Blu-ray Review: Yosuga no Sora

Ich schwör, ist kein Hentai!

Es gibt Titel, für deren Lizenzierung einige durch die Hölle gehen würden - Wahrscheinlich weil viele das Warten auf eine eben solche Lizenzierung sowieso mit dem Inferno gleichsetzen und dann kaum noch ein Unterschied besteht.  In Anbetracht dessen, waren bestimmt viele außer sich vor Freude, als der neue Publisher AniMoon Publishing versprach, Titel nach Deutschland zu bringen, die sich die Fans wünschen.


Mit im Gepäck hatten sie gleich ihre erste Lizenz: Yosuga no Sora. Einerseits packt einen die Neugier wegen der versprochenen hohen Qualität der Übersetzung, andererseits weckt der Anime an sich ein weitaus größeres Interesse. Das ist natürlich verständlich, immerhin wird er von AniMoon selbst als „der wahrscheinlich umstrittenste Anime aller Zeiten“ bezeichnet. Gibt es im Anime wirklich Szenen, die eine solche Behauptung unterstützen? Und was für einen Eindruck hinterlässt Yosuga no Sora als erste Veröffentlichung des Publishers? Finden wir es heraus!

 

UyjfoVvan5TF_VAVwltRci2WIZhrB9KVg50vKleDfkg

 

Die Geschichte beginnt mit den Geschwistern Haruka und Sora, die aufgrund des Todes ihrer Eltern von der Stadt aufs Land ziehen müssen. Beide waren schon einmal in dem Dorf gewesen, wo sie nun leben sollen, allerdings scheint dies schon lange her gewesen zu sein. Obwohl Haruka versucht seiner Schwester die neue Umgebung in einem positiven Licht zu präsentieren, ist diese sichtlich genervt und weigert sich anfangs in die Schule zu gehen.  Als ihr Bruder jedoch anfängt sich gut mit den anderen aus der Klasse zu verstehen – darunter auch einige weibliche Bekanntschaften – sowie sie zu ignorieren, beschließt Sora doch noch ihr Schulleben in der neuen Umgebung zu beginnen. Die Tage vergehen, bis Haruka an einem Nachmittag eine seltsame Unterhaltung zwischen seinen Klassenkameradinnen Akira und Kazuha mitbekommt …

 

Haruka Kasugano:

f32fe2c3c7.jpg


Ein zuvorkommender Junge, der zusammen mit seiner Schwester Sora von der Stadt aufs Land zieht. Seine nette Art und ansprechendes Äußeres machen ihn sehr begehrt bei seinen weiblichen Mitschülern.  Gesprochen wird er im Japanischen von Hiro Shimono (u.a. Connie Springer in Attack on Titan) und im Deutschen von Christopher Kohn (u.a. Yasuhiro Hagakure in Danganronpa).

 

Sora Kasugano:

b1f28b6c96.jpg


Die Zwillingsschwester von Sora. Sie ist anfangs nicht gerade erfreut über ihre neue Wohnsituation und bindet sich nach dem Tod ihrer Eltern stärker an Haruka. Außerdem meckert sie gerne herum und beschwert sich. Gesprochen wird sie im Japanischen von Hiroko Taguchi (vornehmlich bekannt durch Hentais) und im Deutschen von Amelie Plaas-Link (u.a. Serafall Leviathan aus Highschool DxD).

 

Kazuha Migiwa:

3a02292a3e.jpg


Eine Klassenkameradin von Haruka und Mädchen aus reichem Hause. Sie versucht sich allerdings nicht vornehm zu verhalten und wirkt stattdessen wie ein normales Schulmädchen. Anscheinend scheint sie sich sehr gut mit Akira zu verstehen. Gesprochen wird sie im japanischen von Ryouko Ono (u.a. Mirajane Strauss in Fairy Tail) und im Deutschen von Lisa May-Mitsching (u.a. Lisa Mishima aus Terror in Tokio).

 

Akira Amatsume:

06cc0ce68e.jpg


Ein energiegeladenes Schreinmädchen, das gerne gute Laune verbreitet und hilft, wo sie nur kann. Sie scheint sich sehr gut mit Kazuha zu verstehen. Gesprochen wird sie im Japanischen von Kayo Sakata (u.a. Mariel Atenza in Magical Girl Lyrical Nahona)und im Deutschen von Moira May (u.a. als Keena Soga aus Demon King Daimao).

