PS4-Preview: Dragonball Xenoverse 2 Beta

Ein Wochenende auf Zeitpatrouile

Bald ist es soweit, der heiß ersehnte Nachfolger zu Dragon Ball Xenoverse wird am 28.10.2016 erscheinen, zuvor wurden wir jedoch zur Closed Beta eingeladen. Diese lief vom 08.10.2016 um 10:00 bis zum 10.10.2016 und hatte bereits einiges an Inhalt. Wir haben die Zeit genutzt, das Spiel einmal gründlich anzutesten und teilen unseren ersten Eindruck mit euch.

 

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Bereits in der Beta ist die Story teilweise spielbar. Man ist ein Mitglied der Zeitsoldaten, genauer gesagt ein Mitglied einer Eliteeinheit von diesen, und die Aufgabe dieser Gruppe ist es Anomalien in verschiedenen Zeiten zu korrigieren und dadurch den korrekten Zeitfluss wiederherzustellen. Demnach reist man durch die Zeit und greift den Helden aus der Serie in mehreren Kämpfen unter die Arme.

 

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Die Story wird durch aufeinanderfolgende Missionen vorangebracht. Zusammengefasst: Man erfährt von einer Anomalie, reist zum betroffenen Augenblick, kämpft und verschwindet wieder. Hört sich zwar eintönig an, ist es aber nicht unbedingt. Jeder Kampf hat Sonderbedingungen oder man kämpft gegen einen Riesen (z.B Vegeta in seiner Weraffenform). Zudem wird das finale Spiel noch wesentlich mehr Abwechslung bieten.

 

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Dragon Ball Xenoverse 2 besitzt eigentlich 2 Spielarten. Das wandern durch die Basis der Zeitsoldaten und die Kämpfe. Doch bevor man überhaupt diese Welt betritt, muss man sich erstmal einen Charakter erstellen. Dazu wählt man aus 5 Rassen (Erdling, Majin, Sayajin, Namekianer oder ein Mitglied des Freezer-Klans) aus und passt das Aussehen seines Alias an. Von der Körpergrößer über die Frisur bis hin zur blauen Hautfarbe ist dabei sehr viel möglich. Jede Rasse bringt dabei Vor- und Nachteile für den Spieler wie erhöhter Angriff oder Verteidigung.


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Hat man die Hürde namens Charaktereditor überwunden, erwartet einen die Spielwelt. Diese ist nicht unbedingt riesig, aber bietet alles, was man von einer Art Hauptquartier erwartet. Dort kann man gehen, fahren, fliegen, teleportieren und neue Fähigkeiten für seinen persönlichen Charakter und neue Outfits mit Zeni erwerben. Dazu kommen sogenannte Zeitspalten. Durch diese kann man bekannte Orte aus der Serie wie Capsule Inc. besuchen und dort mit bekannten Personen wie Vegeta interagieren. Dort soll es im Hauptspiel außerdem einige Nebenquests und Trainingsmöglichkeiten geben.


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In der Stadt kann man außerdem andere Spieler treffen. In einer Welt soll man - in der Vollversion - bis zu 299 andere Spieler treffen können. Mit diesen kann man sich für schwere Missionen zusammenschließen oder sie herausfordern.

 

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Das Kampfsystem wurde im Vergleich zum Vorgänger in den Grundzügen beibehalten, aber ein wenig fairer gestaltet. Es ist nun möglich, mehr Superangriffe auszurüsten (aus 3 wurde 4) und das permanente Ausweichen und Angreifen wurde durch den Ki- bzw. Ausdauerverbrauch verhindert. Die Bewegungen wirken allgemein flüssiger. Dabei sind Kombos weiterhin der Schlüssel zum Erfolg. Nur wer schwache und starke Angriffe mit seinen gewählten Fähigkeiten geschickt kombiniert, wird am Ende siegreich sein.

 

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Selbstverständlich ist es weiterhin möglich, seinen Charakter zu transformieren. Diese zählt allerdings als Superangriff, daher sollte man immer überlegen, ob man diese wirklich ausrüsten sollte.

 

Leider waren während der Beta noch keine Offline-Kämpfe möglich. Jedoch sollten diese ihren Weg in das fertige Spiel finden: So waren ein Offline-Multiplayer auf der Gamescom spielbar und eines der versprochenen Features ist eine Vielzahl an verfügbaren Arenen für diesen Modus.

 

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Das Spiel könnte ein Teil des Animes sein. Die Charaktere sind sehr detailliert und sogar der selbst erstellte Alias des Spielers fügt sich perfekt in den Stil der Vorlage rein, trotz den vielen Variationen. Außerdem gibt es Zwischensequenzen, die qualitativ direkt aus Dragonball Super stammen könnten.


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Die Animation sind durchgehend flüssig, auch in der Hitze des Gefechts. Durch die 60 FPS wird dieses Gefühl verstärkt und lässt das Spiel noch flüssiger wirken. Besonders zu erwähnen ist hierbei, dass die Münder der Figuren ein Teil des 3D-Modells sind und daher wie echte Münder wirken und nicht nur 2D-Bilder auf dem Gesicht sind. Die Arenen sind riesig und ebenfalls mit Details gefüllt, zum Beispiel fangen kleine Steine an zu schweben, wenn ein mächtiger Charakter in ihrer Nähe steht.

 

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Der Soundtrack variiert. Während man in der Welt umherstreunt, wirkt die Musik entspannt und ruhig, man fühlt sich fast wie zu Hause, wohingegen die Kämpfe durch die schnelle Untermalung noch actionreicher wirken. Außerdem erinnert der Soundtrack an den Anime, da viele Lieder aus der Serie stammen.

 

 

In der Beta sind 2 Synchronisation verfügbar, das japanische Original und die englische Vertonung. Beide hören sich gut an, jedoch wurden in den englischen Zwischensequenzen das Gesprochene nicht an die Lippenbewegungen angepasst.

 

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Das Menü und die Sprechblasen sind in ebenfalls in Deutsch verfügbar und wurden gut übersetzt.


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  • 60FPS

  • Gute Animationen

  • spaßige Kämpfe

  • Auswahl zwischen japanischer und englischer Tonspur

  • Immer nur Mission → Mission

  • Kein Offline-Multiplayer

 

Die Beta von Dragonball Xenoverse 2 macht Lust auf mehr. Auch wenn es schade war, dass ich keine Offline-Duelle austragen konnte, so haben der Story-Modus und die Online-Duelle viel Spaß gemacht. Für einen erste Geschmacksprobe wirkt die Beta sehr vielversprechend, und man kann davon ausgehen, dass das fertige Spiel etwas mehr auf Lager haben wird.

 

Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autoren und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner



~Hengagenga

 

© BIRD STUDIO / SHUEISHA TOHEI ANIMATION

Game software © BANDAI NAMCO Entertainment Inc.


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