Blu-ray Review: Trinity Seven Volume 2

Große Brüste und Magie? Ja bitte!

Trinity Seven ist fast schon eine Ansammlung der beliebtesten Klischees Japans. Ein perverser Protagonist inmitten seines eigenen Harems, welcher auch noch in einer Welt lebt, in der Magie der Wissenschaft gleichgesetzt ist - oder in anderen Worten, alles was das Herz begehrt.

 

Die zweite Volume schließt direkt an das offene Ende der ersten an und eine besondere Konfrontation steht bevor. Aber kann die Qualität der Serie gehalten werden oder sind Arata und sein Team inzwischen öde?

 

 

Die erste Krise ist überstanden. Die Kräfte von Yui sind wieder unter Kontrolle, die Schule ist gerettet und Aratas Harem ist gewachsen. Natürlich lässt die nächste Krise nicht auf sich warten, denn Lieselotte Sherlock, ein ehemaliges Mitglied der Trinity Seven, greift die Schule an und will Aratas Magie stehlen.

 

Levi Kazama


Levi ist eine Schülerin der königlichen Biblia-Schule, ein Mitglied der Trinity Seven und ein Ninja. Sie und Arata verstehen einander super, was vor allem daran liegt, dass sie perverse Spielchen immer unterhaltsam findet und besonders Lilith gerne ärgert. Ihre Magie basiert auf dem Invidia-Archiv und ihr Thema ist die Erwartung, was das genaue Gegenteil ihres eigentlichen Charakters ist. Ihre verspielte Stimme stammt im Original von Ayana Sakura (u.a. Ochako Uraraka aus My Hero Academia) und bei uns von Christiane Werk (u.a. Yui aus Sword Art Online)

 

Mira Yamana


Mira ist die Anführerin von Grimoire Security, einer Gruppe, die für die Sicherheit der Schule verantwortlich ist, und ein Mitglied der Trinity Seven. Ihre Aufgabe ist es, alle Unreinheiten oder außer Kontrolle geratenen Magier zu entfernen, weshalb sie Arata auch als eine potenzielle Bedrohung sieht. Wenn es um sexuelle Anspielungen geht, wird sie schnell verlegen, was auch ein Grund ihrer Abneigung gegenüber unseres Lieblingsperversen ist. Ihr Archiv ist das Superbia-Archiv, dasselbe Archiv wie Aratas und ihr Thema ist Gerechtigkeit. Ihre Magie, “Gehenna Scope”, lässt sie Magie reflektieren und Schwachpunkte analysieren. Gesprochen wird sie in der japanischen Fassung von Youko Hikasa (u.a. Kou Yagami aus New Game!) und in der deutschen Fassung von Jana Kilika (u.a. Erina Nakiri aus Shokugeki no Souma).

 

Liselotte Sherlock


Liselotte war stellvertretende Vorsitzende von Grimoire Security bis sie, mit dem Ziel eine Dämoninkandidatin zu werden, sich zur dunklen Magie wandte. Während ihres Angriffs auf die Schule versucht sie, Arata zu verführen und ihm seine Magie zu rauben. Ersteres gelingt ihr vor allem durch ihren Körper und sexuelle Anspielungen. Ihre Originalstimme stammt von Nao Touyama (u.a. Lelei La Lelena aus Gate) und im Deutschen von Patricia Strasburger (u.a. Chibiusa aus Sailor Moon Crystal).

 

Die zweite Volume von Trinity Seven schließt direkt an die Ereignisse der ersten an. Serientypisch wird Arata von Lilith geweckt, neben ihm liegen zwei junge Damen (selbstverständlich nackt). Man merkt sofort: Der Humor der ersten Volume wird beibehalten. Es wird weiterhin viele sexuelle Anspielungen und solche Witze geben.

 

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Der Aufbau des Inhalts ähnelt ebenfalls dem der ersten Volume. Arata trifft auf eine Bedrohung, erlernt eine neue Fähigkeit und löst das Problem. Daraufhin wird die nächste Veröffentlichung geteased. Natürlich ist das nicht alles, denn dieses Mal gibt es natürlich wie gewohnt viele Witze, meist grenzwertiger Natur, und mehr als genug Fanservice, aber auch genug Action.

 

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Aratas sexuelle Anspielungen sind aber nicht alles: Auch die Prinzipien der Magie werden weiter erläutert und erklärt. Den Zuschauern werden neue Archive vorgestellt und man kann sogar einen Blick auf die eindrucksvolle Magie des Rektors werfen.

 

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An dem bisherigen Fokus auf Comedy mit Action ändert sich nichts. Die zweite Volume ist einfach nur ein weiteres Kapitel in der Geschichte von Trinity Seven. Storytechnisch gibt es keine weltbewegenden Neuerungen und nur wenig Veränderungen.

 

 

Die Blu-ray Version der ersten Volume von Trinity Seven liefert KSM mit folgenden technischen Spezifikationen:

 

  •   Format: 16:9

  •   Auflösung: 1920x1080p

  •   Ton: Japanisch (DTS-HD MA 2.0) und Deutsch (DTS-HD MA 5.1)

  •   Untertitel. Deutsch

  •   Laufzeit: 96 Minuten

 

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Trinity Seven sieht so gut wie eh und je aus. Die Actionszenen und vor allem die Magie der Mädchen sind ein Augenschmaus. Dazu fällt das Charakterdesign trotz des hohen Ecchianteils nicht durch seltsame Körperproportionen negativ auf, sondern wirkt vergleichsweise realistisch gehalten. Leider lässt die Qualität der Animationen bei der seltsamen Brustphysik nach und teilweise wirken die Figuren wie Strichmännchen, wenn die Kamera zu weit raus zoomt.

 

 

Auch die Synchronisation der zweiten Volume steht der ersten qualitativ in nichts nach. Bei Liselottes Versuchen, Arata zu verführen, kann man allein durchs Zuhören erkennen, wie sehr sie versucht, mit ihren Reizen Arata zu beeinflussen. Die Qualität bleibt dabei auch bei den unwichtigeren Personen bestehen.


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Die Untertitel sind weiß und mit schwarzer Umrandung und wurden direkt aus dem Japanischen übersetzt. Dadurch entstehen Unterschiede zwischen der deutschen Synchronisation und den Untertiteln, wobei der Inhalt selbstverständlich ähnlich ist.

 

 

Die zweite Volume von Trinity Seven enthält neben den ersten 4 Folgen die von KSM veröffentlichten Teaser, die typische Bildergalerie und selbstverständlich einer Trailershow zu anderen Titeln von des Verlegers.

 

 

+ guter Humor

+ gute Charaktere

+ Eindrucksvolle Magie

- zu viel Ecchi

- an manchen Stellen verwirrend
- Inhaltliche Struktur ähnelt sehr der ersten Volume

 

Es muss vermutlich nicht erwähnt werden, aber Trinity Seven ist ein Fest für Ecchifans, aber auch Freunde von Action und Magie kommen bei dieser Serie auf ihre Kosten. Besonders die hochwertige Lokalisierung lädt zum anschauen ein.

 

Falls ihr Interesse an Trinity Seven Volume 2 haben sollten, findet ihr sie hier auf DVD und Blu-ray. Alternativ könnt ihr die gesamte Serie inkl Kinofilm auch bei uns im Katalog schauen.

 

~Hengagenga

 

Sämtliche Aussagen dieser Rezension reflektieren lediglich die Meinung des Autoren und nicht die von Crunchyroll und seiner Partner.

 

© Kenji Saitou-Akinari Nao/KADOKAWA/Trinity7 project

Etiquetas
trinity seven, ksm, review
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