Ich liebe Animes, ich hasse Animes!

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Posted 11/3/19 , edited 2 days ago
Hallo!

Ich möchte mich mal über Animes auslassen, also meine Meinung zu Animes niederschreiben. Diese Meinung muss keiner Teilen. Das erwarte ich nicht!

Ursprünglich war ich auf der Suche nach schönen Geschichten, die nicht auf den typischen Vorlagen der westlichen Kultur basieren. Also Geschichten, die nicht auf Grimms Märchen, Tolkins Herr der Ringe, ... basieren. Ich bin dann bei Animes hängengeblieben.

Angefangen habe ich mit Horror, Splatter und Thriller. Zeichentrick für Erwachsene eben. Der wirkliche Durchbruch war dann Psycho Pass. Der Anime hat mich umgehauen.


Ich liebe Animes!

Animes werden nur durch die Grenzen der Kreativität und Fantasie (Schreibt man das jetzt so?) der Autoren eingeschränkt. Ansonsten ist alles möglich!

Die Geschichten sind relativ vielfältig und die Genres auch.

Die Zweichenstile interessieren mich weniger. Ich habe aber meine Favoriten und mancher Zeichenstil gefällt mir gar nicht. Die Qualität der Animationen interessiert mich auch nicht besonders, solange sie nicht die Augen beleidigen. Mir geht es also wirklich eher um den thematischen Inhalt, die Geschichte.

Besonders gefällt mir, dass in Animes die Gedanken der Charaktere in Monologen transportiert werden. In Spielfilmen wird das eher selten gemacht und die Charaktere bleiben so etwas blass. Motivation und Hintergrund der Handlungen der Charaktere ist dann eher schleierhaft.

Mit Ecchi konnte ich mich erst nicht anfreunden. Ebenso mit dem leicht pedophilen Touch mancher Animes. Aber so langsam habe ich es verstanden! Es geht dabei weniger um Sexualität, viel mehr geht es um das Kind in euch selber. Das Gefühl jung oder wieder jung zu sein. Und Ecchi ist einfach lustig. Ich bin auch zu alt um mich wegen sowas noch zu schämen. Also Leute, traut euch!


Ich hasse Animes!

Muss eigentlich jeder Autor bei jedem erfolgreichen Thema sofort mit aufspringen? Statt Vielfalt erhält man nur eine Reihe von Abklatschen der gleichen Geschichte. Klar, Feinheiten sind immer anders. Ich schaue sie mir trotzdem an! Meistens werde ich gut unterhalten, machmal ärgere ich mich über verschenktes Potential.

Gibt es in Animes nur die typischen Stereotypen bei den Charakteren? Tsundere, dominant, Moe, Masochist, Unterstützer, ... Etwas mehr Kreativität würde ich mir da schon wünschen. Schließlich gibt es in der Realität auch mehr Auswahl.

In Japan scheinen die Animestudios ziemlich staatsnah zu sein. Zumindest spricht der Inhalt dafür. Propaganda des fleißigen Arbeitens und bestimmter Tugenden siffen nur so aus dem Bildschirm. Aber ich halte es für besser als eine Gesellschaft ohne echte Werte, so wie unsere. Außerdem würde die japanische Gesellschaft sehr schnell zusammenbrechen, wenn sich dort alle benehmen wie bei uns. Dort ist der Platz in den Ballungsgebieten noch knapper bemessen. Und je mehr Menschen auf dem gleichen Platz leben, umso strenger müssen die Regeln sein und eingehalten werden.

Warum muss in den Animes so viel Englisch gesprochen werden? Ich kann das in Deutschland schon nicht ausstehen. Und die japanischen Sychronsprecher können nun wirklich kein Englisch aussprechen. Ich will mir jetzt nicht anmaßen es besser zu können, aber der phonetische Sprachraum ist halt ein ganz anderer. Die Ohren der Japaner fühlen sich bestimmt auch beleidigt, wenn jemand aus dem westlichen Sprachraum japanisch spricht. Ich war aber überrascht wie gut die japanischen Synchronsprecher Deutsch aussprechen können. Das scheint denen viel leichter zu fallen als Englisch.