 

Nao Yorihime:

63cff0adc3.jpg


Eine Nachbarin und Klassenkameradin von Haruka. Sie kennt ihn und seine Schwester schon aus ihrer Kindheit, scheint jedoch noch einige Probleme ihm gegenüber zu haben. Gesprochen wird sie im Japanischen von Yuka InoKuchi (u.a. Tabitha in Zero no Tsukaima) und im Deutschen von Sarah Alles (u.a. Touka Kirishima aus Tokyo Ghoul).

 

Wer schon einmal von Yosuga no Sora gehört hat, wird dies sicherlich wegen dem kontroversen Inhalt getan haben. Sollte man ohne Vorwissen an die Serie herangehen, ist es noch etwas schwer herauszufinden, was genau so umstritten an diesem Anime ist. Die Story ist nämlich recht standardmäßig nach dem üblichen Harem-Prinzip aufgebaut: Junge trifft viele Mädchen, die an ihm Gefallen finden. Wobei … Gefallen finden ist etwas untertrieben. Bei fast jeder Einführungsszene eines Mädchens wird dieses entweder rot oder denkt sich nur, wie hübsch Haruka doch sei. Es sind praktisch gesehen von Anfang an schon alle direkt heiß auf ihn.


Man sollte meinen, dies ist ein perfektes Setting für einen total übertriebenen Ecchi-Harem-Anime, bei welchem die Mädchen anfangen, sich dem Protagonisten an den Hals zu werfen. Aber dies ist hier nicht der Fall. Ecchi ist durchaus vorhanden, jedoch wird es einem nicht ins Gesicht gedrückt. Dies liegt auch daran, dass der Anime eine Adaption einer Visual Novel ist, die mehrere Routen umfasst.

 

8b3e7af436.jpg

 

Der Clou an der Story ist nämlich, dass jede Volume von Yosuga no Sora eine eigene Geschichte erzählt. Im 1. Volume geht es hierbei um Kazuha, deren zentraler Konflikt eine etwas gestörte Beziehung zu ihrem Vater darstellt. Leider muss man sagen, dass Kazuha als Einstieg einen recht schwachen Eindruck hinterlässt, wahrscheinlich auch weil ihre Persönlichkeit nicht gut ausgebaut wird. Das ist komisch, weil man dieses Gefühl bei anderen Charakteren nicht hatte, obwohl manche von diesen sogar noch etwas weniger als sie vorkommen. Und obwohl es das "Kazuha Kapitel" heißt, liegt immer noch ein gewisser Fokus auf Akira, die durch ihre fröhliche Art mehr überzeugen konnte, wodurch diese ersten Folgen mehr Lust darauf machen ihre Geschichte zu sehen.


Ferner fühlt sich der Konflikt von Kazuha selbst ein Stück gezwungen an. Man versucht ihr eine Motivation für ein Dilemma zu geben, das man als Zuschauer relativ leicht durchschaut und wodurch man sich dadurch fragt, warum sie nicht darauf kommt und stur das Opfer spielt. Der Umstand wird durchaus in der Story angesprochen, nur ist es schwer die Grundsituation ganz abzukaufen. Das Ganze hätte mit einem besseren Pacing wahrscheinlich viel besser funktioniert, allerdings ist die Handlung an die kurze Folgenanzahl gebunden, wodurch man gezwungen ist einiges anders einzubauen.

 

e681385e15.jpg

 

Obwohl Ecchi nicht so stark vorkommt, verdient es dennoch eine Erwähnung. Warum? Wegen den Sexszenen. Yosuga no Sora wartet nämlich neben kurzen Szenen mit halbnackten Mädchen auch mit Elementen eines Softcore-Hentais auf. Die große Frage hierbei ist natürlich, ob man diese Szenen nur zur bloßen Belustigung eingebaut hat oder man damit die Beziehung der Charaktere weiter ausbauen will. Leider kommt das Ganze relativ abrupt am Ende einer Folge. Man ist gerade noch in der einen Szene und plötzlich fangen Haruka und Kazuha an sich gegenseitig auf einem Bett zu begrapschen. Hier merkt man klar, dass anders als die Sexszene in die Handlung einfließen zu lassen, man nur noch wenig Zeit hatte und gezwungen war, etwas fürs Auge einzubauen.

