überhaupt richtig lesen zu können.

 

 

 

Sword Art Online: Fatal Bullet macht durchaus Spaß und bietet einiges an interessanten Gameplayoptionen. Leider sind manche Aspekte wie die Levels nicht gut ausbalanciert und verlangen, dass man mehr Zeit reinsteckt als eigentlich nötig wäre. Die gleichen Bosse und das ungenaue Ausweichen werden mit Zeit leider etwas ermüdend und mindern den Enthusiasmus für das Spiel. Wer sich hier rein für das Gameplay interessiert, dürfte zwar befriedigt werden, sollte dabei aber die Erwartungen nicht zu hoch setzen, gerade wenn man andere Shooter gewöhnt ist. Hier merkt man, dass das Spiel eher für diejenigen konzipiert ist, die nicht wirklich Erfahrung damit haben und als jemand, der zu dieser Gruppe gehört, kann man womöglich mehr aus dem Titel herausholen. Wer sich den Titel für Kirito und seine Freunde holt, dürfte wohl auch zufrieden sein. Dafür konnten die neuen Charaktere überzeugen, die vielleicht sogar ihre eigene Geschichte verdient gehabt hätten. Es ist sicherlich kein perfektes Spiel, aber wer etwas für zwischendurch sucht und offen für mehr von Sword Art Online ist, der könnte durchaus einige spaßige Stunden in der Welt von GGO verbringen.


Falls ihr Interesse haben solltet, könnt ihr das Spiel hier bestellen

 

  • GreySilencer

 

©2016 REKI KAWAHARA/PUBLISHED BY KADOKAWA CORPORATION ASCII MEDIA WORKS/SAO MOVIE Project

©KEIICHI SIGSAWA/REKI KAWAHARA

©2018 BANDAI NAMCO Entertainment Inc.

 

Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autoren und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner

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