Warum haben so viele Animes ein offenes Ende? Hofft man da immer auf eine weitere Staffel? Ich kann das auch bei "normalen" Serien nicht leiden. Es gibt auch dort kaum Serien, die von Anfang bis Ende einer, schon vorher bestimmten, Storylinie folgen. Scheinbar wartet man immer den finanziellen Erfolg ab. Bei großem Erfolg wird die Story künstlich in die Länge gezogen, bei Misserfolg wird einfach nach Staffel X eingestellt. Und so stört einen der Kapitalismus auch bei den Animes. Es soll ja jeder was davon haben! ;)


Ich könnte jetzt noch ewig weiter machen, positiv wie negativ. Aber ich lasse es mal gut sein! Ich musste das einfach nur mal loswerden!
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Posted 11/3/19 , edited 11/3/19
Ich glaube du wärst auf Reddit besser aufgehoben.
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Posted 11/3/19 , edited 12 days ago

yoshi_99 wrote:

Mit Ecchi konnte ich mich erst nicht anfreunden. Ebenso mit dem leicht pedophilen Touch mancher Animes. Aber so langsam habe ich es verstanden! Es geht dabei weniger um Sexualität, viel mehr geht es um das Kind in euch selber. Das Gefühl jung oder wieder jung zu sein. Und Ecchi ist einfach lustig. Ich bin auch zu alt um mich wegen sowas noch zu schämen. Also Leute, traut euch!


Ja, viele haben mit dem Thema Ecchi ein Problem, liegt auch daran, dass der westlichen Kultur der Sinn dahinter oft verschlossen bleiben. Gerade was sexualtät in Verbindung mit Komedy betrifft, sind wir im Westen doch sehr prüde und schließen dann schnell mal auf Sexismus und Pädophelie. Der eigentliche Komediantsch-Effekt wird bei der Betrachtung oft außen Vorgelassen und oft Vorschnell geuirteilt. Wenn man dann aber sich mal auf Ecchi einlässt, fällt einem doch schnell auf, dass es sich hierbei oft nicht um Sexismus oder Pädophelie handelt, sondern um ein reines Stilelement, welches oft als Komidiantsiche Einlage gemeint ist. Manche Ecchi-Animes übertreiben dann aber doch teilweise schon. Wenn jetzt die Busen einer Frau schon auf dem Boden rumschleifen, weil die Überdimensioniert sind, ist das für mich weder Lustig noch Stilistisch ansprechend. Hingegen wenn ein Junge stürzt und dabei versehentlich den Busen erwischt und dafür eine gescheuert bekommt, ist das wiederum, je nach Situation, lustig.

Und Leuts: Nein. Ich bin nicht Sexistisch, sondern handle sachlich das Thema Ecchi ab.


yoshi_99 wrote:

In Japan scheinen die Animestudios ziemlich staatsnah zu sein. Zumindest spricht der Inhalt dafür. Propaganda des fleißigen Arbeitens und bestimmter Tugenden siffen nur so aus dem Bildschirm.

Kann ich so nicht bestätigen. Japan ist nunmal ein andere Kulturkreis. Auch bei deutschen TV- und Film-Produktionen wirst du gewisse Stereotypen sehen. Der Bayer mit seiner Weiswurst und Bier sowie seiner katholischen Kirche. Der Arbeiter der Anpackt und 100 Kilo Zement mit einem Arm schleppt, der Arzt der auf alles eine Lösung hat. Eine Produktion ist meist stark durch den regional vorherschenden Kulturkreis geprägt und hat weniger mit Staatsprägung, sondern mit Kulturprägung zutun.
In Japan werden auch Animes produziert, die sich durchaus kritisch oder satierisch mit dem Staat auseinandersetzen. Insbesondere wenn ich dann in das Untergenre Cyber-Punk reinschaue, gibt es so einige Filme und Serien, die sich Kritisch mit dem japanischen Staat auseinander setzen.