 

5d3a902b11.jpg

 

In der Hinsicht schwächelt Volume 1 von Yosuga no Sora bei der Story, allerdings gleichen die restlichen Charaktere dies etwas aus. Es sind bei weitem keine großartigen Charaktere, jedoch waren sie durchaus unterhaltsam und ich habe die ersten Folgen deswegen gerne gesehen. Allgemein bieten die ersten Folgen eine angenehme Slice-of-Life-Stimmung. Es ist etwas schwer zu erklären, aber die Stimmung und Atmosphäre sind unerwartet gut zu genießen.


Die Charaktere selbst tragen hierzu bestimmt ein Stück bei. Haruka ist zwar der standardmäßige, nette Harem-Protagonist, allerdings kaufe man ihm diese Persönlichkeit auch ab. Akira als energiegeladenes Schreinmädchen funktioniert ebenfalls gut, aber am meisten überrascht wohl Sora. Vom Hörensagen über den Anime erwartet man eigentlich einen Charakter erwartet, der ständig am Rockzipfel ihres Bruders hängt und bei jeglichem Kontakt, den besagter Bruder mit Mädchen macht, ihrer Eifersucht freien Lauf lässt. In Wirklichkeit wirkt sie konstant gelangweilt, hat ganz klar ihren eigenen Kopf und mault gerne herum. Sie besitzt durchaus eine gewisse Affinität für ihren Bruder und ist auf mancher Ebene auch leicht abhängig von ihm, allerdings macht sie nicht den Eindruck, dass sie ohne ihn vollkommen verloren wäre. Als Haruka mit Kazuha in der Story zusammenkommt, nimmt sie das Ganze mit Fassung und will in erster Linie ihren Bruder glücklich sehen. Man kann zu einem gewissen Grad sagen, dass sie ein wenig egoistisch ist und ihre ganzen Beschwerden können einem auf die Nerven gehen, doch dies kann durchaus auch unterhalten. Der restliche Cast reiht sich etwas in den Bereich Durchschnitt ein. Allerdings ist dies nicht als schlecht zu werten, es passt gut zum Rest vom Anime und es gibt durchaus noch mehr Raum für Entwicklung bei einigen in den restlichen Folgen.

 

Zusammenfassend startet der Anime mit seinem Slice-of-Life-Teil gut, jedoch schwächelt die Story um Kazuha bei den anderen Folgen. Die restlichen Charaktere gleichen dies zu einem gewissen Teil wieder aus und fügen sich gut in die Atmosphäre ein. Ein wenig schade ist der Umgang mit der Sexszene, die hier einfach nur hingeklatscht wirkt anstatt mehr zu den Charakteren oder der Handlung beizusteuern, aber vielleicht bessert sich dies bei Folgevolumes.

 

9AdDU1jwC8uoJFWdeCOspMipcRsf82AaXmYVJGykaF8

 

Auf technischer Ebene sieht der Anime für einen Titel aus dem Jahr 2010 ganz ordentlich aus, obwohl die Designs selbst standardmäßig gezeichnet sind. Hintergründe und Charaktere passen gut zusammen und Bewegungsabläufe funktionieren. Allgemein gesagt ist es relativ schwer wirklich positive oder negative Punkte bei der Optik aufzubringen. Eventuell die recht gelungene Verwendung von CG, eine Szene am Ende von Folge 4 und die natürlich umfangreicher animierten Sexszenen sind eine Erwähnung wert. Vom Designs und der Farbgebung wirkt es schon fast wie noch ältere Harem-Serien, nur ein Stück hübscher.

 

9d963bd9bc.jpg

 

Wer sich das Volume für die Ecchi-Szenen holt, wird hiermit bestimmt seine Freude haben. Es sind überhaupt keine lästigen Balken zu finden und wenn nackte Haut auf dem Bildschirm ist, sieht es gut aus. Und wenn die Charaktere dann zur Sache gehen, ist es schon fast wie ein Hentai, man sieht nur manche zu anstößigen Körperteile nicht. Das Budget ist merklich höher und man muss sich nicht das unsägliche Gestöhne antun – zumindest in der Szene in diesem Volume. Wo wir schon bei den Sounds beim Liebemachen sind, man bekommt das Gefühl in der deutschen Version wären einige Soundeffekte extra herausgenommen worden. An manchen Stellen war nur das Rascheln von Kleidung und die Hintergrundmusik zu hören. Schmatzen beim Kuss, Stöhnen beim Begrabschen … Fehlanzeige. Allerdings fehlen besagte Soundeffekte ebenfalls in der japanischen Tonspur, also ist es ganz klar Absicht. Obwohl die Soundeffekte bei solchen Szenen durch die extrem übertriebene Darstellung schon nerven können, so war es trotzdem etwas komisch, sonst fast nichts zu hören.