Amerika ist da auch nicht viel anders. Da schlagen oft mals die Heldenverehrungen durch. Filme wie Stirb Langsam sind da schon typisch für einen Helden. Wenn wir dann eine Stufe höher, zu den Superhelden gehen, so finden sich da auch immer wieder typische Charaktermerkmale, wie sich amerikaner einen Helden vorstellen. Der Antiheld ist eher mal selten zu sehen. Produktionen wie Hancock oder Deadpool sind eher mal die Ausnahme.
-LCA- 
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Posted 11/3/19 , edited 12 days ago

Natsu8329
Kann ich so nicht bestätigen. Japan ist nunmal ein andere Kulturkreis.


Diese Aussage ist einfach toll und kann ich so unterstützen. Ein Grund warum ich Japan (und Animes) so sehr Liebe, ist die Verhaltensweise der Japaner. Immer hilfsbereit, korrekt, fleißig und vor allem ohne andere stören oder behindern zu wollen. In Deutschland vermisst man diese Tugenden leider, vor allem die letzt genannte.
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Posted 11/3/19 , edited 11/5/19
Die offenen Enden hasse ich auch wie die Pest! Da bin ich voll bei Dir.
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Posted 11/3/19 , edited 11/3/19
Wie Natsu8329 schon so treffend Ausgeführt hat, hat Japan eine ganz andere Kultur. Was für uns zum Teil sehr merkwürdig aussieht, aber einiges von unserer Kultur, würden die Japaner wohl auch als Merkwürdig anschauen.

Das Problem ist, das es Hauptsächlich um die Mangas geht und nicht die Animes. Darum gibt es viele Animes mit offenen Enden. Die Firmen wollen die Mangas verkaufen, wenn die Verkäufe zurück gehen, wird schnell mal ein Anime produziert, um diese wieder anzukurpeln. Wenn wir Pech haben, kommt nach 1 Staffel keine weitere, wenn wir Glück haben gibt es eine Fortsetzung.
Ich nehme als Beispiel mal Overlord, 1 Staffel kam 2015, dann kam nichts mehr und Plötzlich 2018 gleich Staffel 2+3.. Wenn wir Glück haben kommt noch eine 4 Staffel, aber diese könnte erst 2021 kommen. Ich habe Animes lieber als Mangas, da kann ich nur hoffen, das irgend wann mal eine Fortsetzung kommt.
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Posted 11/3/19 , edited 12 days ago

Natsu8329 wrote:

Und Leuts: Nein. Ich bin nicht Sexistisch, sondern handle sachlich das Thema Ecchi ab.



Bitte keine Rechtfertigungen! Dafür braucht man sich wirklich nicht rechtfertigen.

Die ständigen Aufforderungen sich zu rechtfertigen oder von bestimmten Themen, Leuten, Gruppe, ... abzugrenzen mögen aktuell modern sein, mir gehen sie nur auf den S***. Da hat man eher den Eindruck einer Meinungsdiktatur.


Natsu8329 wrote:

Kann ich so nicht bestätigen. Japan ist nunmal ein andere Kulturkreis. Auch bei deutschen TV- und Film-Produktionen wirst du gewisse Stereotypen sehen. Der Bayer mit seiner Weiswurst und Bier sowie seiner katholischen Kirche. Der Arbeiter der Anpackt und 100 Kilo Zement mit einem Arm schleppt, der Arzt der auf alles eine Lösung hat. Eine Produktion ist meist stark durch den regional vorherschenden Kulturkreis geprägt und hat weniger mit Staatsprägung, sondern mit Kulturprägung zutun.
In Japan werden auch Animes produziert, die sich durchaus kritisch oder satierisch mit dem Staat auseinandersetzen. Insbesondere wenn ich dann in das Untergenre Cyber-Punk reinschaue, gibt es so einige Filme und Serien, die sich Kritisch mit dem japanischen Staat auseinander setzen.