 

90b83a54a7.jpg

 

Auf musikalischer Ebene bietet Yosuga no Sora vorzugsweise stimmungsweisende Piano- oder Streichinstrumentenklänge, welche weiter die Slice-of-Life-Atmosphäre gut unterstreichen. Die Musik wirkt sehr ruhig, an manchen Stellen sogar etwas melancholisch. Es stechen keine einzelnen Stücke heraus, die Gesamtqualität ist jedoch gut gelungen, obwohl die Musik an einer Stelle schon etwas zu überdramatisch inszeniert wurde. Außerdem: Obwohl die Wahl der Instrumente sehr angenehm für den Hörer ist, so wären Stücke mit anderen, prominenteren Instrumenten für etwas mehr Abwechslung nicht schlecht gewesen. Das ist ein eher kleinerer Kritikpunkt, da die eingesetzte Musik sonst funktioniert, allerdings muss man abwarten, ob der gleiche Ton später nicht doch etwas an Glanz verliert. Zur allgemeinen Lautstärke sollte man auch sagen, dass die Hintergrundmusik an manchen Stellen einen Tick zu laut war. Man kann Charaktere immer noch gut verstehen, da diese in einer ausreichenden Lautstärke sprechen, jedoch wäre eine klitzekleine Anpassung beim Soundmixing nicht schlecht gewesen.

 

khSDl6iTLKFCmnPBdUFi5a05_SBCNPxU_-msJzCPop8

 

Volume 1 von Yosuga no Sora erscheint im Mediabook zusammen mit einem Hartkarton-Sammelschuber und einem Plüschhasen, den Sora selbst in der Serie besitzt. Bei der für die Review bereitgestellten Version waren noch ein Autogramm von Christopher Kohn, der deutschen Stimme von Haruka und ein Booklet mit Infos zum Anime enthalten.

 

 

Auf der Blu-ray selbst sind wie bei vielen anderen Anime-Veröffentlichungen auch ein Creditless-Opening sowie Ending enthalten und eine Karaokeversion. Zusätzlich gibt es am Ende jeder regulären Folge noch eine kleine Mini-Episode, bei der Charaktere im Chibi-Stil zu sehen sind, gefolgt von einem eigenen Ending für diese Segmente.

 

00jt9lMnwvDMmcXQQkYwjAWLqMkMAQOHwcY0GHNPl2E

 

Wohl einer der interessantesten Aspekte dieser Veröffentlichung dürft die Lokalisation sein, da dies der erste Titel von AniMoon Publishing ist. Und man muss sagen, für ihr Debüt war das schon eine sehr gute Leistung.

 

Positiv anzumerken ist auf jeden Fall das Skript, bei dem man die einzelnen Sätze gut in die natürliche deutsche Sprache einbauen konnte. Dies wird dadurch verstärkt, dass man allzu japanische Begriffe wie Ojou-sama vermeidet und stattdessen mit deutschen Pendants wie verehrtes Fräulein übersetzt. Einige werden sich darüber vielleicht aufregen, allerdings hilft dies der Vertonung etwas Eigenes zu sein und es passt einfach besser zum deutschen Sprachfluss. Zusätzlich dazu werden Charaktere, wie es in Deutschland üblich ist, im Skript mit ihren Vornamen angesprochen anstatt die Nachnamen zu verwenden.

 

Die Untertitel selbst orientierten sich mehr am japanischen Skript und dies passt natürlich gut zu den japanischen Stimmen. Hier werden die bekannten Begriffe beibehalten und auch die Satzstruktur passt sich an. Die Texte lassen sich hierbei relativ gut lesen und es sind keine richtigen Fehler ins Auge gefallen - Abgesehen von den falsch gesetzten Auslassungszeichen mit fehlendem Leerzeichen. Aber diese werden von Publishern gerne inkorrekt gesetzt …

 

Die Qualität der Synchronisation ist gut ausgefallen. Es ist oft schwer, weiblichen Charakteren aufgrund der manchmal speziellen japanischen Stimmen für einige Archetypen im Deutschen eine treffende Vertonung zu finden, jedoch wurde dieses Problem umgangen. Alle Sprecher bringen gut die jeweiligen Persönlichkeiten der zu sprechenden Personen herüber und die Stimmen passen auch zu den japanischen Interpretationen.


Besonders die Performance von Amelie Plaas-Link als Sora konnte überzeugen. Diese hat es nämlich wirklich gut geschafft, einen genervten Tonfall zu erzeugen und die Stimme passt allgemein sehr gut zum Charakter. Christopher Kohn als Haruka macht ebenfalls seine Sache gut und spielt den netten Helden überzeugend. Moira May als Akira kommt vielleicht nicht ganz an das Level der allgemeinen Stimmqualität der beiden vorherigen Sprecher heran, allerdings hat sie es geschafft eine der hohen japanischen Stimmen sinnvoll ins Deutsche zu übertragen. Aber auch wenn Lisa May-Mitsching als Kazuha gute Arbeit abliefert, hat die Stimme bei Gefühlsausbrüchen kleine Probleme. Zum restlichen Cast lässt sich sagen, dass auch dort die Stimmen passend gewählt wurden.

 

Zusammenfassend lässt sich hier sagen, dass gute Arbeit geleistet wurde. Beide Sprachoptionen sind angenehm anzuschauen und es gibt einige wirklich gute deutsche Stimmen, wer sich also bei der deutschen Vertonung nicht sicher war, kann beruhigt sein. Die Qualität der Lokalisation lässt auf jeden Fall hoffen, dass AniMoon Publishing diese weiterhin auf dem Level halten kann und dann sogar mit den bereits etablierten deutschen Publishern locker mithalten kann.

 

cC5LTNvgvCHh6LSkHIRf0DYoCtN5a_jczjgm_eZRPf4

 

+ Gelungene Atmosphäre

+ relativ sympathische Charaktere mit Luft nach oben

+ gelungene Lokalisation und starke Vertonung

+Jeder sollte nen Plüschhasen haben

- Story um Kazuha schwächelt

- komisches Pacing

 

Letztendlich war Yosuga no Sora unterhaltsamer als anfangs erwartet. Sonst werden Visual Novel-Adaptionen gerne zu schnell abgehandelt und man lässt keine Zeit, die Charaktere richtig kennenzulernen. Hier hingegen gibt man sich allerdings Mühe den Charakteren etwas Persönlichkeit einzuhauchen, was gerade durch die gute Vertonung gelingt. Und obwohl es nicht viel ist, so reicht es doch um den Zuschauer an der Stange zu halten. Es ist schade, dass die Geschichte um Kazuha nicht richtig überzeugen konnte, allerdings bietet sie einen Einstieg in die von Akira, die auf den ersten Blick durchaus interessanter erscheint. Die umstrittenen Szenen, mit denen für den Anime geworben werden, tauchen noch nicht auf (außer man zählt die Softcore-Hentai-Szenen dazu, die so allerdings in einigen Ecchi-Anime zu finden sind und das oft auch noch schlimmer). Daher können sich Interessierte an die Serie heranwagen. Es ist schwer eine bestimmte Empfehlung auszusprechen, da Yosuga no Sora bis jetzt nicht wirklich überragend ist, allerdings war er durchaus unterhaltsam und wer Lust auf einen Harem ohne Machtkämpfe hat sollte den Titel eventuell in Erwägung ziehen.

 

Falls ihr Interesse an dieser Serie  haben solltet, könnt ihr euch die erste Volume hier auf DVD und Blu-ray bestellen. Ihr habt zudem eine Chance sie im Rahmen unserer Adventskalenderverlosung zu gewinnen.

 

Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autoren und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner

 

© Sphere / YOSUGANOSORA Partnership – Illustration: Hiro Suzuhira

© 2016 AniMoon Publishing GmbH

 
  • GreySilencer
Altre notizie importanti

0 Commenti
Puoi essere il primo a commentare!
Ordina per:
Hime banner

Prova il Nuovo Crunchyroll Beta

Dai un'occhiata