Der andere Kulturkreis ist mir durchaus bewußt. Ich finde es nur auffällig, dass gerade bestimmte Werte inhaltlich sehr stark in Animes eingebettet werden.

Na gut! Die Staatsnähe ist da eher gefühlt wahrgenommen. Die Animestudios können natürlich auch aus irgendeinem Interesse diese Werte transportieren.

Ich fand nur die eingebetteten Werte selber etwas auffällig. Denn zufällig sind es genau die Werte, die für eine funktionierende Gesellschaft notwendig sind.


Ich schaue schon seit Jahren kein Fernsehen mehr. Der Mist interessiert mich nicht!

Aber auch dort kann man den Transport von Werten wahrnehmen. Hier sind es eher Werte, die einem multikulturellen Zusammenleben dienen sollen.

Ebenso gibt es im deutschen Fernsehen gefühlt mehr Homosexuelle als man im eigenen Umfeld wahrnimmt. Aber anders als im Fernsehen, werden die das auch nicht unbedingt an die große Glocke hängen. Die Dunkelziffer ist also hoch und der Vergleich hinkt.
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Posted 11/9/19 , edited 12 days ago

yoshi_99 wrote:
...
Ich schaue schon seit Jahren kein Fernsehen mehr. Der Mist interessiert mich nicht!

...


Ich schaue auch kaum noch TV. Dort laufen meist hirnlose Dauerwiederholungen oder Pseudo-Dokus auf unterstem Niveau. TV schalte ich eigentlich nur noch für Anime und Nachrichten ein. Ansonsten schaue ich nur noch VoD.
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Posted 11/9/19 , edited 6 days ago
Jap! YT und VoD haben auch mein Medienleben komplett verändert. Jetzt schaue ich nur noch, was ich auch sehen will. Alles andere ist Verschwendung von Lebenszeit. Nicht dass ich diese Zeit wirklich sinnvoll nutzen würde, aber doch etwas bewußter und selbstbestimmter.
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Posted 26 days ago , edited 12 days ago

Warum haben so viele Animes ein offenes Ende?


ganz einfach...weil Anime oftmals produziert werden um den Mangaverkauf anzukurbeln und wenn ein Anime dann doch richtig gut läuft (SAO, AOT, Fairy Tail etc) dann weren hal mehr Folgen produziert. Würde jeder Anime so laufen wir Vorlage ist (was ja meist Manga ist) dann hätten wird ein haufen Anime mit über 100 Folgen...
Also wenn dich ein Anime so interessiert hol dir den Manga, die Novel oder spiel das Spiel


Muss eigentlich jeder Autor bei jedem erfolgreichen Thema sofort mit aufspringen? Statt Vielfalt erhält man nur eine Reihe von Abklatschen der gleichen Geschichte. Klar, Feinheiten sind immer anders. Ich schaue sie mir trotzdem an! Meistens werde ich gut unterhalten, machmal ärgere ich mich über verschenktes Potential.


Naja selber Schuld wenn du sie dir anschaust ^^ ...seit dem SAO rausgekommen ist, ist ja das Isekai Thema nicht mehr weg zu denken. Es gibt ja einige gute Titel (Shield Hero, Overlord, Tanya the Evil, Wiedergeburt als Slime) ...aber überall wo schon im Titel Isekai oder so was stehen bin ich raus..
-LCA- 
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Posted 25 days ago , edited 24 days ago

Nanashi_Nibori ...aber überall wo schon im Titel Isekai oder so was stehen bin ich raus..



Es gibt aber auch eine gute Ausnahme: https://www.crunchyroll.com/de/in-another-world-with-my-smartphone/episode-1-awakening-and-another-world-781030

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Posted 24 days ago , edited 12 days ago

Nanashi_Nibori wrote:


Warum haben so viele Animes ein offenes Ende?


ganz einfach...weil Anime oftmals produziert werden um den Mangaverkauf anzukurbeln und wenn ein Anime dann doch richtig gut läuft (SAO, AOT, Fairy Tail etc) dann weren hal mehr Folgen produziert. Würde jeder Anime so laufen wir Vorlage ist (was ja meist Manga ist) dann hätten wird ein haufen Anime mit über 100 Folgen...
Also wenn dich ein Anime so interessiert hol dir den Manga, die Novel oder spiel das Spiel


Naja, ganz so einfach ist es nicht. Es stimmt schon, dass Anime hauptsächlich Marketing-Kampagnen sind, um die Vorlage (Game, Manga, Light Novel, etc...) anzukurbeln. Ob ein Anime jedoch fortgesetzt wird oder nicht, hat oftmals nicht mit dem Erfolg des Animes zu tun. In der Vergangenheit wurden auch erfolgreiche Animes oft nicht fortgesetzt. Ein Produktionsstudio hat da, auch bei Erfolgreichen Animes, oft keinen Einfluss, da die Entscheidung bei einem Verlag liegt, welches oftmals die Rechteinhaber sind.

Ninotaku erklärt das eigentlich ganz gut:
https://www.youtube.com/watch?v=L6Qh08dAd-U
(ab ca. 11:40)


Allerdings ist da auch gerade ein Umbruch im Gange, weil sich westliche Firmen (z.b.: WarnerMedia/Crunhyroll und Netflix) verstärkt für Animes interessieren und inzwischen auch in den Produktionskomitees sitzen.
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Posted 15 days ago , edited 14 days ago

Nanashi_Nibori wrote:

Also wenn dich ein Anime so interessiert hol dir den Manga, die Novel oder spiel das Spiel



Mit Mangas kann ich nicht viel anfangen. Mir ist das Ganze zu ungewohnt und mühseelig. Wenn Mangas ein größeres Format hätten und komplett farbig wären, dann wäre ich wohl dabei, aber so ...

Ich spiele gerne und bis vor wenigen Jahren auch sehr viel. Meistens aber eher die AAA-Titel. Ich bin da also etwas verwöhnt. Irgendwelche Handy-Games oder Schrotttitel werden meinen Ansprüchen nicht gerecht. Ich kann nur noch sehr wenig Zeit mit Spielen verbringen, da muss ich also gut wählen.

An Light Novels hatte ich auch schon gedacht. Die bekommt hier am A**** der Welt aber nicht. Wenn ich das nächste Mal in einer größeren Stadt bin, dann schaue ich mal.


Nanashi_Nibori wrote:

Naja selber Schuld wenn du sie dir anschaust ^^ ...seit dem SAO rausgekommen ist, ist ja das Isekai Thema nicht mehr weg zu denken. Es gibt ja einige gute Titel (Shield Hero, Overlord, Tanya the Evil, Wiedergeburt als Slime) ...aber überall wo schon im Titel Isekai oder so was stehen bin ich raus..


Endlich mal jemand, der Tanya the Evil gut findet.

Grundsätzlich habe ich nichts gegen Isekai. Meistens kommen ganz gute Geschichten dabei raus, selbst bei den schlechteren Animes dieses Genres. Schade ist dabei halt das oft ungenutzte Potential. Ich habe beim Schauen der schlechteren Titel teilweise eine "Vorahnung" in welche Richtung sich die Geschichte positiv entwickeln könnte und bin dann zum Teil sehr überrascht, dass die Autoren offenbar nicht auf diese Idee kamen. Und ich sehe mich nun wirklich nicht als guten Autor. Das gleiche Problem sehe ich auch beim Fantasy-Genre, das ja recht nah beim Isekai liegt.

Schön finde ich die neueren Titel Richtung Isekai und Fantasy, die sich selber nicht ernst nehmen. Wo sich dann auch mal über das ein oder andere Klischee des Genres lustig gemacht wird.
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